Opel Cascada: Produktion von Buick-Cabrio in Polen Ableger für US-Schwester

Für die Schwestermarke Buick werden in Polen Ableger des Cabrios Opel Cascada gefertigt. Die Produktion weiterer Modelle wird folgen - auch in Rüsselsheim

Opel erweitert seine Zusammenarbeit mit der GM-Schwestermarke Buick und lastet damit sein Werk im polnischen Gleiwitz besser aus: Von Anfang 2016 an soll das Cabrio Cascada, das auf der Automesse in Detroit enthüllt wurde, unter der Marke Buick auch in den USA verkauft werden, wie der Autobauer mitteilte. Der im Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim konstruierte Viersitzer läuft in Polen vom Band und soll unter der Marke Holden auch auf australische Straßen kommen.

 

Opel: Fertigung weiterer Buick-Modelle in Planung

«Wo immer es sinnvoll ist, werden wir mit Buick in den kommenden Jahren weiter intensiv zusammenarbeiten», sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann. Die beiden Marken kommen sich auf internationalen Märkten nicht ins Gehege: Buick wird in Nordamerika und China verkauft, Opel hauptsächlich in Europa. Weitere Fahrzeuge, die gemeinsam entwickelt wurden, sind der Buick Encore beziehungsweise der Opel Mokka, der Buick Verano und der Astra Stufenheck sowie der Buick Regal und der Opel Insignia.

Zum Ende des Jahrzehnts soll zudem am Standort Rüsselsheim ein neues Buick-Modell gefertigt werden, wie GM mitgeteilt hatte. «Das kommt der Auslastung und damit der höheren Effizienz unseres Werkes Rüsselsheim zu Gute», sagte Neumann. Buick bietet seinen US-Kunden mit dem Cascada erstmals seit 25 Jahren wieder ein offenes Auto. In den USA ist der Markt für Cabrios nach den Angaben von 2009 bis 2013 um drei Prozent auf mehr als 131.000 Einheiten gewachsen.

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