Nissan Navara (2016): Fahrbericht Der Navara vereint Welten

09.11.2015

Im ersten Fahrbericht zeigt der neue Nissan Navara (2016), dass er mehr ist als ein schnöder Pick-up. Im modernen Japaner trifft Old Shatterhand Captain Future und wird damit zum Vorbild für Renault und Mercedes.

Schluss, aus, vorbei! Wenn man Jamie MacLean mit dem Vorwurf vom Pick-up als dem ewigen Dinosaurier unter den Autos kommt, dann reagiert der sonst so zurückhaltenden Engländer ziemlich aufbrausend. Denn MacLean ist als Produktplaner bei Nissan mitverantwortlich für die Entwicklung des neuen Navara und angetreten, den Ruf des Raubeins gründlich zu reparieren. Er hält den Pick-up zwar nach wie vor für das Schweizer Messer unter den Autos, weil keine andere Fahrzeuggattung so viele Bedürfnisse befriedigen muss. "Doch die Zeit der Kompromisse ist vorbei", sagt der Entwickler mit Blick auf die jüngste Generation des Pritschenwagens, die im Januar zu Preisen ab 26.795 Euro in den Handel kommt: Nur weil der Navara so viel schleppt wie ein Transporter und sich so tapfer durch den Schlamm wühlt, wie ein Geländewagen, muss man deshalb künftig nicht mehr auf Glanz und Gloria und vor allem nicht auf ein bisschen Komfort verzichten, verspricht der Stratege.

 

Nissan Navara 2016 – Pick-up mit neuen Assistenzsystemen

Dafür haben die Japaner ihre 80 Jahre lange Erfahrung von 14 Millionen-Pick-ups mit dem Know-how als europäischer Marktführer bei den modernen Cross-Over kombiniert und das "beste aus zwei Welten" zusammengeführt: Als würden Old Shatterhand und Captain Future geneinsame Sache machen, ist der Navara über dem nach wie vor schier unverwüstlichen Leiterrahmen deshalb nicht viel mehr als ein etwas zu groß geratener Qashqai, bei dem die Kofferraumklappe vergessen wurde. Das erkennt man nicht nur am stark konturierten Karosseriedesign und dem üppigen Chromschmuck im Grill, sondern auch am relativ vornehmen Ambiente und vor allem der Ausstattung. Nicht umsonst ist der Navara der erste Pick-up mit LED-Signatur, schlüssellosem Zugangssystem und einem Round-View-Monitor, der das Auto beim Rangieren aus der Vogelperspektive zeigt und selbst ein Dickschiff von fünf Metern im Parkhaus halbwegs handlich macht. Sogar die elektronische Notbremse haben die Japaner aus ihren zivilen Geländewagen übernommen.
 
Technische Details zur Premiere: Nissan Navara auf der IAA

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