Fahrbericht: Opel Insignia Country Tourer 2.0 SIDI Turbo Ein sportlicher Insignia

12.10.2013

Rüsselsheim bringt den Insignia auch für den Sportlichen unter uns auf Trab. Der Opel Insignia Country Tourer 2.0 SIDI Turbo mit Allradantrieb - Ein Fahrbericht

Mit der Erneuerung des Insignia hält auch ein weiteres Modell Einzug: Der Country Tourer verfügt über alle Karosserie- und Technik-Merkmale des Kombis Sports Tourer, hat aber 20 mm mehr Bodenfreiheit, rustikale Kunsstoffschutzleisten, vorn und hinten Alu-Unterbodenbeplankungen und rollt grundsätzlich mit Allradantrieb über Stock und Stein.


Nicht ganz ein SUV, aber dafür mit Power


Damit wird der Insignia Country Tourer 2.0 SIDI Turbo zwar noch nicht zum SUV, kann aber mehr als so mancher der zweiradgetriebenen Möchtegern-Offroadern. Neben den beiden 2,0-Liter-Dieseln mit 163 PS sowie 195 PS und Automatik gibt es einen einzigen Benziner, und der hat’s in sich: Der 2.0 SIDI Turbo holt aus seinen vier Zylindern satte 250 PS, verbraucht nach EU-Norm aber nur 8,1 Liter auf 100 km. Dass im alltäglichen Betrieb auch schon mal knapp zehn Liter durchlaufen, sei dem Insignia verziehen, zumal sich der Opel mit dem Holzfällercharme kräftig ins Zeug legt, in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 rennen soll und maximal 235 km/h erreicht.

Überhaupt wähnt man sich im recht komfortabel, aber auch fahrsicher ausgelegten Country Tourer eine Spur souveräner, was auch an der leicht erhöhten Sitzposition liegt. Die etwas verbaute Übersicht nach hinten hat der Landmann indes vom Sports Tourer geerbt. Doch wie für alle Insignia bietet hier die Aufpreisliste Abhilfe an:  Für 490 Euro bekommt man nicht nur eine Rückfahrkamera, sondern auch einen radargestützten Warner, der den toten Winkel überwacht und zudem beim  Rückwärts-Ausparken  den  seitlichen  Querverkehr  im  Blick  hat  und nötigenfalls warnt.

Auch sonst sind für den Country Tourer die im Insignia-Programm üblichen Assistenzsysteme im Angebot wie die Frontkamera mit Abstandsregelung bis zum Stillstand (Automatikversion), Verkehrsschilderkennung, Spurhalteassistent und mehr.Auf den ersten Blick kostet der Country Tourer über 1200 Euro mehr als der gleich motorisierte Sports Tourer. Berücksichtigt man jedoch das serienmäßige Flexride-Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern, beträgt der Preisunterschied nur noch 360 Euro.

Unser Fazit

Kräftiger Allradkombi mit starker Präsenz. Als sparsamerer Diesel wahrscheinlich noch besser

Jürgen Voigt

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