Kampfansage aus Köln
Ford Focus RS

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Der Preis für den schnellsten Serien-Ford Focus aller Zeiten steht fest: Der Ford Focus RS ist ab Frühjahr für 33.900 Euro zu haben. Der Fronttriebler schöpft 305 PS aus den 2,5 Litern Hubraum seines aufgeladenen Duratec RS-Fünfzylinders. Der ST beschleunigt in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h und rennt bis zu Tempo 263. Damit wird der die übrige Konkurrenz stehen lassen, gilt bei den meisten deutschen Hersteller doch eine freiwillige Tempobegrenzung bei 250 km/h.
Die Leistungsdaten des neuen Focus RS sind eine Ansage an die Konkurrenz aus Wolfsburg, Rüsselsheim oder auch Japan. Bisher ist der 225 PS starke ST das sportliche Topmodell im Focus-Programm. Doch in der Kompaktklasse sind längst 240 PS und mehr im Angebot und der ST kam da vor allem in Bezug auf die Beschleunigung nicht richtig mit. Zumal der Ford mit dem Fünfzylinder-Motor schwerer ist als zum Beispiel Astra OPC oder VW Golf GTI Edition 30 mit aufgeladenen Vierzylinder-Aggregaten.
Doch das Leistungsdefizit hat mit dem RS ein Ende, Ford übernimmt die Spitze. Das Ford Team RS hat den Fünfzylinder-Turbomotor, der ursprünglich von Volvo stammt, kräftig überarbeitet und modifiziert, um die Leistung aus dem Motor zu holen.
Für besseren Grip wurde die Spur um 40 Millimeter verbreitet. Das umfangreich modifizierte Karosseriedesign mit dem Aerodynamik-Paket orientiert sich am Ford Focus WRC-Rennwagen. Enge Partner bei der Entwicklung der Achskonstruktion war das Ford Research Center in Aachen. Eine Differenzialsperre sorgt zudem für bessere Traktion. Ein speziell für den Focus RS angepasstes ESP soll eine sehr sportliche Fahrweise ermöglichen. Abgestimmt wurde der Top-Focus fahrwerkstechnisch übrigens ohne ESP.
Im Innenraum erwarten Fahrer und Beifahrer spezielle Recaro-Schalensitze, die die Farbe des Außenlackes aufnehmen. Gebürstetes Aluminium und Karbon-Anbauteile an der Mittelkonsole sorgen für eine kühl-sportliche Optik. Zur Wahl stehen drei Metallic-Lackierung wie das "Ultimate Green".
Freunde des schnellen Kölner Kompakten sollten schnell zugreifen: lediglich 1.000 Fahrzeuge sind für den heimischen Markt vorgesehen.


































































