Opel Matrix-Lichtsystem: Adaptive LED-Scheinwerfer für jede Situation Lichtblick

20.04.2012

LED-Licht für jede Situation verspricht Opel. Neues, adaptives System ohne bewegliche Teile

Ob es am Blitz liegt? Opel und innovatives Fahrzeuglicht gehören seit langem zusammen. Blinzelte der Kadett des Jahres 1962 noch durch Glühlampen, kamen beim sportlichen GT sechs Jahre später schon Halogenscheinwerfer zum Einsatz. Es folgten Projektorlampen im Calibra (1990), Xenon-Licht beim Omega B (1997) und schließlich das aktive Lichtsystem Adaptive Forward Lighting (AFL) im früheren Topmodell Signum.

AFL hat sich zu einem beliebten Ausstattungs-Extra entwickelt. Über 55 Prozent aller Opel Insginia und immerhin knapp 38 Prozent aller Zafira werden mit dem dynamischen Lichtsystem bestellt, das mit Hilfe beweglicher Linsen und Refl ektoren zum Beispiel Kurvenund Abbiegeleuchtfunktionen beinhaltet. Die Frontscheinwerfer strahlen dabei in einem Winkel von +/- 15 Grad und können Kurven bis zu 90 Prozent ausleuchten. Für die Zukunft versprechen die Vorausdenker von Opel noch mehr. Entwicklungsziel ist das blendfreie, LED-basierte Matrix-Lichtsystem, bei dem Licht emittierende Dioden automatisch bis zu 256 verschiedene Einstellungen vornehmen können.

 

LAMPEN IN BUMERANGFORM

Die beiden markentypisch in Bumerangform gestalteten Frontscheinwerfer verfügen über vier Lichtquellen und jeweils 16 Einzel-LED, die sich in Abhängigkeit der Umgebungssituation schalten lassen. Statt des Abblendlichts dient beim neuen Matrix-Licht das Fernlicht als Grundeinstellung. Entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge werden von der Frontkamera erfasst. Um unerwünschte Blendwirkungen zu vermeiden, werden einzelne oder mehrere LED zeitweise einfach abgeschaltet. Aus Sicht des Fahrers gleitet der andere Verkehrsteilnehmer buchstäblich unbehelligt in einem eigens für ihn freigehaltenen abgedunkelten Bereich vorüber.

Ein erster Praxistest im nächtlichen Rüsselsheim bewies die Reaktionsschnelligkeit des neuen Systems, das wegen seines vergleichsweise geringen Platzbedarfs neue Möglichkeiten des Frontdesigns eröffnet und zudem rund 50 Prozent weniger Energie beanspruchen soll als herkömmliche Halogen-Lampen. Weitere Vorteile sind die helle Ausleuchtung von Fahrbahn und Umgebung sowie der Wegfall mechanischer Teile wie etwa beweglicher Klappen und Reflektoren. Angaben zum Serieneinsatz der Matrix-Leuchten macht Opel allerdings noch nicht.
Stefan Miete

AUTO ZEITUNG

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