Alfa Giulia/Audi A4/E-Klasse als Pickup: Illustrationen Pickups, die die Welt (nicht) braucht!

von AUTO ZEITUNG 20.10.2017

Mit offener Ladefläche würde die Alfa Romeo Giulia als Pickup eine völlig neue Zielgruppe erreichen. Aber die Giulia ist längst nicht der einzige fiktive Lademeister, der dank Photoshop ganz neu gedacht wird. So sehen Audi A4, BMW M4, Mercedes E-Klasse und Co. als Pickup aus.

Viele Automärkte sind ohne Pickup-Trucks praktisch nicht vorstellbar. Egal ob die USA oder viele Regionen Südamerikas, Asiens und Afrikas: Die Praktiker mit der offenen Ladefläche zählen vielerorts zu den absoluten Bestsellern und haben Millionen begeisterter Kunden. Dennoch behandeln viele europäische Autobauer das Thema weiterhin mit spitzen Fingern, die Trendwende macht sich erst langsam bemerkbar: Der VW Amarok ist seit wenigen Jahren am Markt etabliert, die Mercedes X-Klasse haben die Stuttgarter ganz frisch auf den Markt gebracht. Aber ein Audi A4 Pickup oder gar einen Lademeister auf Basis der sportlichen Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio? Die gibt es bisher nur als Photoshop-Entwurf von X-Tomi und Theophilus Chin, der zahlreiche Modelle virtuell zum "Ute" – so die vor allem in Australien geläufige Kurzform für die Utility Vehicle – umgebaut hat. Neben durchaus naheliegenden oder zumindest gut denkbaren Modellen wie einem Jeep Cherokee oder Skoda Kodiaq Pickup finden sich darunter auch völlig illusorische Modelle wie eine Nutzfahrzeug-Variante eines Ford Mustang oder BMW M4.

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Die Bildergalerie zeigt die verrückte Pickup-Visionen

Dass dem Zeichner die Ideen dabei nicht ausgehen und seiner Kreativität so gut wie keine Grenzen gesetzt sind, zeigt sich beim Durchklicken unserer Bildergalerie. Kein Auto ist zu verrückt, um nicht virtuell in einen Pickup verwandelt zu werden – und so mancher Kandidat würde mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Kunden finden, wenn sich die Hersteller für ein entsprechendes Angebot entscheiden würden. Doch aus Sicht von Autobauern hat das Segment durchaus seine Tücken, denn die Kunden verlangen extrem robuste Fahrzeuge zu vergleichsweise niedrigen Preisen. Hinzu kommt, dass der Markt weitgehend verteilt ist es für Neueinsteiger oft schwierig ist, Pickup-Kunden von einem Wechsel zu einer in diesem Segment unerfahrenen Marke zu überzeugen. Den direkten Wettstreit mit Ford F-150 und anderen Dauerbrennern müsste ein BMW 5er Pickup aber ohnehin nicht fürchten: Mit unübersehbarem Premium-Flair wäre der Bayer ein Exot unter den Lademeistern, die sich im Innenraum meist ziemlich rustikal geben. Dass die Nische für Edel-Pickups allerdings groß genug ist, um die Investitionen in eine entsprechende Entwicklung zu rechtfertigen, wird allerdings nicht nur in München bezweifelt.

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