Spaßmobil Polaris Slingshot im Fahrbericht Verrücktes Ding, dieser Slingshot!

09.10.2015

Ob Gotham, Gießen oder Gütersloh – mit dem Spaßgefährt Polaris Slingshot hätte auch Superheld Batman seine wahre Freude. Fahrbericht über den Mischling aus Auto, Motorrad und Quad.

Was fährt Batman, wenn er mal ein freies Wochenende hat? Wie wäre es zum Beispiel mit dem neuen Polaris Slingshot? Denn was der amerikanische Hersteller von Schneemobilen, Quads und anderen leichten Geländefahrzeugen da jetzt als sein erstes Spielzeug für die Straße zum Jahreswechsel nach Europa bringt, hat allemal das Zeug zum neuen Star in Gotham City und stiehlt auch in Gießen oder Gütersloh jedem Sportwagen die Schau. Dafür setzen die Amerikaner nicht nur auf ein bitterböses Design mit messerscharfen Kanten und einem besonders fiesen Blick. Sondern vor allem nutzen sie eine Konstruktion, wie es sie bislang kaum gegeben hat: Ein Drittel Auto, ein Drittel Motorrad und dazu eine gehörige Portion Quad oder Schneemobil, fährt der Slingshot vorne auf zwei und hinten auf einem Rad. Weil über diesen Nachläufer auch die Kraft des Vierzylinders auf die Straße kommt, gibt sich Polaris an der Kehrseite nicht kleinlich, montiert eine 20-Zoll-Felge und spannt darüber eine Gummipelle von 255 Millimetern.

 

Polaris Slingshot das wohl luftigste Cabrio der Republik

Eine solche Anordnung kennt man allenfalls vom sehr viel schlankeren CanAm Spyder, nur dass Fahrer und Sozius dort wie auf einem Motorrad hintereinander sitzen, dass man in einen Lenker greift statt in ein Lenkrad und dass man über dem Motor in einem bequemen Ledersessel thront wie ein Cowboy im Sattel über der Prärie. Im Slingshot dagegen kauert man hinter dem Triebwerk nebeneinander in zwei dünnen Sitzschalen, schleift mit dem Allerwertesten fast am Asphalt und blickt in ein Cockpit, wie man es von konventionellen Sportwagen kennt. Allerdings sind die Schalter hier etwas grobschlächtiger und die Kunststoffe etwas rustikaler. Aber das muss so sein, sagt Techniker Dirk Lütkemeier, wenn man ohne jedes Verdeck, ohne Scheiben und nur mit einem kleinen Plexiglas-Schild vor der Nase durch Wind und Wetter fahren will, genau so wie die abwaschbaren Kunstledersitze oder die Ablauflöcher im Fußraum. Kann schon sein, dass sich die Passagiere im ersten Gewitter eine ordentliche Grippe einfangen. Das Auto hingegen lässt sich auch vom stärksten Regen nicht nass machen. Aber wer wird denn an Regen denken, wenn er im wahrscheinlich luftigsten Cabrio der Republik sitzt? Und wie es sich gehört, reißt pünktlich zur herbstlichen Jungfernfahrt der Himmel auf. Also hurtig den Körper über die flache Brüstung in den mit feuerrotem Kunststoff verkleideten Stahlkäfig geschwungen, Sitz und Lenkrad justiert und den glutrot leuchtenden Startknopf in der Mittelkonsole gedrückt – dann kann der Spaß beginnen. Den kompletten Fahrbericht lesen Sie in der Bildergalerie.

Filmautos: Der Fuhrpark von Batman

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