Das 24h-Rennen am Nürburgring ist zu Ende. Nach dem dramtischen Ausfall des in Führung liegenden Porsche 911 GT3-R Hybrid um 13:09 fuhr das Werksteam von BMW im M3 GT2 an die Spitze. Mit 3:54,1 Minuten Abstand folgt Farnbacher Racing mit dem einzigen Ferrari F430 GTC im Feld. Dritter wurde Phoenix Racing mit dem Audi R8 LMS. Wir gratulieren den Gewinnern.
Der AUTO ZEITUNG Nissan kämpfte sich nach einem mehrstündigen Motorwechsel vor auf Platz 125. Das Auto lief in den letzten Stunden sensationell.
Nach dem Motortausch gestern Abend ging der 370Z gegen ein Uhr wieder auf die Strecke. Nach einigen Runden kam er in die Box – Elektronikprobleme. Die konnten behoben werden, seither läuft der 370Z wie ein Uhrwerk. Statt des seriennahen NISMO-3,8-Liter-V6 steckt nun ein 3,6-Liter-Aggregat unter der schwarzen Haube unseres Coupés. Der neue Motor dreht höher, die Übersetzung passt jetzt perfekt. Nordschleifenprofi Andreas Gülden fuhr zuletzt Rundenzeiten unter 9:40 Minuten. Beste Rundenzeit bisher: 9:31. Das ist gerade mal eine Minute hinter den Topteams, die auf Audi R8 und Porsche 911 unterwegs sind.

20:30:
Wir stehen im Mechaniker-Zelt von RJN und das Team entscheidet sich den Motor zu tauschen.
Kein Risiko eingehen…dafür aber auf 3 Stunden Rennzeit verzichten und auch auf eine gute Platzierung…
Hier das Video zum Ausbau:
Der schwarze 370Z ist wieder auf der Strecke. Um 19 Uhr verließ Alex Buncombe die Box. Die Lichtmaschine war platt, nun läuft der Nissan wieder. Durch die Reparatur liegen wir auf Platz 150. Wir drücken Alex die Daumen!
NACHTRAG: Wir stehen wieder, seit 20 Minuten in der Box…Platz 172, hoffentlich kriegen die Jungs von RJN den Nissan wieder fit und alles hält in der Nacht….
Um 17.30 Uhr kam der Nissan 370Z zum zweiten Fahrerwechsel an die Box. Alex Buncombe soll Holger Eckhardt ablösen. Doch ein Teil der Sitzschiene ist gebrochen und muss repariert werden. Für die Reparatur wird das Auto in die Box geschoben, das Team nutzt die Gelegenheit und tauscht die Lichtmaschine.
Hektik kommt auf, es ist sehr eng in den Boxen. Bis zu vier Teams teilen sich eine Box, jeder Quadratzentimeter ist belegt mit Ersatzteilen, Werkzeug, Reifen. Dazwischen Autos, Mechaniker und Teammitglieder. Die Mechaniker sind nicht zu beneiden, müssen unter Zeitdruck auf engstem Raum arbeiten. Sie sind die heimlichen Helden dieses Rennens.
Doch zurück zu Holgers Turn auf der Nordschleife. Er hatte sichtlich Spaß. Verschwitzt und grinsend steigt er aus dem schwarzen “Z”. “Das Auto fährt super, liegt sehr stabil”, sagt der AUTO ZEITUNG-Redakteur. Es fiel ihm leicht, konstante Zeiten zu fahren.
Am Streckenabschnitt Aremberg wurde Holger Zeuge eines Unfalls. Ein schwarzer Z4 kam von der Strecke ab, flog in die Leitplanke.
Wir bleiben dran.

Das Rennen ist gestartet, das Feld entzerrt sich. Das Auto läuft gut, die Rundenzeiten verbessern sich von anfangs 10:13 Minuten auf unter zehn Minuten. Die beste Runde bisher: 9:42 Minuten.

Liz Neville wife of Team Principle Bob Neville writes from Nurburgring on Friday 14th May at 5pm.
England was enjoying some rare sunshine when we left our native shores for the Eifel four days ago and found that “English weather” had got there ahead of us. Being tough Brits though, we tried not to be put off by the cold, wet and fog that cut short the night practice qualifying session last night. In fact the red flag was waved after 3 hours with one hour of the session to go, but by then our Nissan 370Z SP7 Close to Production class car* was back in the tent and being prepared for the next day. No, we didn’t have any problems, it was a decision by Team Boss Bob Neville that all four drivers should have a qualifying run and then to see how things had gone. After they had completed their laps and all were happy with the handling of the car, the weather was such that it seemed best not to be on the Nordschleife unless absolutely necessary so off we all went back to the relative comfort of our truck and awning. We stood at 40th overall with a fastest lap time of 10.33.170 which given the conditions was satisfactory.
Friday arrived and initially promised better weather and yes the rain did hold off for the second qualifying session, damp patches and the usual oil spills on the track did make parts very slippery and when the session began there was much entertainment as cars began to head towards the barriers or find themselves facing the oncoming traffic. Thankfully no such fate awaited our drivers and they all put in excellent times even with the traffic and yellow flags. The final grid position is 59th with fastest lap of 9.33.992.
Alex Buncombe said “It went very well and I am happy with the car and how it’s going. I am looking forward to the race and our pace is as we expected so just need to drive sensibly and get it to the flag”.
*Close to Production is a new ADAC category to encourage production based cars to race at the Nurburgring and in order to comply the car needs some series production components within the engine. This category links the showroom model to the race car.
Wir sind angekommen, die Lounge ist schön warm und die Spargelsuppe heiß! Unser Renner hat im zweiten Zeittraining den gesamt 59ten und in der SP7 einen guten 13ten Platz hingelegt.
Die Strecke ist im zweiten Abschnitt, bis auf die Ideallinie verschmutzt…
Die Crew berät sich noch: Wechseln der Hinterachse? Längere Gänge…die letzten Abstimmungen laufen…
Das Abschlusstraining ist vorüber. Unser Team startet vom 59. Rang. Kein schlechtes Ergebnis bei einem Startfeld von 183 Autos. Alle vier Fahrer – Buncombe/Eckhardt/Gülden/Krumm – sind während des Trainings zwei Runden mit dem Auto gefahren. “Jeder hat seinen Frieden mit dem Auto gemacht”, sagte Holger Eckhardt nach dem Training. Der 370Z liegt stabil und ist schnell.
Riskiert haben die vier Jungs am Steuer des AUTO ZEITUNG-Nissan nichts. Vor allem im Bereich Hohe Acht und Brünnchen war die Strecke recht rutschig, hier haben sich Fans mit ihren Sprüchen verewigt. Vor allem auf der zweiten Hälfte der Nordschleife liegt wegen diverser Ausritte in die Kiesbetten Dreck auf der Strecke. Wer neben der Ideallinie fährt, riskiert unweigerlich einen Abflug.
Den Start, morgen um 15 Uhr, fährt Michael Krumm. Er ist der Mann mit der größten Rennerfahrung am Steuer des Nissan 370Z – seit über 20 Jahren fährt er Rennen. Jetzt wird noch einmal alles gecheckt, eine neue Frontscheibe mit Nanobeschichtung wird eingebaut und dann kann es losgehen.
Wir wünschen dem Team einen guten Start!
Nordschleife bei sechs Grad. Es ist kalt und nass, ein gefährliches Wetter. Das erste Freie Training ist zu Ende, der Nissan Nismo 370Z war das erste Mal in seinem neuen Outfit auf der Strecke.
Wir sind schon gespannt auf das Training heute Abend und halten euch auf dem Laufenden. Richtig ernst wird es dann am Samstag: Um 15 Uhr startet das Rennen. Wir sind mit an der Strecke und tickern live – hier im Blog, auf Twitter und auf Facebook können Fans des 370Z das Rennen verfolgen.


