Opel - Werk Bochum: Kündigungsschutz bis 2016 Betriebsratschef verkündet Vereinbarung

28.02.2013

Noch drei Jahre laufen im Werk Bochum Opel-Fahrzeuge vom Band. Bis mindestens dahin bestehe für die Mitarbeiter Kündigungsschutz

Zwei Jahre Gnadenfrist für den Opel-Standort Bochum: Bis mindestens 2016 laufen in dem Werk noch Autos vom Band, sagte Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug der dpa am Donnerstag.

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Unternehmen und Arbeitnehmervertreter demnach im Grundsatz geeinigt, den Kündigungsschutz bis Ende 2016 zu verlängern. Bis dahin seien auch Werksschließungen ausgeschlossen. Was die Arbeitnehmer im Gegenzug angeboten haben, war zunächst nicht bekannt.

 

Opel: Übergang in Transfergesellschaft ab 2016

In Bochum werde eine Komponentenfertigung angesiedelt, sagte Schäfer-Klug. Zudem habe man vereinbart, dass "Arbeitsplätze im vierstelligen Bereich" erhalten bleiben. Mit dem Ende der Autoproduktion wird den Beschäftigten für zwei Jahre der Übergang in eine Transfergesellschaft angeboten, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende. Zuletzt beschäftigte Opel noch rund 3300 Menschen in Bochum.

Seit Juni hatten das Management, die IG Metall und der Betriebsrat über ein Sparprogramm für den defizitären Autobauer verhandelt. Opel leidet unter der Absatzkrise in Europa, fährt massive Verluste ein und muss die Kosten daher drücken. Die US-Mutter General Motors (GM) erwartet zur Mitte des Jahrzehnts wieder schwarze Zahlen in Europa.

AUTO ZEITUNG

Zmarta Autokredit
Autokredit

Jetzt den günstigsten Autokredit finden

Tags:
Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.