Parkplatzmangel: Pilotprojekt Hamburg Mit E-Autos gegen Parkplatzmangel

15.08.2016

Die Stadt Hamburg will endlich etwas gegen den Parkplatzmangel unternehmen. Elektro-Autos spielen bei der Lösung die entscheidende Rolle. Ob der Plan aufgeht und wie er bei den Bürgern ankommt, ist jedoch fraglich.

Viele Großstädter kennen das Problem mit dem Parkplatzmangel: Man kommt abends nach Hause und muss mit dem eigenen Auto erst mal ein paar Runden durch umliegende Siedlungen drehen, bis endlich die heißersehnte Parklücke gefunden ist. Auch in der Stadt Hamburg kennt man diese Parkplatz-Knappheit und will hier jetzt mit einem Pilotprojekt dagegenwirken. Das Hamburger Abendblatt berichtet, der Senat wolle die Hamburger wegen des Parkplatzmangels dazu bewegen, auf ihr eigenes Auto zu verzichten. Den Verlust des eigenen Autos sollen in der Wohnumgebung zur Verfügung stehende Elektro-Autos kompensieren, die eine ebenso reibungslose Mobilität wie das eigene Auto gewährleisten sollen. Bis hierher klingt der Plan des Senats einleuchtend – eigenes Auto abschaffen, dafür jederzeit Elektro-Auto leihen – wäre da nicht ein Knackpunkt, der vielen Autofahrern vermutlich die Farbe aus dem Gesicht weichen lässt: Die Elektro-Autos benötigen nämlich ebenso Parkplätze wie die Privatfahrzeuge und die werden nicht von der Stadt neu geschaffen – nein, es soll auf herkömmliche Parkplätze zurückgegriffen werden. Ein Aspekt, der das Problem des Parkplatzmangels gegebenenfalls eher verschärfen als lösen dürfte. Für alle, die also nicht bereit sind auf die Mobilität im eigenen Fahrzeug zu verzichten, könnte der Kampf um Stellplätze demnach künftig noch stärker entbrennen.

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Hamburger Pilotprojekt gegen Parkplatzmangel im Video:

 

Hamburg startet Pilotprojekt gegen Parkplatzmangel

Für’s Erste konzentriert sich das Pilotprojekt gegen Parkplatzmangel, das zum Verzicht auf das eigene Auto animieren soll, auf die Stadtteile Eimsbüttel und Ottensen, da hier die Parkplätze besonders knapp sind. Zuerst soll damit lediglich getestet werden, ob bei den Bürgern die generelle Bereitschaft vorherrscht auf ein eigenes Auto zu verzichten, wenn im Umfeld eine Alternative bereitsteht. Wenn die Rechnung des Hamburger Senats aufgeht, könnte das Modell zukünftig auch von anderen von Parkplatzmangel geplagten Großstädten abgeschaut werden.

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