Der Morgen danach
Kopfüber in die Nacht
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Noch sieht alles gut aus |
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Der Nissan 370Z hat sich bis auf Position 34 vorgearbeitet |
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Die Fahrer Alex Buncombe (l.) und Matthias Malmedie tauschen Informationen aus |
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Es sah alles so positiv aus. Bis 23 Uhr war der Nissan 370Z noch auf Platz 34 unterwegs - doch dann kam ihm ein BMW Z4 in die Quere
Kurz vor Mitternacht ist Profi-Rennfahrer Alex Buncombe noch guter Dinge. Auf Platz 34 liegend läuft für das AUTO ZEITUNG/Nissan-Team alles perfekt. Der Nissan 370Z arbeitet sich Runde um Runde weiter nach vorn. Doch dann, in einer Kurve wird der Nissan von einem BMW Z4 am Hinterrad berührt. Sekunden-Bruchteile später rutscht der Nissan quer über den Grünstreifen, verkantet und reißt sich das linke Vorderrad ab. "Den Geräuschen nach zu urteilen rutschte der Nissan auf blankem Metall." Die Box ist nicht weit und so versucht Buncombe die Box aus eigener Kraft zu erreichen. Was er nicht weiß: Nicht der Unterboden verursacht die Schleifgeräusche - das Vorderrad, das quer unter dem Fahrzeug liegt.
In der Box angekommen beginnen die Mechaniker mit der Reparatur. Aber: Rad und Teile der Aufhängung sind verschwunden. Da dies der weltweit erste Nissan 370Z-Rennwagen ist, mangelt es jetzt an Ersatzteilen. Ein 350Z-Renner aus der GT4 und ein brandneuer 370Z Straßenwagen müssen als Ersatzteillager herhalten. Aber zwecklos, ohne die abgerissenen Radaufhängung läuft nichts. Das Team schwirrt aus, sucht mitten in der Nacht den Grand Prix-Kurs nach den Fahrzeugteilen ab. Endlich: In der Nähe eines Streckenpostens wird die Crew dann fündig. Die zerstörten Einzelteile werden repariert und einige Stunden später ist der 370Z wieder auf der Strecke. Doch der Rückfall ist enorm: Von Platz 34 auf Platz 112. Die Enttäuschung ist groß. Jetzt heißt es Boden gut machen - mal sehen was der Sonntag bringt…
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