Pkw-Neuzulassungen USA - Mai 2013: Deutsche Autobauer Nur VW nicht mit Absatzsteigerung

06.06.2013

Automarkt USA: BMW, Mercedes, Audi und Porsche konnten im Mai 2013 ihre Absätze steigern - VW hingegen zumindest den Rückgang etwas abbremsen

Der Autobauer Volkswagen (VW) hat im Mai den Absatzrückgang in den USA dank einer hohen Nachfrage nach dem neuen Beetle Cabrio etwas gestoppt. Der Absatz sei um 1,7 Prozent auf 38.013 Stück gefallen, teilte das Unternehmen mit. Der deutsche Hersteller konnte im Mai 2079 des neuen Beetle Cabrio verkaufen, den es seit Ende 2012 gibt. Der Absatz von Fahrzeugen der Golf-Familie ging dagegen um ein Fünftel auf 3052 Stück zurück.

Verkaufsschlager in den Staaten bleibt der Jetta - davon setzte VW im Mai mit 15.910 knapp fünf Prozent mehr ab als vor einem Jahr. In den ersten fünf Monaten des Jahres sank die Zahl der verkauften VW-Fahrzeuge insgesamt um 0,4 Prozent auf 169.835. Der Mai war dabei der zweite Monat in Folge mit rückläufigen Verkaufszahlen. Im April hatte das Minus allerdings noch bei zehn Prozent gelegen. Die Volkswagen-Tochter Audi hat dagegen weiter zugelegt. Mit 13.228 Fahrzeugen seien 15 Prozent mehr verkauft worden als im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen mit. Dies sei der 29. Monatsrekord in Folge. Besonders gefragt war das Modell A5 - die Verkäufe stiegen um 48 Prozent.

 

US-Automarkt Mai 2013: Neuer Absatzrekord für Porsche

Sportwagenhersteller Porsche hat wieder einen Absatzrekord eingefahren. Mit 3928 Fahrzeugen wurden 38 Prozent mehr verkauft als vor einem Jahr, wie Porsche am Montag in Atlanta mitteilte. Das war der absatzstärkste Mai aller Zeiten. Seit Jahresbeginn fanden 17.609 Autos neue Eigentümer - 31 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Verkaufsfavorit bleibt der sportliche Geländewagen Cayenne. Dagegen wurden kaum Panamera gekauft, da Porsche bald ein Nachfolgemodell auf den Markt bringt.

Der Münchner Autobauer BMW hat einen Absatzschub erzielt. Mit 31.174 Autos der Marken BMW und Mini waren es 10,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie BMW in Woodcliff Lake (Bundesstaat New Jersey) mitteilte. Seit Jahresbeginn verkaufte BMW 139.142 Wagen - 6,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Autobauer Daimler hat in den USA ebenfalls erneut mehr Autos an den Mann gebracht. Insgesamt seien im vergangenen Monat 27.359 Pkw der Marken Mercedes-Benz und Smart sowie Sprinter-Transporter verkauft worden und damit 8,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Damit ist der fünfte Monat in Folge mit Rekord-Zuwächsen perfekt, allerdings war Daimler zu Jahresbeginn noch zweistellig gewachsen. Besonders gefragt waren die Modelle der C-, E- und M-Klasse.

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