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BMW Concept CS

Gran Turismo mit vier Türen

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Wenn BMW einen Gran Turismo mit vier Türen baut, könnte er so aussehen wie die Studie Concept CS

BMW richtet den Blick in ein neues Fahrzeugsegment. Mit der Konzeptstudie Concept CS präsentiert die deutsche Premiummarke ihre Idee eines viertürigen Fahrzeugs, das die Exklusivität eines Gran Turismo des Luxussegments und die Faszination eines Hochleistungssportwagens in sich vereint.

BMW nutzt seine langjährige Kompetenz bei der Entwicklung sportlicher Fahrzeuge dazu, die faszinierenden Eigenschaften aus Sportlichkeit und Luxus in einem neuen Fahrzeug zu vereinen. Den Concept CS kennzeichnen eine flache, dynamisch gestreckte Silhouette, eine lange Motorhaube und eine Linienführung, die den für die Marke typischen Heckantrieb betont.

Das dynamische Potenzial der Studie lässt sich von vier vollwertigen Einzelsitzen aus erleben. Während konventionelle Limousinen in erster Linie den Fahrkomfort hervorheben, signalisiert das BMW Concept CS eine klare Priorität zugunsten eines aktiven Fahrerlebnisses. Eine Botschaft, die alle Insassen erreichen soll, denn zum großzügigen Raumeindruck des Viertürers gesellt sich eine sportlich tiefe Sitzposition, die nicht nur Fahrer und Beifahrer, sondern auch den Mitreisenden auf Einzelsitzen im Fond geboten wird.

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Das Fahrzeug ist 5,10 Meter lang, hat einen Radstand von 3,14 Metern und rollt auf 21 Zoll großen Rädern. Von der nach vorne gerichteten BMW Niere wandert der Blick zur flachen und langen Motorhaube, um dann dem Schwung der Seiten- oder auch der Dachlinie zum betont kurz gefassten und mit einer klaren Luftabrisskante versehenen Heck zu folgen. Die Studie ist 1,36 Meter hoch und knapp 2 Meter breit, die ins Heck auslaufende Dachlinie streckt die Fahrzeugproportionen. Den Heckantrieb soll die Neuinterpretation der Sickelinie in der Seitenansicht unterstreichen. Vom Ansatz der A-Säule reicht sie bis über die vordere Tür hinaus, um unterhalb des hinteren Seitenfensters auszulaufen. Die Linie entspringt im unteren Bereich der Fondtür erneut, verläuft im Bogen parallel zum Radausschnitt und von dort in gerader und leicht ansteigender Linie bis ins Heck.

Zentrales und dominierendes Element der Frontgestaltung ist die Niere, über die der Motor Kühlung erhält. Die beiden Aussparungen in den vorderen Seitenwänden unterstützen die Kühlung der Bremsanlage.

Beim BMW Concept CS wölbt sich ein Powerdome besonders kraftvoll und großflächig über der Antriebseinheit. Flankiert wird die Motorhaube von bündig eingefassten Scheinwerfereinheiten, die flach auf den Seitenwänden platziert sind. Ihre hintere Begrenzung
reicht weit in den Kotflügel hinein. Im Inneren der dynamisch flach angeordneten Scheinwerfereinheiten kommt beim BMW Concept CS eine innovative Technologie zur Lichterzeugung zum Einsatz. Neuartige LED-Rückprojektionsleuchten bündeln ihr Licht auf eine Reflexionsfläche, von wo es gleichmäßig und gezielt auf die Fahrbahn übertragen wird.

Mit dem kurzen vorderen Karosserieüberhang wird ein weiteres Signal für die auf Sportlichkeit ausgerichtete Konzeption des Fahrzeugs gesetzt. Dieses Detail verweist auf die Möglichkeit, den Motor hinter der Vorderradaufhängung zu platzieren.

In den Displays der Instrumentenkombi werden Angaben unterschiedlicher Funktionsbereiche auf verschiedenen optischen Ebenen dargestellt. Dabei entsteht ein Überlagerungseffekt, der einerseits die klare Strukturierung der dargebotenen Informationen unterstützen soll und zum anderen den Eindruck von Dreidimensionalität erzeugt.

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Im Innenraum tritt hochwertiges Leder in einem edlen Braunton in einen Kontrast zu Flächen in abgetöntem Weiß. Das braune, matt gegerbte Leder kommt nicht nur für die Sitze, sondern auch auf der Instrumententafel, den Brüstungen der Türverkleidungen sowie an den äußeren Rändern des Dachhimmels zum Einsatz. Als Symbol für Solidität und Hochwertigkeit ist der Controller des Bediensystems iDrive aus Keramik hergestellt.

Über den Antrieb der Studie macht der Hersteller noch keine Angaben. Einzig, dass es sich um einen Motor aus der Rennabteilung handelt, ist Peter Ratz zu entlocken, der die Entwicklung der Konzeptfahrzeuge innerhalb der BMW Group leitet: "Passen würde dort jeder unser Sportmotoren vom Sechs- bis zum Zehnzylinder."

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