Nissan Pulsar 1.2 DIG T: Fahrbericht des neuen Golf-Konkurrenten Kultivierter Raumriese

09.10.2014

Der Nissan Pulsar 1.2-DIG-T tritt in der Kompaktklasse gegen VW Golf und Co. an. Er überzeugt mit Platz und Komfort zum Hammerpreis. Fahrbericht

So clever Nissan mit den Crossover-Modellen Qashqai oder Juke Nischen definiert und besetzt, so intensiv wollen sich die Japaner jetzt wieder in der Kompaktklasse engagieren. Mit dem neuen Pulsar bieten die Japaner wieder ein klassisches Schrägheckmodell in der Golf-Klasse an, die sie seit der Einstellung des beliebten Almera vor fast 15 Jahren aufgegeben haben – abgesehen vom kurzen Gastspiel des glücklosen Tiida. Der Pulsar soll den verlorenen Boden zurückerobern. Die Voraussetzungen dazu hat er.

 

Nissan Pulsar: Nissan kehrt in die Kompaktklasse zurück

Der Neue ist ein wahrer Raumriese. Die modulare Bodengruppe, auf der auch der Juke entsteht, wurde deutlich verlängert. Der auf 2,7 Meter angewachsene und somit längste Radstand der Kompaktklasse schafft üppige Platzverhältnisse. Dabei sitzen Fahrer und Beifahrer klassenüblich bequem. Lediglich die Sitzschienen des Fahrergestühls dürften etwas länger ausfallen, und dem Beifahrersitz fehlt eine Höheneinstellung.

Im Fond könnte der neue Pulsar selbst im Vergleich zum Skoda Octavia neue Maßstäbe setzen: Hier schlagen auch großgewachsene Insassen die Beine problemlos übereinander und genießen ein Raumangebot, das nicht mal in der Mittelklasse selbstverständlich ist. Der zwischen 385 und 1395 Liter große Laderaum rangiert ebenfalls am oberen Ende des Kompaktsegments.

Aus Sicht des Fahrers ist es aber vor allem der überzeugende Fahrkomfort des Pulsar, der für gute Stimmung sorgt. Schlechte Pisten meistert der Nissan mit feinem Ansprechverhalten und verblüfft mit ausgesprochen niedrigem Geräuschpegel. Die extra Dämmschicht zwischen Kotflügel und Karosserie, die bei vielen Konkurrenten ebenso wenig zu finden ist wie eine bis in den Motorraum glänzende Lackschicht, zeigen, wie ambitioniert der Nissan gemacht ist.

Der von uns gefahrene kleine 1,2-Liter-Turbo fügt sich mit seiner angenehm laufruhigen Art perfekt ins kultivierte Gesamtbild. Die 115 PS und maximal 190 Newtonmeter treiben den knapp 1265 Kilogramm schweren Pulsar ausreichend kraftvoll voran. Zudem zeigt sich der Japaner während der ersten Ausfahrt mit 5,9 Litern laut Bordcomputer recht sparsam. Bei Nissan erhält der Kunde viel Auto fürs Geld Anfang Oktober steht der Pulsar als 1.2 DIG-T und 1.5 dCi beim Händler.

Thomas Hausch, Geschäftsführer Nissan Center Europe, hat für den Marktstart ein attraktives Launch-Paket geschnürt. Dem Einstiegspreis von 15.990 Euro (Modellvariante  Visia) für den Benziner, der mit Bluetooth-Schnittstelle, Tempomat, Klimaanlage, CD-Radio und vielem mehr sehr gut ausgestattet ist, hat die aktuelle Konkurrenz (Golf 1.2 TSI: 19.925 €; Hyundai i30 1.4: 16.200 €; Skoda Octavia 1.2 TSI GreenTec: 17.950 €) nicht viel entgegenzusetzen.

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Unser Fazit

Viel Raum, Komfort und Ausstattung zum fairen Preis – gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Comeback. Mit dem Pulsar kommt Nissan in der Kompaktklasse wieder ins Geschäft.

Michael Godde

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