Organisatoren der Rallye Dakar erwägen Afrika-Rückkehr

01.01.2016

Buenos Aires (dpa) - Die Veranstalter der Rallye Dakar denken über eine Rückkehr des Rennens nach Afrika nach. «In Südafrika, Angola und Namibia gibt es Terrains, wo man solche Arten von Wettbewerben veranstalten kann», sagte Renndirektor Etienne Lavigne in Buenos Aires.

«Wir führen seit zwei Jahren Gespräche in Luanda, der Hauptstadt von Angola. Dort wäre es machbar. Im Norden von Afrika ist es wegen der politischen Lage nicht möglich.» Nach drei Jahrzehnten in Afrika war die Rallye Dakar 2009 wegen Terrordrohungen von Afrika nach Südamerika umgezogen.

Die diesjährige Rallye Dakar führt durch Argentinien und Bolivien. Die Organisation der 38. Ausgabe des Rennen gestaltete sich schwierig, weil Chile und Peru einen Rückzieher machten. «Dieses Jahr konnten wir das regeln, aber in der Zukunft brauchen wir wieder die Unterstützung von mehr Ländern, um die Veranstaltung zu organisieren», sagte Lavigne der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings schloss der Franzose für 2017 auch eine Rückkehr nach Chile nicht aus.

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