Opel Corsa F (2018): Neue Fotos und Infos Opel Corsa F schon auf PSA-Plattform?

von Lena Reuß 29.05.2017

Unsere Illustration auf Basis erster Erlkönig-Fotos zeigt, wie der neue Opel Corsa F 2018 kommen könnte. Und schon mit der neuen Auflage des Kleinwagens wollen die Rüsselsheimer auf PSA-Technik zurückgreifen.

In Rüsselsheim geht es langsam in die heiße Phase der Entwicklung des neuen Opel Corsa (2018), schließlich will VW noch in diesem Jahr den schärfsten Konkurrenten Polo frisch machen – der einzige Kleinwagen, der sich noch besser verkauft als der Corsa. Angesichts der Übernahme-Pläne von Opel durch PSA, weiß man zwar noch nicht inwiefern sich der Marktstart der neuen Corsa-Generation verzögern könnte, dafür verrät ein Sprecher aus Rüsselsheim jetzt, das sich der Opel Corsa (2018) bereits an französischer Technik bedienen soll. Die Kooperation der Konzerne ist nichts neues, schließlich wurden bereits Modelle wie der Crossland X auf gemeinsamer Basis gebaut. Und so könnte auch der nächste Corsa nach Vorbild des MQB bei Volkswagen auf einem PSA-Modell basieren. So geht zum Beispiel schon in wenigen Monaten ein neuer Peugeot 208 an den Start. Zwar ist nichts offiziell bestätigt, aber möglich wäre es, dass der Opel Corsa (2018) einige technische Komponenten des Kleinwagens aus Frankreich übernimmt. Der durch die gemeinsame Plattform geringere Entwicklungsaufwand dürfte Opel dabei durchaus in die Karten spielen. Denn, wer etwas genauer hinsieht, entdeckt Handlungsbedarf: Mit dem Fiesta hat ein weiterer scharfer Rivale den Modellwechsel bereits vollzogen – und die aktuelle Corsa-Generation basiert trotz runderneuerter Optik noch immer auf der Plattform des Vorgängers.

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Opel Corsa F (2018) profitiert von Astra-Technik

Dass unsere Erlkönig-Jäger nun einen schwer getarnten Prototyp mit verdächtigen Abmesungen und Proportionen auf dem Werksgelände in Rüsselsheim erwischt haben, passt da gut ins Bild: Möglicherweise sehen wir hier tatsächlich den ersten Erlkönig des kommenden Opel Corsa (2018) und erhalten so früher als gedacht einen Ausblick auf Generation F. Die sechste Corsa-Version soll nach dem Willen von Konzernmutter GM noch vielseitiger werden, neben dem hier erwischten Fünftürer sind auch ein Dreitürer und eine kleine Stufenheck-Limousine für ausgewählte Märkte denkbar. Im Vergleich zur aktuellen Generation fallen sofort die weniger steil abfallende Motorhaube und die weiter vorn platzierten Außenspiegel ins Auge, auch sonst dürfte sich das Design des Opel Corsa F stark am aktuellen Astra orientieren: Schon jetzt lässt sich das markante Tagfahrlicht gut erkennen, auch die Rückleuchten könnten sich am großen Bruder des Corsa orientieren. Noch wichtiger als seine Rolle als Ideengeber für das Corsa-Design ist jedoch der Auftrag, den Kleinwagen mit modernster Technik zu versorgen. So werden sich die beiden Rüsselsheimer nicht nur einen Großteil der Sicherheits- und Assistenzsysteme teilen, auch bei der Motorenpalette sind große Übereinstimmungen zu erwarten. Wie bisher sollen auch beim Opel Corsa (2018) aufgeladene Dreizylinder mit einem Liter Hubraum den Einstieg markieren, darüber kommen die ecoFlex-Vierzylinder mit 1,4 Liter Hubraum zum Einsatz. Noch mehr Freude als die weiter reduzierten Verbrauchswerte soll im Alltag der Innenraum bereiten, denn trotz ähnlicher Abmessungen soll ein cleveres Packaging für mehr Bewegungsfreiheit auf allen Plätzen und auch etwas größeres Kofferraumvolumen sorgen.

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