Notbremsassistenten: BMW gewinnt ADAC-Test ADAC stellt Notbremssysteme auf die Probe

03.09.2012

Der ADAC hat zehn Notbremsassitenten genauer unter die Lupe genommen und dreimal das Prädikat "sehr gut" vergeben. Als bestes System stellte sich der Assistent von BMW heraus.

Ein Notbremsassistent kann schwere Unfälle verhindern und Leben retten – insbesondere die neu entwickelten Systeme erhöhen die Verkehrssicherheit deutlich. Das ist das Ergebnis eines ADAC-Tests von zehn Notbremsassistenten der Hersteller Audi, BMW, Mercedes, VW, Opel, Ford, Volvo, Honda und Lexus. Die Prüfer vergaben jeweils dreimal das Prädikat "sehr gut", "gut" und "befriedigend" sowie einmal "ausreichend". Als bestes Notbremssystem stellte sich das Assistenzsystem von BMW unter Beweis.

 

BMW-Notbremsassistent gewinnt Test des ADAC

Testsieger ist der Notbremsassistent im neuen BMW 7er, der bei drohendem Auffahrunfall am effizientesten eingreift. Nicht zufriedenstellend war die Bremsunterstützung beim Ford Focus, deswegen fiel dieser auf den letzten Platz. Erstmalig liegt das überarbeitete Notbremssystem von BMW im ADAC-Test vorne: Auffahrunfälle im Stadtbereich und bei hohen Geschwindigkeiten verhinderte die Technik problemlos. Ebenfalls mit „sehr gut“ schneiden der neue Volvo V40 und die Mercedes C-Klasse ab. Die Schweden punkten mit der wirkungsvollsten optischen Kollisionswarnung, die Schwaben mit einer effizienten Bremsstrategie.

VW Touareg, Audi A6 und Lexus GS erhielten die Bewertung "gut". Die weitgehend baugleichen Systeme im VW und Audi warnen den Fahrer sehr effektiv, haben jedoch bei der automatischen Bremsung im Stadtverkehr Defizite. Der Lexus funktioniert solide, hat aber keine besonderen Stärken.

Opel Insignia, Honda Civic und Mercedes B-Klasse wurden vom ADAC mit „befriedigend“ bewertet. Der Opel und der Honda bauen unter anderem zu wenig Geschwindigkeit ab, verringern aber dennoch die Gefahr von Auffahrunfällen. Bei der B-Klasse loben die Tester den adaptiven Bremsassistenten, was fehlt ist die Einleitung eines eigenständigen Bremsvorgangs.

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Laut ADAC-Unfallforschung bremsen rund 50 Prozent der Autofahrer vor einem Auffahrunfall nicht oder zu schwach, daher seien Notbremsassitenten wichtige Hilfsmittel im Straßenverkehr. Außerdem fordert der Automobilclub, dass die Systeme zur Ausstattung in jedes Auto gehören. Allerdings könne die Technik die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
Christoph Kragenings

AUTO ZEITUNG

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