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Offenes Rennen

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Fahrkomfort

Es ist wohl ein offenes Geheimnis, dass Roadster selten Komfort-Preise gewinnen. Angst um den inneren Zusammenhalt muss aber trotzdem niemand haben. So überraschen beide trotz eingebauter Sportfahrwerke (BMW: 350 Euro mit 17-Zoll-Serienrädern; Mercedes: 2279 Euro inklusive 18-Zoll-AMG-Rädern) zumindest bei schneller Autobahnfahrt mit sehr passablem Federungskomfort. Keine übertriebene Härte, kein peinliches Gehoppel, kein verräterisches Auf- und Abschwingen. Bei langsamer Gangart auf nicht topfebenen Straßen gibt sich der Z4 allerdings wesentlich unverbindlicher. Kanaldeckel und Schlaglöcher melden jedes Mal: Hallo, hier bin ich. Schnell kehrt jedoch wieder Ruhe ein. Dafür begeistert der BMW mit den Körper umfassenden und gut abstützenden Sitzen. Die des SLK lassen etwas Lordosenunterstützung vermissen, punkten aber wegen ihrer Sitzflächenlänge und wegen des, Puristen mögen bitte weghören, Heißluftgebläses in Nackenhöhe (458 Euro).

FahrkomfortMax. PunkteMercedes SLK 280BMW Z4 3.0i
Sitzkomfort vorn150104102
Sitzkomfort hinten100--
Ergonomie150120117
Innengeräusche503327
Geräuscheindruck1008274
Klimatisierung503127
Federung leer200118102
Federung beladen200118104
Kapitelbewertung1000606553
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Motor & Getriebe

Von heißer Luft kann unter dem Blech allerdings keine Rede sein. 231 PS sind nicht nur ein Wort, sondern ein gewichtiges Argument, wenn':s zur Sache geht. Beim SLK 280, der wie der Z4 3.0i den Gaswechsel mit variabler Nockenwellenverstellung managt, sorgt ein zweistufiges Schaltsaugrohr für einen fülligen Drehmomentverlauf. Punkt an den SLK: Er unterbietet den Z4 um 0,3 Sekunden und macht seinen Fahrer nur 6,4 Sekunden älter, bis die Tempo-100-Marke durcheilt ist. Beide Roadster dürfen sich somit klar zur Riege der Sportwagen zählen. Damit Innensitzende und Außenstehende daran ja keinen Zweifel hegen, brüllen, fauchen und trompeten die beiden Sechszylinder je nach Drehzahllage derart um die Wette, dass am Ende des Ausritts der Fahrer durchaus eine schuldbewusste Miene aufsetzen könnte. Dabei hat er doch automatisch schalten und walten lassen, mal mit sieben (SLK), mal mit fünf Fahrstufen (Z4). Beide Getriebe lassen sich mittels Sport-Modus zu schnellerem Gangwechsel und höherem Drehzahlniveau animieren, beim BMW kann mittels Extra-Taste sogar die Drosselklappe in Hab-Acht-Stellung gebracht werden und reagiert augenblicklich auf Bewegungen des Gasfußes.

Motor und getriebeMax. PunkteMercedes SLK 280BMW Z4 3.0i
Beschleunigung200171168
Elastizität0--
Höchstgeschwindigkeit200120114
Getriebeabstufung1008277
Kraftentfaltung504138
Laufkultur1008486
Verbrauch200124120
Reichweite502013
Kapitelbewertung900642616
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Mercedes SLK 280

PS/KW 231/170

0-100 km/h in 6.40s

Heckantrieb, 7 Gang Automatik

Spitze 250 km/h

Preis 39.382,00 €

BMW Z4 3.0i

PS/KW 231/170

0-100 km/h in 6.70s

Heckantrieb, 5 Gang Automatik

Spitze 244 km/h

Preis 39.900,00 €