Opel Astra und seine Vorgänger Der neue Opel Astra und seine Vorgänger

20.01.2017


Mit Elan arbeitet Opel an seiner Zukunft. Nach dem Erfolg mit dem Mittelklassewagen Insignia greifen die Krisengeschwächten Autobauer jetzt den Bestseller VW Golf an: der neue Astra steht kurz vor der Vollendung und soll noch in diesem Jahr starten

In diesen Tagen finden die letzten Tests statt. Etwa 25 Prozent aller Opel-Kunden ordern mittlerweile den Kompakten. Da muss das Auto stimmen, wenn es im September offiziell auf der IAA vorgestellt und ab Oktober verkauft wird.

Doch seine Eistaufe hat er bereits hinter sich: Im arktischen Eis Nordschwedens, auf den zugefrorenen Seen von Arjeplog am Polarkreis, musste sich der Hoffnungsträger letzten Abstimmungsfahrten des Vorstands stellen – und wir waren exklusiv dabei.
 
Opel-Chef Hans H. DemantDemant greift selbst ins Lenkrad, um sich von den Qualitäten des neuen Astra zu überzeugen. Vor allem das ausdrucksstarke Design werde den Hessen Sympathie bringen, glaubt Demant und gibt einen Hinweis auf den Insignia: Denn viel mehr als die sportlichen Silhouette und die markanten Lichthaken des Topmodells kann man unter dem Schachbrettmuster des Tarnkleids noch nicht erkennen.

Auch im Innenraum hat Opel einen riesigen Schritt gemacht, sagt Opel-Chef Hans H. DemantDemant und lüftet den Schleier, der sonst bei den Testfahrten oft noch die Armaturentafel verhüllt: Zwar ist sind die meisten Schalter, Hebel und Konsolen noch Handgeschnitzt und wackeln in ihren Halterungen. Doch lässt schon dieses Vorserienmodell den neuen Stil erkennen: Wie im Insignia läuft die Instrumententafel förmlich aus der Tür heraus durchs ganze Cockpit und schmiegt sich um die Gäste in der ersten Reihe. Ein Controller liegt griffgünstig auf der Mittelkonsole und soll die Bedienung erleichtern.

Die Frontscheibe ist beim neuen Modell weit nach vorn gerückt, dass es hinter den Außenspiegeln noch für zwei kleine Dreiecksfenster reicht. Weil der Radstand etwas gewachsen ist und die Dachverkleidung zwei unkonventionelle Dellen über den Köpfen hat, ist der Fond auch für Erwachsene keine Strafbank.
 
Dazu gibt es ähnlich wie beim Insignia eine technische Aufrüstung: So übernimmt der Astra das „Opel Eye“, das bei der Spurführung hilft und Verkehrszeichen lesen kann, er bekommt eine elektrische Handbremse, die intelligenten Scheinwerfer mit situationsgerechter Lichtverteilung, und eine automatische Einparkhilfe.

Bei den Motoren soll es wieder eine Sparversion namens Ecoflex geben, und downgesizete Turbo-Direkteinspritzer stehen ebenso auf dem Plan. Basis soll der 1,4-Liter mit 90 PS bleiben. Daneben plant Opel einen 1,4-Liter mit Turbolader, der allerdings seine Betonung auf das Drehmoment legt, mit rund 180 PS. Die Zweiliter-Motoren sollen bleiben, so auch eine spätere OPC-Variante mit 270 PS (bisher 240 PS). Ein Doppelkupplungsgetriebe wie von VW wird es nicht geben, dafür manuelle Getriebe mit fünf oder sechs Gängen oder wahlweise eine Sechsgang-Automatik. Eine Start-Stopp-Automatik kommt etwas später, wenn auch ohne Bremsenergierückgewinnung. Ebenso zeitverzögert wird die beliebte Kombivariante Caravan von den Bändern rollen, Opel peilt 2010 an.

Um mehr Fahrkomfort zu erhalten, spendieren die Ingenieure Astra ein aktives Fahrwerk, das es bisher nur für die Sportvariante Astra OPC gab. Damit soll der Astra gegen seinen ärgsten Konkurrenten aus Wolfsburg Golf spielen.

Kennen Sie noch den Vorgänger Opel Kadett GSI? Hier ein kurzer Videoclip

 

 

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