Kaufberatung Opel Adam: Test, Ausstattungen, Motoren & Preise Frisch, Frech, Frei

30.01.2014
Inhalt
  1. OPEL ADAM - KAUFBERATUNG: VIEL PLATZ VORN, HINTEN IST’S ENG
  2. KAUFTIPP
  3. WEITERE AUFSTEIGER DES JAHRES IN DER KAUFBERATUNG

Opel klopft sich den Staub von den Schultern – mit Erfolg. Ein Beweis dafür gibt die Modellreihe Adam in unserer Kaufberatung

So cool war schon lange kein Opel mehr. knackige Formen mit Retro-Anleihen, viele bunte Farben, Klarlack und durchgestylte Felgen – das ist der Opel Adam. Benannt nach dem Mann, der 1862 mit einer Nähmaschinenfabrik in Rüsselsheim begann und beim Start der Opel-Autoproduktion im Jahr 1898 bereits drei Jahre verstorben war. Den Namen des Kleinwagens spricht man allerdings „Ädäm“ aus, das passt zum Image des von Marketingexperten erschaffenen Stadtflohs, dessen Ausstattungslinien „Jam“, „Glam“ und „Slam“ heißen. Auch die Opelaner haben erkannt, dass sich junge Autokäufer von der Masse abheben wollen. Also entwickelten sie ein Fahrzeug auf Corsa-Basis, das in erster Linie die Sinne anspricht – mit vielen optischen Individualisierungs-Möglichkeiten:

Bei zwölf Außen- und Innenlackierungen (zum Beispiel „Guacamole White“ oder „Rocky Grey“), 30 Felgendesigns, verschiedenen Grillspangen, Außenspiegel-, Dach- und Haubenfolierungen sowie 14 Stoff- und Lederbezügen ergeben sich beinahe unzählige Designmöglichkeiten. Die Gefahr, dass dem Adam-Fahrer im Straßenverkehr ein identisch ausgestattetes Exemplar begegnet, ist also sehr klein. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn die Deutschen kaufen das im Werk Eisenach gefertigte Mini-Auto gern – von Januar bis Oktober 2013 ganze 18.302 Mal. Nicht schlecht für einen eher unpraktischen Kleinstwagen, der bei 11.500 Euro startet, und für den man mit allem Drum und Dran auch locker mehr als 20.000 Euro bezahlen kann. Mit Vernunft hat das nichts zu tun, denn es gibt praktischere Autos für weniger Geld.

 

OPEL ADAM - KAUFBERATUNG: VIEL PLATZ VORN, HINTEN IST’S ENG

Doch das Auge kauft eben mit, und dem bietet der Opel Adam so allerhand. Allerdings verließen sich die Rüsselsheimer nicht allein auf den äußeren Eindruck, sondern stimmten den knapp 3,70 Meter kurzen Dreitürer knackig ab, inklusive direkter sowie präziser Lenkung und sportlichen Fahrwerks. Mit diesem Paket wird der Adam zum flotten Flitzer, der dank gut konturierter und bequemer Sitze vorn auch für lange Autobahnetappen taugt.

Vorn finden die Insassen ausreichend Platz nach allen Seiten. Im Fond hingegen sieht die Welt ganz anders aus. Die Rückbank hat lediglich eine Alibi-Funktion und ist zwei Erwachsenen nur auf kurzen Strecken zuzumuten. Das Kofferraum-Standardvolumen von 170 Litern reicht gerade noch aus für zwei schmale Wasserkästen, die man aber zuvor über die hohe Ladekante (85 cm) wuchten muss.

Legt man die serienmäßig geteilte Rücklehne um, schluckt der Adam maximal 663 Liter, was auf Reisen zu zweit völlig ausreicht. Doch für längere Urlaubstouren fehlt das passende Aggregat. Im Angebot sind lediglich drei Benziner und eine Flüssiggas-Variante mit vier Zylindern sowie kurz übersetzten Getrieben. In der Stadt zum Beispiel rollt man ganz entspannt bei Tempo 50 in der fünften Welle. Für mehr Komfort bei Autobahntempo fehlt der sechste Gang, außerdem würde dem Adam ein kleiner Selbstzünder mit Turboaufladung gut zu Gesicht stehen. So bleibt die Wahl zwischen 1,2 und 1,4 Liter Hubraum sowie 70, 87 oder 100 PS.

Die stärkste Variante ist zwar verhältnismäßig teuer, jedoch macht der Rüsselsheimer mit dieser Maschine am meisten Spaß – und das ist es doch, was Adam-Fahrer wollen. Sein Antritt ist gut, und der Verbrauch hält sich in Grenzen. Auf jeden Fall sollte man die Version mit Start-Stopp-System ordern (355 Euro extra), das beim Spritsparen hilft und den Wiederverkaufswert steigert.

 

KAUFTIPP

Der 100 PS starke Benziner 1.4 ecoFLEX passt zum Charakter des Opel Adam. Dasselbe Aggregat gibt es auch mit 87 PS für rund 600 Euro weniger (mit Start-Stopp-System) – inkl. Klima, Tempomat, Lederlenkrad, CD-Player, USB-Anschluss und Bluetooth-Schnittstelle

Viel Platz vorn, reichhaltige Serienund Sicherheitsausstattung, knackiges Handling, präzise Lenkung, sehr bequeme Sitze
Hohe Preise, wenig Platz in Fond und Kofferraum, hohe Ladekante, kurze Getriebe-Übersetzung, fehlender sechster Gang
 

 

WEITERE AUFSTEIGER DES JAHRES IN DER KAUFBERATUNG

- Seat Leon

Paul Englert

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