Pkw-Neuzulassungen Europa: Entwicklung im März 2014 Aufwärtstrend geht weiter

17.04.2014

Automarkt Europa: Die Neuzulassungen auf dem hiesigen Kontinent legen weiter zu. Eine besonders gute Entwicklung ist in Großbritannien und Spanien zu verzeichnen. Allerdings gibt es einen kleinen Haken

Die positive Entwicklung auf dem europäischen Automarkt setzt sich fort: Im März 2014 konnte zum siebten Mal in Folge eine Steigerung der Zahlen notiert werden. In der Europäischen Union wurden knapp 1,5 Millionen Pkw-Neuzulassungen durchgeführt und damit 10,6 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Branchenverband Acea mitteilte.

Nach drei Monaten liegen fast alle EU-Staaten besser als vor einem Jahr - für Experten ein Anzeichen, dass die Erholung keine Eintagsfliege, sondern ein stabiler Trend ist. Doch der fußt immer noch auf sehr niedrigem Niveau:

 

Pkw-Neuzulassungen Europa: Renault legt ordentlich zu

Die 1,45 Millionen Neuwagen aus dem vergangenen Monat bedeuten immer noch den zweitschlechtesten März seit 2003, dem Beginn der Aufzeichnungen für die gesamte EU. Unter den größeren Märkten legte der Absatz in Großbritannien (+17,7 Prozent) und Spanien (+10,0 Prozent) besonders deutlich zu. In Frankreich (+8,5 Prozent), Deutschland (+5,4 Prozent) und Italien (+5,0 Prozent) entwickelten sich die Verkäufe hingegen unterdurchschnittlich. Einige Hersteller konnten im März indes besonders kräftig zulegen. Bei den Zuwachsraten führt Renault die Monatsstatistik mit einem Plus von satten 30 Prozent auf rund 130.000 Wagen an. Beim Blick auf den Gesamtabsatz bleibt aber Volkswagen das Maß aller Dinge: Fast jedes vierte in der EU neu zugelassene Auto kam in diesem Jahr aus dem VW-Konzern. Die Tochter Audi behauptete Platz eins unter den Oberklasse-Herstellern vor BMW und Daimlers Kernmarke Mercedes.

Auch bei den Massenherstellern legten praktisch alle Rivalen zu. Neben VW und Renault verkaufte auch der angeschlagene PSA-Konzern mit seinen Marken Peugeot und Citroen elf Prozent mehr Autos im März. Am Montag hatte der neue PSA-Chef Carlos Tavares das Aus für fast die Hälfte der aktuellen Modelle angekündigt. Er will das Unternehmen mit einem deutlich schlankeren Angebot aus den roten Zahlen führen. Die deutsche General-Motors-Tochter Opel legte im März um rund 15 Prozent zu. Ein möglicher Faktor: Die Konzernmutter GM hatte im Dezember angekündigt, die Schwestermarke Chevrolet aus Europa abzuziehen, die den Rüsselsheimern hier lange Konkurrenz gemacht hatte. Die Verkaufszahlen von Chevrolet brachen im März um mehr als die Hälfte ein - einige Kunden dürften stattdessen zur Marke mit dem Blitz gewechselt sein. Nach dem jüngsten Auftrieb sieht Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sogar Chancen, schon nächstes Jahr aus der Verlustzone zu fahren.

AUTO ZEITUNG

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