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Dacia Duster – Premiere auf dem Autosalon Genf 2010

Rumänischer Preisbrecher

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Mit dem neuen Dacia Duster bringt der rumänische Autobauer das nunmehr sechste Modell auf den Markt. Das Kompakt-SUV wird mit Allradantrieb und als frontgetriebene 4x2-Version. Ab April 2010 startet der Duster bei 11.900 Euro

Wie kann man in relativ kurzer Zeit möglichst viel Aufmerksamkeit bekommen und möglichst viele Autos verkaufen? Entweder man hat sowieso schon eine marktbeherrschende Position inne, oder man bietet konkurrenzlos günstige Modelle an.

Letzteres hat sich die rumänische Renault-Tochter Dacia auf die Fahne geschrieben, und bietet ab dem kommenden Frühjahr mit dem neuen Dacia Duster das nunmehr sechste Modell an, das zugleich das erste Fahrzeug mit Allradantrieb sein wird.

Zudem verspricht der rumänische Autobauer seinen Kunden, dass man auch bei dem kommenden Crossover-Modell weiter auf die Preisbrecher-Strategie setzen wird. Der Preis für das 4,31 Meter lange und 1,82 Meter breite Kompakt-SUV dürfte sich voraussichtlich bei rund 15.000 Euro einpendeln.

Dacia bietet den neuen Duster in einer Allrad-Version sowie als reinen Fronttriebler (4x2) an. Trotz der kompakten Abmessungen versprechen die Rumänen ihren Kunden, dass das Platzangebot des Dusters in etwa dem der Stufenhecklimousine Logan entsprechen wird. Das Ladevolumen wird sich voraussichtlich zwischen 457 und 1.600 Litern bewegen, das je nach Duster-Version etwas größer oder kleiner ausfallen kann.

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Bei der Motorentechnik kann Dacia die Nähe zum Mutterkonzern voll ausspielen, und greift auf die Vierzylinder-Technik aus dem Renault-Konzern zurück. Somit wird der 1,6-Liter-Benziner sowie die beiden 1,5-Liter-Dieselmotoren dCi 85 und dCi 105 FAP auch im rumänischen Preisbrecher zum Einsatz kommen.

Laut Hersteller soll der CO2-Ausstoß eines frontgetriebenen Dacia Duster mit Dieselmotor unter 140 g/km liegen. Der Duster mit Allrad soll bei gleicher Motorisierung lediglich 150 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer ausstoßen.

Der Kraftstoffverbrauch der Duster 4x4-Version kann durch insgesamt drei Fahrstufen reguliert werden, die sich per Knopfdruck aktivieren lassen. Im Auto-Modus fährt der Dacia Duster unter normalen Fahrbahnbedingungen mit Frontantrieb. Bei nachlassender Traktion leitet die elektromagnetische Kupplung von Nissan einen Teil des verfügbaren Drehmoments vollautomatisch an die Hinterachse.

Herrschen extreme Fahrbedingungen (Schnee, Matsch etc.) vor, werden bis zu 50 Prozent der Kräfte an die Hinterräder übertragen. Ist der Duster im Gelände unterwegs, kann man bequem in den starren Allradantrieb, den so genannten Lock-Modus, wechseln. Hier liegt die Kraftverteilung bei geringer Geschwindigkeit im Verhältnis 50:50 zwischen Hinter- und Vorderachse.

Zu guter Letzt kann man auch ganz auf den Allradantrieb verzichten und den Kompakt-SUV nur mit angetriebenen Vorderrädern, im 2WD-Modus fahren, was wiederum Kraftstoff sparen soll.

Als Kompakt-SUV mit deutlichem Augenmerk auf die Geländetauglichkeit, verfügt der Duster über einen umfassenden Korrosionsschutz - Hohlräume mit Wachsversiegelung, Steinschlagschutz am Unterboden und den Radhäusern sowie Abdichtung der Verbindungen zu Anbauteilen sollen den Rumänen vor Durchrostung schützen.

Auch optisch kann der Duster mit anderen Modellen in der SUV-Klasse mithalten: Mit seinen breiten Abmessungen, einer Bodenfreiheit von 200 mm, den großen Rädern und dem bulligen Unterfahrschutz besitzt der Duster die idealen Voraussetzungen, um sich auch abseits der Straße bewähren zu können. Dazu trägt auch der Böschungswinkel von 30 Grad vorn und mindestens 35 Grad hinten bei.

Auf dem Autosalon Genf teilte die rumänsiche Renault-Tochter nun mit, dass der Duster ab April auf den Markt kommen soll. Der Preis soll dabei konkurrenzlos günstig sein, als Frontriebler kostet das Kompakt-SUV ab 11.900 Euro, mit Allradantrieb ab 13.700 Euro. psk