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Pagani

Der Kleinstserienhersteller Pagani aus dem norditalienischen Modena hat bisher nur zwei Modelle produziert. Das bekannteste ist der Pagani Zonda. Gegründet wurde die italienische Marke vom Argentinier Horacio Pagani, der zuvor bereits bei Lamborghini und Ferrari tätig war. 1999 rollte der Zonda C12 erstmals vom Band. Vom C12 entstanden fünf Fahrzeuge, die von einem V12-Motor von Mercedes-AMG angetrieben wurden. Anfangs produzierte der Motor 394 PS und hatte einen Hubraum von sechs Litern. 2002 folgte der Pagani Zonda C12 S 7.3. Der Mercedes-V12 wurde auf 7,3-Liter-Hubraum aufgebohrt und in der Leistung deutlich gesteigert. Der Supersportwagen leistete nun 555 PS und war bis zu 335 km/h schnell. Im Jahr 2003 schob Pagani einen C12 S 7.3 Roadster nach. Es bekam denselben Motor wie die geschlossene Variante und schafft den Sprint auf 100 km/h in 3,7 Sekunden. Mit dem Zonda F wurde die Leistung des Pagani-Supersportlers erneut gesteigert. Aus dem 7,3-Liter-Mercedes-V12 holte das Coupé 602 PS und 760 Newtonmeter Drehmoment. 2006 kam mit dem Roadster des Zonda F eine weitere Leistungssteigerung. Der Pagani Zonda kam nun auf 650 PS und erreichte die 100-km/h-Marke in 3,5 Sekunden. 2013 wurde mit dem Pagani Zonda Revolucion das Ende der Modellreihe eingeläutet. Der Revolucion basiert auf dem Rennwagen Zonda R, verfügt aber über eine Straßenzulassung. Als Motorisierung wählte Pagani den Sechsliter-Zwölfzylinder aus dem R, steigerte die Leistung um 50 PS auf 800 Pferdestärken und senkte das Gewicht des Supersportlers auf 1070 Kilogramm. Das sequentielle Sechsgang-Getriebe aus dem Rennwagen ermöglichte im Pagani Revolucion eine Beschleunigung von 2,7 Sekunden auf 100 km/h. Der auf fünf Exemplare limitierte Pagani Zonda war bereits bei der Präsentation 2013 zu einem Stückpreis von 2,2 Millionen Euro ausverkauft.

Der Pagani Huayra beerbt den Zonda

Seit 2012 rollt bei Pagani in Modena der Erbe des Zonda aus der Fertigungshalle. Der Huayra bleibt optisch nahe am Zonda, etwa durch die charakterischen Vierfach-Endrohre, die mittig aus dem Heck ragen und wird genau wie der Zonda komplett in Handarbeit gefertigt. Pagani setzt auch im Huayra auf den V12 aus dem Hause AMG. Der Sechsliter-Twinturbo leistet 730 PS und produziert 1000 Newtonmeter Drehmoment. Im Huayra kommt ein neu entwickeltes sequentielles Siebengang-Getriebe zum Einsatz. Das Hauptaugenmerk galt bei der Entwicklung des Huayra einer verbesserten Aerodynamik und der Gewichtsreduktion im Vergleich zum Vorgänger Zonda. So ist beim Pagani Huayra etwa ein System verbaut, das automatisch die Aerodynamik über Klappen an Front und Heck des Autos ausbalanciert. Um Gewicht zu sparen, wurde ein Großteil der Karosserie aus carbonfaserverstärktem Kunststoff gefertigt.

Pagani Huayra BC: Nordschleifen-Testfahrt

Plant Pagani eine Rekordrunde?

Strebt Pagani mit seinem Huayra BC eine neue schnellste Rennrunde auf dem Nürburgring an? Ein Instagram-Beitrag gibt erste Hinweise.