NextEV Nio EP9 (2016): Neue Fotos (Update!) Nio EP9 setzt neuen Nürburgring-Rekord

von Lena Reuß 17.05.2017

Den Rundenrekord für E-Autos holte sich der NextEV Nio EP9 (2016) bereits. Jetzt kehrte er zur Nürburgring-Nordschleife zurück, um in 6:45:9 Minuten auch noch den Rekord für straßenzugelassenen Autos zu knacken – noch vor der Konkurrenz von Lamborghini, Porsche und Co.

Das amerikanisch-chinesische Startup NextEV drängt mit einem neuen Supersportler auf den Markt der Elektroautos, dem Nio EP9 (2016). Und wie! Schickten sie den Flügeltürer schon im Herbst auf die Nürburgring-Nordschleife und holten mit 7:05:12 Sekunden den Rundenrekord für E-Autos, drängte der NextEV Nio EP9 (2016) gut ein halbes Jahr später auf weitere Rekorde. MIt Erfolg! Mit 6:45:9 Minuten ist der NextEV offenbar nicht nur der schnellste Stromer der Welt, sondern beansprucht auch den Titel des schnellsten straßenzugelassenen Autos der Welt für sich. Um das zu ermöglichen stecken neben modernster Technik vor allem die dreijährige Erfahrung aus der Formel-E im Nio EP9. Vier Elektromotoren, jeweils zwei an Vorder- und Hinterachse, schieben den Supersportler mit einer Gesamtleistung von einem Megawatt an. Das entspricht 1360 PS. Vier einzelne Getriebe übertragen die Kraft an die Räder. Bei einem maximalen Drehmoment von wahnwitzigen 1480 Newtonmetern, die sofort anliegen, beschleunigt der Nio 2,7 Sekunden auf 100 km/h. Von Null auf 200 geht es in 7,1 Sekunden, bei 313 km/h ist Schluss. Das Bremsmoment gibt NextEV als doppelt so hoch an wie das eines GT3-Autos. Dabei wirken Kräfte von bis zu 3,3 G auf den Körper – also mehr als das Dreifache der Erdanziehung.

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Nio EP9 (2016) mit neuem Rekord auf dem Nürburgring (Video):

 

 

NextEV Nio EP9 (2016) fährt Nürburgring-Rekord

Mit einer Batterieladung soll der NextEV Nio EP9 (2016) 427 Kilometer schaffen – wenn seine Leistung derart ausgereizt wird, wie auf dem Nürburgring, wird es wohl nicht ganz so weit sein. Dafür sind die Akkus in nur 45 Minuten an der Steckdose wieder voll aufgeladen oder binnen acht Minuten ausgetauscht. Das Gewicht der Akkus, die mit 635 Kilogramm zu Buche schlagen, wird durch den Einsatz von Carbon ausgeglichen. So erreicht der Nio ein Gesamtgewicht von 1735 Kilo. Die Aerodynamik der 1,5 Meter flachen Flunder wird durch einen einstellbaren Heckspoiler optimiert. In Fertigung gehen sollen zunächst nur sechs Exemplare. Fünf davon sind angeblich schon verkauft – an chinesische Millionäre versteht sich. Der Nio EP9 (2016) wird nämlich vorerst nur in China verkauft. Den genauen Preis verrät NextEV nicht, die Produktionskosten sollen aber bei rund 1,2 Millionen Euro liegen. Das StartUp will es jedoch nicht dabei belassen. Gerüchten zufolge ist ein Modell für die breite Masse in Planung. Die Vorstellung ist für 2017 angesetzt.

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Nio EP9 (2016) fährt ersten Rekord auf dem Nürburgring (Video):

 

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