Opel 2015: Weniger Verlust im 2. Quartal Erholungskurs setzt sich fort

23.07.2015

Trotz den Problemen in Russland kann Opel 2015 eine erhebliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr vorweisen. Noch blendendere News hat Mutterkonzern General Motors parat

Der Autobauer Opel setzt seinen Erholungskurs fort. Trotz des Rückzugs aus Russland hat die GM-Europatochter im Frühjahr deutlich weniger Geld verloren als im Vorjahr.

 

Opel 2015: Russland-Krise verhindert bessere Bilanz

Von April bis Juni 2015 sanken die operativen Verluste im Europageschäft von General Motors von rund 305 Millionen Dollar im Vorjahr auf 45 Millionen Dollar (41 Mio Euro), wie GM in Detroit berichtete. Und das, obwohl Opel durch die Krise am russischen Automarkt seinen dort ursprünglich geplanten Absatz von mehr als 80.000 Fahrzeugen in diesem Jahr klar verfehlen wird. Bis Juni hatte die Marke mit dem Blitz erst gut 9000 Autos in dem Land verkauft.

«Damit werden wir nicht so schnell wachsen wie ursprünglich geplant», schrieb Opel-Chef Karl-Thomas Neumann in einem Rundbrief an die Mitarbeiter. Um das Ziel zu erreichen, 2016 wieder schwarze Zahlen zu schreiben, seien daher weitere Anstrengungen nötig: «Unser Plan, im Verlauf des nächsten Jahres in die Gewinnzone zurückzukehren, bleibt sehr ambitioniert. Das wird alles andere als ein Spaziergang.»

General Motors: Erfolg mit SUV und Luxusmodellen

Starke SUV-Verkäufe im US-Heimatmarkt und in China haben unterdessen der GM-Mutter einen sprunghaften Gewinnanstieg beschert. Im 2. Quartal stieg der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 0,2 Milliarden auf 1,1 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro), wie der größte US-Autohersteller mitteilte. Analysten hatten mit weniger gerechnet - die Aktie stieg vorbörslich um mehr als sechs Prozent. Im Vorjahr hatte das Rückruf-Debakel wegen defekter Zündschlösser allerdings auch hohe Sonderkosten verursacht.

GM-Chefin Mary Barra sprach von einem starken Quartal: «Wir haben von der robusten Autoindustrie in Nordamerika und von unserer Stärke in China profitiert.» Obwohl sich das Wachstum in China zuletzt abschwächte, wurde der Konzern dort mehr SUV und Luxusmodelle los. Insgesamt ging der weltweite Umsatz der Opel-Mutter dennoch um 1,4 auf 38,2 Milliarden Dollar zurück. In Europa und Südamerika tat sich GM weiter schwer. In Venezuela wurden 0,6 Milliarden Dollar wegen des Verfalls der Landeswährung Bolivar abgeschrieben.

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