H-Kennzeichen: Diese Autos werden 2017 30 Jahre alt Neue Oldtimer Jahrgang 1987

22.12.2016

Audi 90, Ferrari F40, Ford Sierra, Porsche 959 und BMW 7er E32 feiern 2017 ihren 30. Geburtstag und dürfen ab 2017 ein H-Kennzeichen tragen.

Was haben ein biederer Audi 90 und ein feuriger Ferrari F40 gemein? Hier die bodenständige bayrische Mittelklasse-Limo mit solider Technik und Rentner-Image, dort der 478 PS starke Supersportler und Kopfverdreher aus Maranello. So unterschiedlich die beiden Autos auch scheinen mögen, 2017 feiern sie gemeinsam ihren 30. Geburtstag und dürfen fortan ein H-Kennzeichen tragen. Und es gibt acht weitere Autoklassiker, die sich ab 2017 offiziell Oldtimer nennen dürfen. H-Kennzeichen für alte Fahrzeuge erfreuen sich großer Beliebtheit, bieten sie doch neben einer pauschalen jährlichen Kfz-Steuer von 192 Euro auch einen Freifahrtschein für Umweltzonen. Fahrer die das Nummernschild ihres Schätzchens mit einem „H“ schmücken wollen, müssen sich von anerkannten GTÜ- oder Dekra-Prüfern ein gewisses Maß an Originalität versichern lassen: Stark verbastelte Oldies mit fremdem Motor oder „Typ-unpassenden Details“ haben keine Chance auf ein H-Kennzeichen. Mehr zum Thema: Alfa 156 GTA gegen Lancia Delta Integrale

Der VW Bulli im Video:

 

H-Kennzeichen 2017: Diese Autos sind dabei

Der Audi 90 kam bereits 1984 als luxuriöse Version des Audi 80 auf den Markt. 1987 folgte die zweite Generation (Typ 89) mit aufgewerteter Ausstattung, Chromleisten, neuen Scheinwerfern und Rücklichtern sowie kraftvolleren Motoren. Damals wie heute ist besonders der 2,3-Liter-Fünfzylinder mit bis zu 170 PS erste Wahl für den Mittelklasse-Audi. Rund 4500 Euro werden heute für einen gut erhaltenen Ingolstädter mit Rentnerimage fällig. Deutlich mehr Glamour versprühten Ende der 1980er Jahre aber Supersportler wie der Ferrari F40.

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Oldtimer: 478 PS starker Ferrari F40

478 PS quetschten die Ferrari-Ingenieure aus einem Twin-Turbo-V8 und bauten mit dem F40 den bis dato schnellsten Sportler aus Maranello. 324 km/h betrug der Topspeed des F40, an dessen Entwicklung Firmengründer Enzo noch höchst selbst maßgeblich beteiligt war. Wer sich heute einen der seltenen Supersportler zulegen möchte, sollte über ein prall gefülltes Bankkonto verfügen: Rund 970.000 Euro kostet ein gepflegter F40 und auch die Preise für Ersatzteile und Wartung liegen auf astronomischem Niveau.

Umfangreiche Muscle-Car-Sammlung im Video:

Daily Driver: Ford Sierra für 4200 Euro

Weniger kostspielig ist dagegen ein Ford Sierra der zweiten Generation. Das Kölner Mittelklassemodell kam 1987 mit flacheren Scheinwerfern und ABS auf den Markt und streifte schon wenig später das Image des Altherren-Autos ab. Denn schließlich feierte Ford mit dem 204 PS starken Sierra Cosworth Ende der 1980er Jahre große Rallye-Erfolge. Zum echten Oldtimer wird die Sportversion allerdings erst 2018. Wer also früher einen Sierra mit H-Kennzeichen ergattern möchte, muss sich mit den zahmeren Motorvarianten zufrieden geben. Diese kosten rund 4200 Euro.

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Klassiker: Luxus-7er mit 12-Zylinder-Motor

Ein hohes Maß an Reisekomfort gepaart mit furiosen Fahrleistungen bietet der BMW 750i der Baureihe E32. 1987 präsentierte BMW das 7er-Topmodell mit dem ersten Zwölfzylinder-Triebwerk der Nachkriegszeit. Aus fünf Litern Hubraum mobilisiert der 750i, den es auch als Langversion zu kaufen gab, satte 299 PS. Die Höchstgeschwindigkeit war elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Rein optisch stach das Topmodell der Baureihe mit seiner breiteren Niere im Kühlergrill hervor. Gemein hatte die gesamte E32-Baureihe dagegen L-förmigen Rückleuchten, die bis heute typisch für das BMW-Design sind. Knapp 9000 Euro werden für den Münchener Nobelschlitten heute fällig, der damalige Grundpreis eines 750i lag bei rund 100.000 D-Mark.

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Autos mit H-Kennzeichen, Jahrgang 1986

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