Neues Mercedes S-Klasse Cabrio: Erste Fahrt Ausflug in der offenen S-Klasse

11.01.2017

Das neue Mercedes S-Klasse Cabrio bietet maximale Entspannung und Luxus auf höchstem Niveau. Bereits das gut ausgestattete Basismodell S 500 überzeugt schon auf den ersten Kilometern.

Mit dem neuen Mercedes S-Klasse Cabrio gibt sich die Luxusklasse aus Stuttgart ganz bewusst ein wenig lockerer. Denn die erfolgreichste Luxuslimousine der Welt fährt meist in offizieller Mission, doch als Cabriolet hängt selbst der große Benz fürs dicke Business Anzug und Krawatte in den Schrank – und öffnet sogar die obersten zwei Knöpfe am Hemd. Nach mehr als 40 Jahren bietet Mercedes sein Flaggschiff endlich auch wieder als Cabrio an. Für Preise ab 139.052 Euro wird das neue Mercedes S-Klasse Cabrio noch in diesem Frühjahr zur Luxusoase im lauen Wind. Auf den ersten Blick ist das überfällige S-Klasse Cabrio, das deutlich über dem BMW 6er rangiert und Audi eine schmerzhafte Lücke im Portfolio aufzeigt, freilich nicht viel mehr als eine offene Variante des bekannten S-Klasse Coupés. Doch mit ein paar billigen Schnitten mit der Blechschere wollten sich die Entwickler nun wirklich nicht zufrieden geben. Deshalb haben sie nicht nur so aufwändig die Struktur verstärkt, dass das neue Mercedes S-Klasse Cabrio zu einem der steifsten und stabilsten Offenfahrer am Markt wird und selbst auf schlechten Strecken kein Knistern im Gebälk zu spüren ist. Sie haben auch gleich einen neuen Hinterwagen konstruiert und dabei mehr denn je auf eine Konstruktion aus Aluminium gesetzt. So drücken sie das Gewicht des Rohbaus beim S-Klasse Cabrio auf den gleichen Wert wie beim Coupé.


Ausfahrt im S 500 Cabriolet:

 

 

Neues Mercedes S-Klasse Cabrio verwöhnt

Wenn die Schwaben ihre teuersten Kunden schon an die frische Luft setzen, soll es ihnen wenigstens an nichts fehlen. Deshalb will die S-Klasse natürlich auch das komfortabelste Cabrio aller Zeiten sein. Dafür fahren die Entwickler noch einmal ordentlich auf: Von der offenen E-Klasse gibt es den ausfahrbaren Windabweiser im Scheibenrahmen, der zwar nicht schön aussieht und beim Fahren obendrein ein bisschen Lärm macht. Aber zusammen mit dem ebenfalls elektrischen Windschott, das hinter den Rücksitzen ausgefahren wird, streicht im Mercedes S-Klasse Cabrio auch bei hohem Tempo nur noch ein laues Lüftchen durch das Haupthaar. Dazu gibt es den bekannten Nackenföhn Airscarf. Man kann nicht nur alle vier Sitze individuell heizen, sondern sogar die Armauflagen vorglühen. Wenn sich das elektrische Verdeck des S-Klasse Coupés bis Tempo 60 binnen 20 Sekunden in den Kofferraum faltet, schaltet die Klimaanlage automatisch so um, dass die Temperatur innen unverändert bleibt. Und obwohl einem in einer S-Klasse eigentlich immer die Sonne scheint, haben die Schwaben das Cabrio auch für schlechtes Wetter gerüstet: Das Verdeck ist so dick gepolstert, dass die S-Klasse bei geschlossenem Dach flüsterleise bleibt und kein Unterschied zum Coupé zu spüren ist Selbst an so schnöde Nebensächlichkeiten wie den Gepäcktransport haben die Schwaben gedacht und für das neue Mercedes S-Klasse Cabrio die erste automatische Verdeckwanne entwickelt: Künftig müssen reiche Sonnenanbeter deshalb nicht mehr von Hand die Trennung zwischen Koffern und Dach aufstellen, um das Volumen von 250 auf 350 Liter zu vergrößern, sondern können auch diesen Handgriff einem Elektromotor überlassen. Nur eines hat selbst Mercedes nicht hinbekommen: Zwar mag die mit ihren 5,05 Metern ziemlich stattliche S-Klasse vier Sitze haben und zur Not kann man sich tatsächlich auf die Rückbank quetschen, doch ein echter Viersitzer ist auch das größte Cabrio der Republik nicht.

Zum Thema: S-Klasse Cabrio gewinnt Design Trophy 2016

Das neue Mercedes S 500 Cabrio bietet mehr als genug

Wo sie schon so viel Energie in die Sonnenseite der S-Klasse gesteckt haben, durften sich die Entwickler beim Antrieb vornehm zurück lehnen und mussten keine Änderungen vorgenommen. Warum auch? Sowohl der 455 PS starke V8-Motor aus dem S 500 als auch der S 63 mit den 585 PS von AMG aus Affalterbach sind über jeden Zweifel erhaben und mit Sprintwerten von bestenfalls 3,9 Sekunden allemal zuverlässige Garanten für ein hinreichendes Maß an frischer Luft. Und für alle die, die es wirklich wissen wollen, gibt es ja bald auch noch den 630 PS starken V12 im Mercedes-AMG S 65 Cabrio. Doch wo man sonst nie genug Leistung haben kann, ist diesmal weniger sogar mehr: Der V8 aus dem 500er ist so kultiviert und hat mit seinen zwischen 1.800 und 3.500 Touren abrufbaren 700 Newtonmeter so viel Punch, dass man sich die fast 50.000 Euro Aufpreis für den 63er getrost sparen kann. Natürlich geht der mit einem größeren Drehmoment zu Werke, klingt kerniger und verbeißt sich noch fester im Vordermann. Aber auch mit dem stärkeren Motor und dem strafferen Fahrwerk wird aus dem luftgefederten S-Klasse Cabrio kein Fighter, so dass man seinen gesunden Blutdruck gar nicht erst in Gefahr bringen muss. Maximale Entspannung statt aggressiver Anspannung – so lautet die Devise am Steuer des neuen Mercedes S-Klasse Cabrio. Dafür macht die offene Luxusklasse nicht nur ihr eigenes Klima, lässt das Licht herein oder sperrt Lärm und Luftzug aus, sie kümmert sich an der frischen Luft sogar um den passenden Duft: Damit es selbst im Stau oder im Stadtverkehr ein bisschen nach California Dreaming riecht, fächelt das S-Klasse Cabrio aus dem elektronischen Zerstäuber im Handschuhfach das exklusive Cabrio-Parfüm "Pacific Mood".

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