Nachbericht - Projekt 24h-Rennen im Nissan 370Z
Auf gutem Kurs
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... Porsche 911 GT3 RSR mit Timo Bernhard, Marc Lieb, Roland Dumas und Marcel Tieman am Steuer |
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Grandiose Mischung: 170 Rennwagen, eine Rekordkulisse von 235 000 Zuschauern ... |
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... und die Nürburgring-Nordschleife |
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Fahrertrio fürs Rennen: Matthias Malmedie, Alex Buncombe und AUTO ZEITUNG-Redakteur Holger Eckhardt (v. l.) teilen sich den Nissan 370Z |
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Rückschlag 1: Routinier Kurt Thiim fällt mit Grippe nach dem Training aus |
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Rückschlag 2: Die Motorelektronik des 3,5-Liter-V6 mit 385 PS nervt ab Rennmitte mit unerklärbaren Zündaussetzern |
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Lichtausbeute: Zwei Xenon-Zusatzscheinwerfer leuchten die Strecke in der Nacht aus, ... |
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... die Rundenzeiten bleiben dadurch nahezu identisch |
Nissan und AUTO ZEITUNG setzen einen Nissan 370Z-Rennwagen beim 24h-Rennen ein – erst ein Unfall bremst das leidenschaftlich kämpfende Team
Das gibt es nur bei euch in Deutschland“, staunt Alex Buncombe. „Diese Atmosphäre bietet noch nicht einmal Le Mans.“ Der junge Brite aus dem Fahrerquartett des 370Z von AUTO ZEITUNG/Nissan kann kaum glauben, was gerade passiert. Dabei ist es erst Mittwochabend, der Start zum 24h-Rennen erfolgt erst drei Tage später. Grund für sein Staunen ist der Verlauf der offiziell Korso genannten Chaos-Runde auf der Nordschleife, die immerhin satte drei Stunden dauert. „Hoffentlich ist das unsere langsamste Runde bei diesem Rennen“, unkt Buncombe auf dem Beifahrersitz des Serien-370Z.
Nissan Special - Alle Infos zum Nissan 370Z-Rennprojekt
» Das gemeinsame 24h-Rennprojekt von Nissan mit AUTO ZEITUNG / POWERCAR
Der neue Rennwagen mit 385-PS-V6 kommt erst am Donnerstag zum Einsatz. Ex-DTM -Meister Kurt Thiim fährt die ersten Runden, Alex den zweiten Abschnitt des ersten Trainings. RT L II-Moderator Matthias Malmedie und der Autor dieser Zeilen kommen erst beim abendlichen Training zum Zuge. Thiim und Buncombe monieren beide eine zu lange Getriebeübersetzung, fahren aber identische Zeiten (9.50 Minuten, Rang 45 im 170 Autos großen Feld) mit maximal 75 Prozent Einsatz – das schürt die Erwartungen.
Regen im ersten Training
Der Abend ist verregnet, das erste Zeittraining somit ohne jede Aussagekraft. RJN Motorsport-Boss Bob Neville, unser Teamchef, will
aber auf Nummer Sicher gehen: Jeder Fahrer absolviert seine beiden Pflichtrunden im Regen. Da Raddrehzahlsensor und Motorelektronik immer noch Kommunikationsprobleme haben, glänzen ABS und Traktionskontrolle durch Abwesenheit, der Adrenalinspiegel der Fahrer erreicht teilweise ungesunde Höhen. Regen und Dunkelheit auf der Nordschleife waren schon immer eine unheilvolle Kombination. „Bring back in one piece!“, lautet die Devise des Teams. Den potenten Rennwagen in einem Stück zurückzubringen, ist aber kein Hexenwerk, da das neu abgestimmte Bilstein-Fahrwerk und die Dunlop-Regenreifen perfekt zusammenpassen.
Freitag, 8.30 Uhr, der erste Rückschlag: Kurt Thiim bleibt von Fieber geschüttelt im Bett, eine Grippe hat ihn voll im Griff. Was jetzt noch keiner ahnt: Er wird an diesem Wochenende keinen einzigen Kilometer mehr fahren können. Bleiben also drei Piloten übrig. Um 14.00 Uhr startet die Meute in das trockene und damit endscheidende Zeittraining. Vorn an der Spitze tobt der Kampf zwischen Porsche und – nein, nicht Audi, sondern dem Ford GT von Raeder Motorsport. Mit nur 0,19 Sekunden Vorsprung auf den Manthey-Porsche 911 rettet sich der Ford auf die Poleposition. Die Audi R8 LMS-Flotille belegt geschlossen die Ränge drei bis sechs. Alex Buncombe zaubert mit dem Nissan 370Z eine Rundenzeit von 9.26,351 Minuten aufs Parkett.




































