24h-Rennen am Nürburgring 2010: Die Fahrer des AUTO ZEITUNG Nissan 370Z
Vier Fahrer für ein Halleluja
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Michael Krumm und Alex Buncombe (rechts) im Gespräch |
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Alex Buncombe |
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Michael Krumm |
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Kurt Thiim |
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Holger Eckhardt |
Das 24h-Rennen 2010 am Nürburgring verlangt einem Rennfahrer alles ab: Konzentration, Ausdauer und Kraft müssen stimmen. Die Fahrer des Nissan 370Z
Fast zwei Stunden können zwischen den Tankstopps vergehen. In dieser Zeit geht es darum, nach vorne zu kommen und den Rennwagen sicher zwischen den 200 anderen Teilnehmern hindurch zu manövrieren. Gleichzeitig muss sich der Fahrer auf die Strecke mit ihren 73 Kurven, das Auto und die anderen Fahrer konzentrieren.
Die Ideallinie finden im Trubel des 24h-Rennens. Damit rechnen, dass vor ihm ein Kleinwagen mit 100 PS auftaucht. Oder von hinten ein doppelt so starker Porsche ankommt. Auch im Regen, bei Dunkelheit oder bei Saunatemperaturen im Cockpit muss der Fahrer voll da sein. Bis zum Fahrerwechsel. Dann ist Zeit, einen Teller Nudeln zu essen und sich vielleicht hinzulegen – zum Schlafen oder zur Massage. Bis zum nächsten Fahrerwechsel, der auch mitten in der Nacht sein kann, wenn der Körper eigentlich auf Schlaf eingestellt ist.
>> Alle Infos zum 24-Stunden-Rennen 2010
Dieses Jahr fahren den AUTO ZEITUNG Nissan Alex Buncombe, Michael Krumm, Kurt Thiim und Holger Eckhardt. Das Team ist bunt gemischt, doch alle sind Profis am Lenkrad.
Alex Buncombe, 28 Jahre alt und jüngster Fahrer im Team, startet seit 2008 im FIA GT4 European Cup. Dort holte er bisher zehn Siege und wurde zwei Mal Zweiter in der Gesamtwertung.
Schon mit acht Jahren fuhr der Brite aus Somerset Motocross, startete von 2000 bis 2003 in der Formula Renault. Buncombe fährt das 24h-Rennen am Nürbrugring zum dritten Mal. In Dubai startete er zwei Mal mit Nissan beim 24h-Rennen.
Genau 40 Jahre alt ist Michael Krumm. Der gebürtige Reutlinger spricht vier Sprachen, hat die deutsche und die schwedische Staatsbürgerschaft.
Seinen Wohnsitz hat Krumm in Monte Carlo, er fährt viele Rennen in Japan. In der FIA GT Meisterschaft bewegt er einen Nissan GT-R. Langstreckenrennen fuhr Krumm schon in Spa, Sebring und Le Mans.
Den Namen Kurt Thiim kennt jeder, der vor zwanzig Jahren DTM geschaut hat. Der Däne ist einer der Schnellsten am Steuer des 370Z und zweifellos der erfahrenste Pilot im Team. Seit 1978 fährt Thiim Rennen. Er wurde 1984 deutscher Formel3-Meister und gewann 1986 die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft. Von 1988 bis 1997 gehörte Thiim zum Fahrerkader von Mercedes. Seine Liste an Rennserien ist sehr lang, er startete im Supertourenwagen Cup (STW), in der V8 Star, beim Langstreckenpokal auf dem Nürburgring und mit einer Corvette in der GT2-Klasse der LMS. Das Renn-Gen hat er an seinen Sohn Nicki vererbt, der ebenfalls Rennfahrer ist.
Holger Eckhardt greift im Alltag abwechselnd ins Lenkrad und in die Tastatur. Der Redakteur der AUTO ZEITUNG bewegt als Tester Autos von 50 bis 500 PS und kennt die Nordschleife auch bei Nacht. Er fährt dieses Jahr sein elftes 24h-Rennen.
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