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07.12.2012

Papamobil von Mercedes: Der Papst hat von Daimler ein neues Auto für den Fuhrpark entgegengenommen. Es handelt sich um ein Sondermodell der M-Klasse

Der Papst fährt weiter Benz: Daimler-Chef Dieter Zetsche hat dem Oberhaupt der katholischen Kirche am Freitag in Rom das neue "Papamobil" übergeben, wie der Dax-Konzern mitteilte. Der Vorstandsvorsitzende habe das Gefährt im Vatikan an den Pontifex persönlich ausgehändigt, berichtete eine Sprecherin am Abend.

Basis des vatikanischen Vehikels ist die Geländelimousine M-Klasse "mit Sonderaufbau", wie Daimler es nennt. Extras: Größere Kuppel für mehr Raumangebot und ein komfortablerer Einstieg, mehr Glas für bessere Rundumsicht, großzügig beleuchteter Innenhimmel und ein Thron "mit dem gestickten Wappen des Heiligen Vaters". Es ist ein Benziner.

 

Papamobil: Neues Auto für den Papst von Mercedes

Die Schwaben beliefern den päpstlichen Fuhrpark seit 1930. Bei der Neuauflage hatten Daimlers Ingenieure einige harte Nüsse zu knacken: Um den häufigen Transport der umgebauten M-Klasse im Flugzeug zu erleichtern, verringerten die Mercedes-Benz-Tüftler die Gesamthöhe um einige Zentimeter - erreichten aber trotzdem gleichzeitig eine "verbesserte Innenstandhöhe", wie es im Jargon der Techniker heißt.

Bereits vor neun Monaten hätten die Arbeiten begonnen. Der Konzern zitiert seinen Chef Zetsche mit den Worten: "Es ist eine Ehre für Mercedes-Benz, Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. auch in Zukunft mit unserem neuen Papamobil auf seinen Reisen zu begleiten." Ob der Vatikan für das Dienstfahrzeug etwas zahlt, verrät Daimler nicht. Eine üppig motorisierte normale M-Klasse kostet laut offizieller Preisliste mindestens 75.029,50 Euro. Hinzu kommen beim "Papamobil" laut Daimler die "neuesten technologischen Highlights", dann natürlich der Umbau und die zahlreichen Sicherheitsaspekte.

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Bei Details dazu schweigt sich Daimler aber ebenso aus wie bei der Frage, ob der Autobauer für die werbewirksame Aktion überhaupt eine monetäre Gegenleistung erhält. Offiziell berichtet der Konzern nur von "größtmöglicher Sicherheit". Es darf angenommen werden, dass Scheiben und Karosserie ähnlich stark gepanzert sind wie die Luxusschlitten der Spitzenpolitiker oder reichen Privatpersonen.
dpa/az

AUTO ZEITUNG

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