Nissan Note 1.5 dCi im Test: Bilder und technische Daten Platzangebot

21.02.2014

Viel Innenraum auf wenig Verkehrsfläche kennzeichnet den neuen Nissan Note. Was kann er sonst noch? Einzeltest

Japanische Städte eint die Flächenknappheit. Hochhäuser auf der Grundfläche von etwas mehr als einer Doppelgarage sind dort keine Seltenheit. Vor diesem Hintergrund erklärt sich, warum der optimalen Raumausnutzung bei der Konstruktion von Automobilen im Land der aufgehenden Sonne eine besondere Bedeutung zukommt.

Der neue, nur 4,10 Meter lange Nissan Note gibt hier ein Beispiel. Innen empfängt die Insassen ein überaus großzügiges Raumangebot. Die Fond-Passagiere profi tieren von der um 16 Zentimeter längs verschiebbaren Rücksitzbank, hinter der 325 Liter Gepäckraum warten. Wird die Sitzbank ganz nach vorn geschoben, sind es 411, bei umgeklappter Lehne sogar 2012 Liter. Unverständlich ist aber, warum sich die Sitzflächen nicht vorklappen oder die Rücksitze gar ganz ausbauen lassen.

Das ergäbe nicht nur mehr Ladevolumen, sondern würde auch den Transport von Sperrgut erleichtern. Keine Kritik erhält dagegen das Interieur. Die Materialgüte und die Verarbeitung folgen gewohnt gutem japanischem Standard. Auch mit der Bedienung kommen Nissan-Note-Neulinge auf Anhieb zurecht. Viel Wert legten die Konstrukteure auf das Thema Sicherheit.

 

Nissan Note: DIESEL MIT SPARPOTENZIAL

Hinter dem „Safety Shield“ (ab 1200 Euro, inklusive Navigationssystem) verbergen sich ein Toter-Winkel-Warner und ein Spurhalteassistent sowie ein System, das beim Rückwärtsfahren optisch und akustisch vor beweglichen Objekten, wie zum Beispiel Fußgängern, hinter dem Auto warnt und so mehr Sicherheit gewährleistet. Vier Kameras sorgen für eine 360-Grad-Rundumsicht.

Für den Test stand die 1,5-Liter-Dieselversion mit 90 PS namens 1.5 dCi zur Verfügung. Der Motor stammt vom Konzernpartner Renault und erweist sich als kultivierter und durchzugskräftiger Begleiter, der  maximal 200 Nm Drehmoment bei 1750 /min bereit stellt. Dadurch muss die präzise Schaltung recht selten bemüht werden. Die 100 km/h-Marke fällt nach 10,9 Sekunden, und mit 179 km/h Höchstgeschwindigkeit ist der Normalfahrer im Alltag gut bedient. Der Testverbrauch von nur 5,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer schont die Haushaltskasse.

Mit dem Druck auf die Eco-Taste wird das Drehmoment auf 180 Nm bei 1500 bis 3500 Touren reduziert – dann sind bei zurückhaltendem Gasfuß sogar Verbräuche im 4,0-Liter-Bereich möglich. Ideal also für Vielfahrer wie zum Beispiel Pendler.

Diese dürften sich jedoch etwas an der straffen Feder-Dämpfer-Abstimmung stören, die die Karosserie auf unebener Fahrbahn ständig in Bewegung hält. Mit voller Beladung filtern die Federelemente leichte Bodenunebenheiten deutlich besser heraus. Bei der Fahrdynamik setzt Nissan auf Sicherheit: Im Grenzbereich ist das ESP stets rechtzeitig zur Stelle, die Bremsen verzögern wirkungsvoll und standfest. Die Lenkung dürfte allerdings etwas mehr Fahrbahnkontakt vermitteln.

Ab 16.290 Euro rückt der Händler den Note-Schlüssel heraus. Dafür gibt es allerdings nur die Basis-Ausstattung Visia. Die bessere Wahl ist die Acenta-Version (2000 Euro Aufpreis) – dort sind Klimaanlage, CD-Radio und Leichtmetallräder bereits enthalten.  

Unser Fazit

Der neue Nissan Note gefällt mit gutem Platzangebot und spritzigem Antrieb. Der Federungskomfort ließe sich jedoch noch verbessern

Elmar Siepen

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