Neue Löwen-Linie: Peugeot SR1
Neues Design, neues Logo
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Mit der Studie SR1 zeigt Peugeot das Design der kommenden Modelle. Statt Riesenkühler sind künftig perfekte Proportionen und schmale Linien angesagt. Auch das Logo der Marke ist neu
Mit der Studie SR1 zeigt Peugeot das Design der kommenden Modelle. Statt Riesenkühler sind künftig perfekte Proportionen und schmale Linien angesagt. Auch das Logo der Marke ist neu
Langer Radstand, flache Motorhaube, knappes Heck: Der Peugeot SR1 bedient das Klischee der klassischen Sportwagen-Proportionen. Statt aus riesigen Scheinwerfern wie bei den aktuellen Serienmodellen kommt das Licht hier aus schmalen Schlitzen, die drei Kühlluft-Öffnungen fallen dezent aus. Große Räder und gewölbte Flächen lassen die Studie maßvoll bullig erscheinen, flach und filigran ist der Scheibenrahmen.
Eine völlig neue Umgebung für das Peugeot-Logo. Der Löwe wurde samt Schriftzug überarbeitet und sieht jetzt etwas kantiger aus.
Nicht nur das Design, auch die Sitzanordnung, das Verdeck und der Antrieb sind neu. In die Serie schafft es vermutlich allein der Antrieb. Eine Kombination aus kleinem, aber starkem Turbo-Benziner und Elektromotor treibt die Studie an. Trotz einer Gesamtleistung von 313 PS prognostiziert Peugeot 119 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer. Das entspricht einem Verbrauch von 4,9 Litern Benzin auf 100 Kilometern.
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Von null auf 100 km/h geht es in 4,7 Sekunden, bei 250 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Zu verdanken ist diese Leistung dem 218 PS starken 1,6-Liter-Turbomotor mit 300 Newtonmeter Drehmoment. Eine Elektromaschine steuert 95 PS und 178 Newtonmeter bei. Während der Benziner die Vorderräder antreibt, wirkt der E-Motor auf die Hinterräder – fertig ist der Allradantrieb.
Antrieb und Fahrwerk sind an einem Rohrchassis montiert, das für eine leichte und zugleich steife Karosserie sorgen soll.
Im Cockpit sind Anzeigen und Bedienelemente auf den Fahrer ausgerichtet, er hält ein flaches Lenkrad in den Händen und blickt auf drei Displays. Als handwerklich-mechanisches Highlight im Innenraum dient eine Uhr von Bell & Ross, deren Rand aus massivem Aluminium gefräst ist. Patiniertes Leder, Holz, rohes Nickel und satiniertes Chrom sollen die Tradition beschwören.
Hinter Fahrer und Beifahrer kann mittig ein weiterer Passagier Platz nehmen, seinen Einstieg erleichtert eine verschiebbare Mittelkonsole. Das Verdeck besteht aus einem Stück und lässt sich abnehmen. Es ist nach einem Verfahren aus dem Yachtbau gefertigt.
Wie das neue Design in der Serie aussieht, werden wir am neuen Peugeot 508 sehen, der 2011 auf den Markt kommt. Die neue Mittelklasse-Limousine ist der direkte Nachfolger des 407 und ersetzt in den Top-Varianten gleichzeitig den betagten 607.
Andreas Of
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