Im Nissan 370Z beim FreeRace 2010 in Köln Quer um die Tonnen

10.11.2010

Wer denkt, er kann fahren, der kann es hier beweisen. Die Bedingungen sind hart: acht Minuten Training, dann eine gezeitete Runde um den engen Kurs voll fieser Kurven. Beim Nissan Free Race konnte sich über Facebook jeder anmelden, Nissan wählte 200 Teilnehmer aus. Zum Rennen am Kölner Butzweilerhof kamen rund 70 Fahrer – vier qualifizierten sich für das Finale

Zuvor gab es schon einen Lauf in England, Ende März findet ein Rennen in Frankreich statt. Die Autos, neue 370Z, stellt Nissan. „Ein tolles Auto mit einem tollen Handling“, sagt Kurt Thiim, der mit den Teilnehmern „ein bisschen Schulung macht“. Thiim erklärt die Regeln, sagt worum es geht: „Ihr müsst eine saubere Linie fahren und cool bleiben.“

Dass der Innenraum der Zweisitzer ausgeräumt und mit einem Käfig versteift ist, dürfe einen nicht schrecken, sagt Thiim. Auf ABS und ASR müssen die Teilnehmer verzichten, die Traktion muss der Fahrer selbst kontrollieren. Und er muss sich entscheiden, ob er Bremsen oder lenken möchte. Denn schnell blockiert ein Vorderrad, der Wagen rutscht geradeaus. Und dann fehlt auf dem engen Kurs eben der Platz zum Einlenken. Wer in die Tonnen rummst, darf nach Hause gehen. „Ihr müsst euch die Begrenzung als Betonwand vorstellen. Da würde auch einer reinfahren“, erklärt Thiim. Rowdytum ist eben nicht gefragt.

Helm auf, es geht los. Die Blicke der Teilnehmer sind alle gleich: Beim Einsteigen skeptisch, beim Aussteigen leuchten die Augen. „Tolles Handling, super Instruktor“, schwärmen die meisten und geben die Tipps an den nächsten weiter. Machen Lenkbewegungen, erzählen, was sie auf dem Kurs erlebt haben. Die Instruktoren, die jede Trainingsfahrt auf dem Beifahrersitz begleiten, bringen ihre Eindrücke auf den Punkt: „Fine“ kann als Lob gewertet werden – „Das waren die längsten acht Minuten meines Lebens“ ist eher kein Kompliment.

Beim Gaststarter von der AUTO ZEITUNG, der sonst virtuos mit der Maus über den Schreibtisch rast, heißt es immerhin „Fine“. Auch wenn die Lenkarbeit den Profi nicht überzeugt hat. Vermutlich lag es am Lenken, dass es nicht für die Qualifikation reichte. Egal, es hat Spaß gemacht und gequalmt haben die Reifen das ein oder andere Mal auch – die Streckenbegrenzung ist dabei immer stehen geblieben.

Das Finale machen andere unter sich aus. Oliver Harsch, Michael Grassl, Christian Beckmann und Nils-Alexander Weng haben in Köln die Qualifikation für das Finale in Paris geschafft. Wer dort gewinnt, bekommt 13.000 Euro Preisgeld und hatte auf dem Weg dorthin jede Menge Spaß dabei, seine Fahrkünste zu erproben.
Andreas Of

AUTO ZEITUNG

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