Kfz-Versicherung: Die Finanzierung von Neuwagen in Deutschland Deutsche zahlen ihr Auto meist bar

26.11.2012

Eine Auswertung von Kfz-Versicherungsabschlüssen des Vergleichsportals CHECK24 zeigt: Die große Mehrheit der Deutschen bevorzugt für die Finanzierung beim Neuwagenkauf die Variante Barzahlung.

Für viele deutsche Autofahrer ist und bleibt das Auto ein Statussymbol, das in der Anschaffung gern auch etwas mehr kosten darf. Dennoch gehen über 81 Prozent der Kunden beim Autohändler lieber auf Nummer sicher und zahlen den Traumwagen bar aus der eigenen Tasche.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung von CHECK24 auf Datenbasis aller über das Vergleichsportal getätigten Kfz-Versicherungsabschlüsse von 2002 bis einschließlich Oktober 2012.

 

Deutsche Fabrikate stehen hoch im Kurs

Nur gut 16 Prozent haben demgegenüber das Auto kreditfinanziert. Das Thema Leasing hingegen spielt für den Großteil der Autofahrer der Erhebung zufolge keine Rolle. Lediglich rund zwei Prozent der Kunden hatte 2011 beim Abschluss einer Kfz-Versicherung über CHECK24 diese Finanzierungsvariante angegeben.

Die hohe Anzahl eigenfinanzierter Fahrzeuge ist indes kein singuläres Phänomen des vergangenen Jahres. Die Untersuchung des Vergleichsportals ergab vielmehr, dass dieses Verhältnis über den gesamten Zeitraum der Erhebung – mit Ausnahme des Jahres 2009 (77,79 Prozent) – konstant über 80 Prozent lag. Das zeigt, dass deutsche Autofahrer beim Thema Fahrzeugkauf solide rechnen und in der Mehrzahl nur das Geld ausgeben, dass sie tatsächlich auf der hohen Kante haben.

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Am liebsten  fahren die Bundesbürger deutsche Fabrikate, dies zeigt eine weitere Erhebung des unabhängigen Vergleichsportals. Dafür wurden alle von 2011 bis Mitte September 2012 über das Portal abgeschlossenen Kfz-Verträge analysiert. Volkswagen ist danach in Deutschland die Nummer eins. 17,6 Prozent fahren ein Auto dieser Marke. Opel kommt mit 11,6 Prozent auf den zweiten Rang, gefolgt von den Modellen des Münchner Autobauers BMW mit 8,8 Prozent. Der amerikanische Autokonzern Ford liegt mit 8,7 Prozentpunkten knapp hinter den Bayern. Auf den folgenden Plätzen landen Mercedes und Audi.

Deutschland ist für die Autoindustrie ein wichtiger Absatzmarkt. Über 40 Millionen Autos sind nach Berechnungen des statistischen Bundesamts auf deutschen Straßen unterwegs – mit leicht steigender Tendenz. Ungefähr drei Millionen Fahrzeuge werden jedes Jahr ausgemustert – gleichzeitig werden jedoch auch 3,5 Millionen zugelassen. Die Privathaushalte geben für die Anschaffung von Kraftfahrzeugen jährlich rund 65 bis 70 Milliarden Euro aus. Das geht aus dem Wochenbericht 24/12 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsförderung (DIW) von Mitte dieses Jahres hervor. Die nominellen Pro-Kopf-Ausgaben beim Autokauf sind dabei seit Beginn der 90er-Jahre um gut ein Viertel gestiegen.

 

Neufahrzeuge kosten im Schnitt immer mehr Geld

Dies zeigt auch die CHECK24-Erhebung: Gaben 2008 nur rund 40 Prozent der Kunden an, ihr versichertes Fahrzeug habe einen Neuwert zwischen 20.000 und 50.000 Euro, waren es ein Jahr später bereits fast 50 Prozent – Tendenz bis heute kontinuierlich steigend. Dies ist kein Wunder, kostet ein neuer Mittelklassewagen heute beim Händler leicht 30.000 Euro und mehr.

Das kommt nicht von ungefähr: Das Auto ist in Deutschland mit Abstand das meistgenutzte Verkehrsmittel. Statistisch gesehen fährt jeder Bundesbürger im Schnitt rund 11.000 Kilometer im Jahr mit dem eigenen Wagen. Da möchte der Autofahrer auch ein Fahrzeug lenken, das komfortabel und sicher ist, auch wenn der Halter bei der Anschaffung unter Umständen etwas tiefer in die Tasche greifen muss.
Sascha Rhode

Quelle: Check24.de

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