Liz Neville wife of Team Principle Bob Neville writes from Nurburgring on Friday 14th May at 5pm.
England was enjoying some rare sunshine when we left our native shores for the Eifel four days ago and found that “English weather” had got there ahead of us. Being tough Brits though, we tried not to be put off by the cold, wet and fog that cut short the night practice qualifying session last night. In fact the red flag was waved after 3 hours with one hour of the session to go, but by then our Nissan 370Z SP7 Close to Production class car* was back in the tent and being prepared for the next day. No, we didn’t have any problems, it was a decision by Team Boss Bob Neville that all four drivers should have a qualifying run and then to see how things had gone. After they had completed their laps and all were happy with the handling of the car, the weather was such that it seemed best not to be on the Nordschleife unless absolutely necessary so off we all went back to the relative comfort of our truck and awning. We stood at 40th overall with a fastest lap time of 10.33.170 which given the conditions was satisfactory.
Friday arrived and initially promised better weather and yes the rain did hold off for the second qualifying session, damp patches and the usual oil spills on the track did make parts very slippery and when the session began there was much entertainment as cars began to head towards the barriers or find themselves facing the oncoming traffic. Thankfully no such fate awaited our drivers and they all put in excellent times even with the traffic and yellow flags. The final grid position is 59th with fastest lap of 9.33.992.
Alex Buncombe said “It went very well and I am happy with the car and how it’s going. I am looking forward to the race and our pace is as we expected so just need to drive sensibly and get it to the flag”.
*Close to Production is a new ADAC category to encourage production based cars to race at the Nurburgring and in order to comply the car needs some series production components within the engine. This category links the showroom model to the race car.
Hallo 24h-Fans, nur noch eine gute Woche bis zum Start des 24h-Rennens auf dem Nürburgring. Wir ihr wisst, sind wir (AUTO ZEITUNG) 2009 bereits zum dritten Mal mit einem Nissan am Start. 2007 und 2008 mit dem 350Z, dieses Jahr mit dem nagelneuen 370Z. Für mich persönlich wird es aber ein Jubiläums-Rennen. Nach 12 Jahren fahre ich mein zehntes 24h-Rennen auf dem Nürburgring und es ist imnmer noch so faszinierend wie im ersten Jahr. Vor dieser tollen Zuschauerkulisse, auf der dieser Rennstrecke fahren zu dürfen ist einfach das größte. 1997 erfolgte der erste Einsatz, im Fiat Cinquecento übrigens – noch Fragen? Das kleine Ding hatte 105 PS, ein Sechsgang-Getriebe aus dem Punto und ein Bergrennfahrwerk aus Italien. Wenn die Zakspeed-Viper an dir vorbei gedonnert ist, wackelte die ganze Bude. Eingesetzt wurde der Wagen von Holzer Motorsport. Es hat fast die ganze Nacht geregnet – für den kleinen Fiat ein Fest, denn im Regen war das Gerät mit 100-Liter-Tank auf der Hinterachse richtig schnell. Und am Ende kamen wir unter die Top-70 im Feld. Mit einer solchen Platzierung geben wir uns mit dem 380-PS-Nissan natürlich nicht zufrieden. Wenn alles gut läuft (keep fingers crossed) dann sollte eine Top 20-Platzierung drin sein. So weit so gut, ein letztes freies Wochenende steht bevor, dann wird es richtig spannend. Hier und im Live-Ticker auf autozeitung.de bekommt ihr alle News am Rennwochenende. Macht`s gut bis nächste Woche, Holger
Das muss man doch mal erwähnen: Während Matthias Malmedie und ich am Nürburgring mit dem neuen Nissan 370Z unterwegs waren, sammelten unsere Mitstreiter Trophäen: Kurt Thiim bestritt ein Vier-Stunden-Tourenwagen-Rennen in Dänemark und holte sich Klassen- und Gesamtsieg. Alex Buncombe fährt dieses erneut im FIA GT4 Europacup. Dort setzt RJN Motorsport für ihn unseren Vorjahres-Nissan 350Z ein. Beim Auftakt in Silverstone auf dem englischen Grand Prix-Kurs konnte Alex im zweiten Rennen aufs Podium fahren. Der junge Brite ist wirklich sauschnell. Beim letztjährigen VLN-Sechs-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war er mit dem 350Z sogar eine Sekunde schneller als Kurt Thiim. Und bei schwierigen Verhältnissen, abtrocknender Strecke oder ähnlichem Mist ist der Typ immer einer der schnellsten. Ich denke, mit den beiden an Bord haben wir eine schlagkräftige Truppe für das 24h-Rennen parat. Oder?

Hallo Leute, das war wirklich ein spannendes Wochenende. Unser Nissan 370Z-Rennwagen startete zum zweiten und letzten Testrennen vor dem 24h-Highlight Ende Mai. Für eine verpatzte Generalprobe war also keine Zeit. Und was soll ich sagen, die Engländer von RJN Motorsport haben sich mal wieder selbst übertroffen. Der in nur drei Monaten enstandene 370Z rollte am Freitag ohne jedes Problem fünf Runden im Renntempo über die Nordschleife – vor einer gigantischen Zuschauerkulisse. Am Samstag waren sogar 35.000 da, das Brünnchen war voll wie beim 24h-Rennen, einfach spitze. Und wir, Matthias Malmedie und ich mittendrin. Nachdem auch beim Training am Samstag alles glatt lief, hatte ich vor dem Start richtig Manschetten. Mit über 180 Autos um dich herum, einer mehr als verzweifelten Ersatzteillage des nageneuen Nissan und dem Druck Rennperformance zu zeigen, war das eine heikle Angelegenheit. Der Start war dann super. Ich klebte dem grünen Aston Martin V8 am Heck, verlor dann aber an Boden auf dem GP-Kurs als sich beim Nissan massives Untersteuern einstellte. Erst eine Umstellung des Fahrwerks beim Fahrerwechsel auf Matthias brachte Besserung. Matthias war richtig heiß auf das Fahren und legte konstante Rundenzeiten hin. Heiß war es auch im Cockpit des 370Z, da floß der Schweiß in Strömen. Als ich zum zweiten Turn ausrückte war der Wagen in Bestform und ich fuhr gleich zehn Sekunden schneller als direkt nach dem Start. Leider bemerkte ich schnell einen leichten Ölnebel hinter mir im Rückspiegel und fuhr langsam zur Box. Ein Ölleck an der Ölpumpe war die Ursache und leider auch nicht so schnell abzudichten. Also Schluss mit der Generalprobe. Aber besser jetzt als beim 24h-Rennen. Neue Fotos vom VLN-Lauf gibt es übrigens auf www.autozeitung.de im 24h-Special. Bis morgen, Holger

Hallo zusammen, morgen geht es wieder los. Der zweite Test unseres Nissan 370Z-Rennwagen auf der Nordschleife steht an. Zur Zeit steht der Lkw aus England schon vor dem Fahrerlager und wartet auf die Erlaubnis zum Einfahren. Das wird sich wohl etwas ziehen, denn vor den Teams der Deutschen Langstreckenmeisterschaft ziehen die Teilnehmer am großen Tourenwagen-Revival ein. Morgen und am Samstag starten über 40 alte DTM-Auto und Replikas, Frei. auf der GP-Strecke, Sa. für drei Demorunden auf der Nordschleife - das wird ein Fest. Und: Ich selbst darf morgen im Texaco-Ford Sierra Cosworth RS 500 Platz nehmen und ein wenig DTM-Lift schnuppern - ein Traum. Danach geht um 16.00 Uhr weiter mit dem freien Training und dem Nissan. Der besitzt jetzt das komplette Aerodynamikpaket inkl. riesigem Heckflügel sowie viele weitere Verbesserungen nach dem ersten Test vor 14 Tagen. Ist allein optisch ein Knaller. Neben mir wird wieder Matthias Malmedie von “Grip”, RTL II ins Lenkrad greifen. Am Samsatg geht es dann schon um 8.00 Uhr los mit dem Zeittraining, um 12.00 Uhr startet das Rennen. Wir werden das wieder locker als Testfahrt angehen, Platzierungen sind im Moment noch völlig unwichtig. Erst einmal müssen wir sicher sein, das das Auto rundum gut funktioniert. Aber auch darauf freue ich mich riesig. Also, wie immer Daumen drücken. News vom Wochenende gibt´s am Montag.

Nach einer Aufbauphase von nur drei Monaten fuhr der 370Z-Rennwagen von Nissan und der AUTO ZEITUNG den ersten Test auf dem Nürburgring
Das Motorsportprojekt von Nissan und der AUTO ZEITUNG geht 2009 ins dritte Jahr. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wird Mitte Mai nicht mehr der Vorjahres-350Z, sondern das Nachfolgemodell, ein neu aufgebauter Nissan 370Z, eingesetzt. Dessen Serienversion kommt erst ab Juli zu den deutschen Händlern – das Projekt steht also unter Zeitdruck und ist nur mit starken Partnern und Sponsoren möglich.
Sechs Wochen dauert zum Jahreswechsel allein die Schiffsreise der Rohkarosse von Japan nach England zu den Technik-Profis von RJN Motorsport. Ein zehn Zentimeter kürzerer Radstand, eine breitere Spur vorn und hinten sowie das grundsätzlich steifere Chassis verlangen nach vielen individuellen Neuentwicklungen beim Aufbau des bislang in Europa einzigartigen Rennwagens. Zudem modifiziert die Organisation des 24h-Rennens am Nürburgring das technische Reglement – Bedingungen, die den Aufbau in nur drei Monaten zusätzlich erschweren.
Mit noch serienmäßiger Aerodynamik und dem Vorjahres-3,5-Liter-V6 sowie sequenziellem Hewland-Renngetriebe kommt der Neue in strahlendem Gelb zum zweiten Lauf der Deutschen Langstrecken Meisterschaft auf dem Nürburgring an. Unter Rennbedingungen finden erste Tests statt – normalerweise ein Alptraum.
Doch Ex-DTM-Meister Kurt Thiim nimmt es gelassen, berichtet aber von einem sehr nervösen Heck und einer grundsätzlich zu harten Fahrwerksabstimmung. Motor, Getriebe und Elektrik des Debütanten funktionieren allerdings bis auf Kleinigkeiten tadellos – Regen und Kälte strapazieren aber Team und Technik.
Das Samstag-Rennen nutzen wir als Rahmen für weitere Abstimmungsfahrten – jetzt kann auch Team-Neuling Matthias Malmedie seine Runden drehen. Der rennerfahrene Moderator des RTL II-Automagazins „Grip“ erlebt auf der abtrocknenden Strecke einen noch zu giftig reagierenden Wagen.
„Der 370Z ist ein echter Hingucker. Erst recht, wenn der Heckflügel beim nächsten Test am 1. und 2. Mai montiert ist“, sagt Kurt Thiim. Diese Fahrt soll das wirkliche Potenzial des rund 385 PS starken Nissan zeigen. Bis zum Start des 24h-Rennens am 23. Mai verbleiben danach nur noch drei Wochen. Neben Thiim und Malmedie werden der Brite Alex Buncombe und AUTO ZEITUNG-Redakteur Holger Eckhardt den Wagen steuern. Holger Eckhardt
Das Wochenende wird klasse – was das Wetter angeht. Also, Sonntag rauf zur Nordschleife und schauen was geht. Im Touri-Verkehr ein paar Runden zu drehen ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber immer erfüllt von großem Unterhaltungswert. Klein gegen Groß – das gefällt mir hier am besten. Streckenneulinge mit dickem Auto und wahnsinnig viel Leistung gegen Streckenkenner mit durchschnittlicher Leistung unterm Hintern. Aber: Vorsicht ist hier geboten, immer für die anderen Fahrer mitdenken vereitelt ungewollte Blechschäden, schont also die Geldbörse. Und: Nie den Respekt vor dieser schwierigen und langen Strecke verlieren, Konzentration ist wichtig, kein ultraschwerer Gasfuß. Ist ja gut, belehren möchte ich hier keinen aber kleine Hinweise helfen schon einmal. Doch nicht nur auf der großen Strecke trainieren bringt es, die körperliche Ausdauer muss auch stimmen – sonst hälst du die Konzentration nicht auf dem hohen Level, der nötig ist. Den Tank leerfahren beim 24h-Rennen dauert teilweise 1h 50 min. oder 10 bis 11 Runden. Also rauf auf den Crosstrainer und die Hantelbank. Meine TV-Tipps dazu: “Le Mans” mit Steve McQueen, “Grand Prix” mit James Garner oder auch gesammelte Nordschleifen-Onboards auf einer DVD, inklusive Nacht- und Regenfahrten. Also, schönes Wochenende. Ach ja, ganz wichtig: Am 1. und 2. Mai gibt es neben dem Langstreckenrennen auch Demofahrten von über 40 alten DTM-Autos. Das wird ein Fest!
Hallo 24h-Fans, gestern habe ich noch ausführlich mit unserem Teamchef Bob Neville geredet. Bei RJN Motorsport in England kommen Schweißgeräte, Schleifhexen etc. nicht mehr zur Ruhe. Noch diese Woche geht das Chassis des Renn-Nissan 370Z zum Lackierer, danach wird das Auto komplettiert. Oberstes Ziel ist ein Start beim 2. Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am 18. April. Auch der dritte Lauf am 2. Mai soll als Test genutzt werden. Bei beiden Läufen soll das Auto möglichst viele Kilometer abspulen, ein tolles Ergebnis ist zweitrangig. Kurt Thiim wird wie in den beiden Jahren zuvor den Großteil der Abstimmungsarbeit leisten. Bilstein baut derweil ein komplett neues Rennfahrwerk der neuesten Generation auf – vielen Dank für dieses tolle Engagement in schwierigen Zeiten. Neben Thiim werden Alex Buncombe (GT4-Eurocup-Vize 2008), Matthias Malmedie (RTL 2, “Grip”) und ich ins Lenkrad greifen. Der Rennwagen wird übrigens gemäß den neuen Regeln der SP7-Klasse mit seriennahem Motor aufgebaut. Gleichzeitig hat es RJN geschafft, den letztjährigen 350Z wieder für den FIA GT4-Europacup fit zu machen. Die Abnahme auf der dem Rennkurs von Paul Ricard verlief erfolgreich. Bis bald, Holger

Hallo zusammen, diese Nachricht freut mich besonders. Matthias Malmedie, Moderator uns Testfahrer des RTL 2-Automagazins “Grip” fährt bei uns im Nissan 370Z das 24h-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Ich kenne Matthias schon seit über zehn Jahren aus unserer gemeinsamen Zeit bei Motorvision. Schon damals haben wir gemeinsam so manchen Ausflug auf die Nordschleife unternommen. Ich weiß noch wie wir den extra für die Schleife vorbereiteten Nissan 350Z des Adenauer Händlers Eddy Rausch getestet haben. Ohne ESP und ABS war das ein etwas heikler Drehtag in der “Grünen Hölle”. Matthias war letztes Jahr schnellster Journalist auf dem Werks-VW Scirocco – eine mehr als gute Referenz. Diesmal also geht´s mit 400 Nissan-PS auf den Ring. RTL 2 wird beim 24h-Rennen eine umfassende Reportage drehen, Sendetermine gibt es demnächst hier. Ich sage nur: Matthias, willkommen im Team!
Die ersten Sonnenstrahlen locken nach draußen. Auch die Nordschleifen-Jünger sind wieder unterwegs, zählen die Tage bis zur ersten Fahrt im Touristenverkehr, bis zum ersten Renneinsatz. Uns geht es nicht anders. AUTO ZEITUNG und Nissan trotzen der Krise, setzen auch im dritten Jahr das gemeinsame 24h-Rennprojekt fort. Und das nicht mit irgendeinem Auto, sondern mit dem nagelneuen Nissan 370Z, aufgebaut nach dem modifizierten SP7-Reglement – gültig für die Deutschen Langstrecken-meisterschaft und das ADAC-24h-Rennen. Die englische Truppe von RJN Motorsport schraubt sich gerade die Finger wund, entwirft ununterbrochen Spezialteile, schweißt den Überrollkäfig ein und passt das sequentielle Hewland-Getriebe an. Der neue 3,7-Liter-V6 aus dem Serienauto soll nach der Leistungskur deutlich über 400 PS leisten, angepeiltes Leergewicht des fahrfertigen Renners: 1250 Kilo. Vielleicht werdet ihr uns schon Mitte April am Ring beim ersten Rollout sehen. Hier im Blog gibt es unabhängig davon fortlaufend Neuigkeiten rund um das ganze Projekt und die Beteiligten. Bis bald, Holger Eckhardt