AUTO ZEITUNG.de Top-Galerien

News
Blog
Erlkönige
Ratgeber
Specials
Tests
Videos

Umfrage

Wer siegt im Neuheiten-Duell BMW gegen Mercedes?:

AUTO ZEITUNG Mobil

AUTO ZEITUNG Mobil

Für unterwegs: Das mobile Autoportal

Mit AUTO ZEITUNG Mobil haben Sie Neuheiten und Erlkönige immer griffbereit – auf Ihrem iPhone, iPod oder Android-Smartphone mehr

Soziale Netzwerke

Mini Countryman auf dem Genfer Autosalon 2010

Mini geht in's Gelände

Bild 1 / 52

Mehr Automessen

Mit dem Mini Countryman präsentiert die Marke ihren ersten Crossover. Auf Wunsch ist der hochgelegte Viertürer mit Allradantrieb erhältlich. Premiere hat der große Mini in Genf. Die Preise beginnen bei 20.200 Euro für den Countryman One

Der Countryman vereint zwei Premieren: es ist der erste Mini mit vier konventionellen Türen und es ist der erste Mini mit Allradantrieb. Ein SUV mit Allradantrieb, Dieselmotor und vier Sitzen – wird Mini zum Nutztier? Ein wenig schon. Allerdings haben die Designer typische Merkmale des Kleinwagens auf den Maßstab eines Kompakt-SUV gebracht. Auch der Countryman hat kurze Überhänge, eine hohe Fensterlinie und ein gerades Dach. Scheinwerfer und Rückleuchten sind größer als bei Cooper und Clubman, behielten jedoch die typischen Formen: die Scheinwerfer sind rund und in die Motorhaube integriert, die senkrechten Heckleuchten sind mit Chrom umfasst. Dazu kommen Kotflügelverbreiterungen, wie sie schon bei den Cooper der Sechziger üblich waren und kugelige Außenspiegel.

Ein Einrichtungsdetail aus der Studie hat es in die Serie geschafft. Zwischen den Sitzen verläuft längs im Auto eine Schiene, die Mini Center Rail nennt. Darauf stecken Ablagen für Becher, Musikspieler, Mobiltelefon oder andere Dinge. Die Clip-Elemente sind flexibel, können also vorn nach hinten verschoben werden. Center Rail ist serienmäßig.

Der 184 PS starke Cooper S und der Cooper D (90 PS) sind gegen etwa 1700 Euro Aufpreis mit dem Allradantrieb Mini All4 unterwegs. Ein elektrohydraulische Mittendifferenzial verteilt die Hälfte der Antriebskraft an die Hinterräder, im Extremfall sind es bis zu 100 Prozent. Mit einer elektronischen Differenzialsperre für die Vorderräder kann die Traktion gegen Aufpreis verbessert werden. Eine Untersetzung gibt es nicht.

Damit ist der Countryman kein Fall für schweres Gelände. Mit der optionalen Anhängerkupplung lassen sich jedoch immerhin Anhänger von einer nassen Wiese ziehen. Mit seiner geteilt klappbaren und verschiebbaren  Rückbank ist der Countryman der variabelste Mini. Standardmäßig ist eine Rückbank mit zwei Sitzplätzen eingebaut, drei Sitze gibt es ohne Aufpreis. Je nach Ausstattung ist die Fondlehne im Verhältnis 60:40 oder im Verhältnis 40:20:40 teilbar. Die Neigung der Sitzlehne lässt sich verstellen. Das Kofferraumvolumen beträgt 350 bis 1170 Liter. Mit 4,10 Meter Länge und 1,78 Meter Breite darf der Countryman tatsächlich als Mini im Reich der SUV gelten.

Serienmäßig hat der Kraxel-Mini eine Klimaanlage und ein CD-Radio, Front- und Seitenairbags sind ebenso enthalten wie Curtain-Airbags und Isofix-Befestigungen für Kindersitze. Eine Sechsstufen-Automatik gibt es für die Benziner gegen Aufpreis. Standardmäßig offeriert der Countryman sechs Gänge. Und wem ein hochgelegter Viertürer mit Allradantrieb zu vernünftig erscheint, der kann auch das John Cooper Works Kit ordern. Die Preise liegen etwa 3000 Euro über dem Zweitürer, damit reichen die Preise von 20.200 Euro für den 90 PS starken One bis zu 27.900 Euro für den Cooper S mit Allradantrieb.
Andreas Of