Neues Mercedes E-Klasse Cabriolet auf der Detroit Auto Show 2010 Auf Wunsch mit Kappe und Schal

19.01.2010

Mercedes hat dem Wind den Kampf angesagt. Im neuen E-Klasse-Cabrio können vier Personen selbst im Winter offen fahren. Ab 11. Januar steht das vierte Mitglied der E-Familie bei den Händlern

Für weniger Turbulenzen im Innenraum sorgt ein System mit dem Namen Aircap. Diese Luftkappe besteht aus einem ausfahrbaren Windabweiser über dem vorderen Scheibenrahmen und einem Windschott hinten. Der Effekt: Im Innenraum entstehen weniger Turbulenzen, es zieht also weniger stark und warme Luft bleibt länger im Auto.

Zusätzlich gibt es für Fahrer und Beifahrer Airscarf. Das aus dem SLK bekannte System schickt über Ausströmer in den Kopfstützen warme Luft zum Nacken der vorne sitzenden Passagiere. Fahrer und Beifahrer können den Luftstrom in einem Winkel von 36 Grad verstellen. So sollen selbst sehr kleine oder sehr große Personen immer einen warmen Luftschal um den Hals haben.

Serienmäßig ist beim neuen E Cabrio ein 23,5 Millimeter dickes Akustikverdeck. Damit sollen Unterhaltungen auch bei über 200 km/h möglich sein. Dass diese Geschwindigkeiten erreicht werden, dafür sorgen Direkteinspritzer-Motoren mit vier, sechs und acht Zylindern. Die beiden Diesel E 250 CDI (Vierzylinder-Doppelturbo) und E 350 CDI (V6) leisten 204 und 231 PS.

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Mit dem 204 PS starken Vierzylinder-Turbo E 250 CGI beginnt die Benzinerpalette. Darüber rangieren der E 350 CGI mit 292 PS starkem V6 und das Topmodell E 500 Cabrio, dessen 388 PS für einen Sturm unter der Motorhaube sorgen.

Dass Mercedes jedem neuen Modell eine neue Sicherheits-Ausstattung gönnt, hat fast schon Tradition. Das E Cabrio kommt deshalb mit Headbags. Diese entfalten sich aus der Bordwand und sollen die Insassen-Köpfe schützen. Zur Ausstattung zählen neben Frontairbags auch Thoraxbags und ein Kneebag für den Fahrer. Seitenairbags für die hinteren Sitze kosten Aufpreis.

Weil ein Überschlag in einem Cabrio besonders unangenehm sein kann, sind A- und B-Säule verstärkt. Die Überrollbügel schnappen im Extremfall pyrotechnisch aus – falls den Passagieren die Luft über dem Scheitel auszugehen droht.
aof

AUTO ZEITUNG

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