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Neues Mercedes E-Klasse Cabrio (2017): Erste Testfahrt Das Cabrio macht sich frei vom Alltag

Thomas Geiger Freier Mitarbeiter

Länger und breiter als bisher, aber auch tiefer als die Limousine, geht das neue Mercedes E-Klasse Cabrio (2017) dynamisch ums Eck. Welche Qualitäten die offene E-Klasse noch hat, klärt unsere erste Testfahrt!?

Als neues Mercedes E-Klasse Cabrio (2017) wechselt der Bestseller vollends auf Business Casual und lässt es deutlich lockerer angehen. Damit flüchtet die E-Klasse zu Preisen ab 54.228 Euro aus dem vom Terminkalender diktierten Alltag. Diese Flucht lässt sich Mercedes mit einem Aufpreis von 8000 Euro zwar teuer bezahlen, doch dafür dauert sie auch nur 20 Sekunden. Länger brauchen die Elektromotoren nicht, um das riesige Stoffdach nach hinten zu falten und die E-Klasse zum Müßiggänger zu machen. Weicher geschwungene Konsolen, mehr Zierrat bei Lüftern und Leisten und hinter der Rückbank eine Schmuckplanke wie beim Deck einer Yacht: Bei wem da nicht die Anspannung abfällt, der geht besser zum Arzt als zum Autohändler. Dabei ist das neue Mercedes E-Klasse Cabrio (2017) ein Auto für alle Sinne: Bei aktiver Aircap zupft der Fahrtwind nur ganz sanft an den Haarspitzen, bei offenen Fenstern wirbelt er hingegen kräftig durch die Locken. Die Klimaanlage fächelt aus dem Flacon im Handschuhfach den Duft eines Sonnentages in die Nase, Heizdrähte in Sitzen und Armlehnen kämpfen zusammen mit dem Klimagebläse im Nacken gegen frische Temperaturen. In diesem Auto ist der Sommer eine Frage der Einstellung und weniger des Wetters.

Fakten zur Mercedes E-Klasse im Video:

 
 

Erste Testfahrt im neuen Mercedes E-Klasse Cabrio (2017)

Während man sich in weicheren Sesseln fläzt, sich den Gurt elektrisch anreichen lässt und den Blick über das aus der schnöden Sachlichkeit entführte Cockpit spazieren führt, hält das neue Mercedes E-Klasse Cabrio (2017) eine weitere Überraschung bereit. So locker und leger es sich auch gibt, so verbindlich lässt es sich bewegen. Erst recht, wenn man von den zunächst fünf Motoren – zwei Diesel und drei Benziner mit 194 bis 333 PS – weiter oben einsteigt und zum Beispiel den E300 wählt. Ohnehin knapp zwei Zentimeter tiefergelegt als die Limousine und mit einer etwas engagierteren Sitzposition, wird der Zweitürer zum kräftigen Gran Turismo. Die maximal 370 Newtonmeter Drehmoment entfalten eine segensreiche Wirkung, wuchten das Cabrio in 6,6 Sekunden auf Tempo 100 und wenn's sein muss auch auf 250 Sachen. Zumal der Zweitonner viel engagierter durch die Kurven schneidet, als es der angestrengt-asthmatische Klang der vierzylindrigen Mogelpackung vermuten lässt . Spätestens dann ist es im Fond auch nicht mehr ganz so gemütlich, wie es uns Baureihenchef Christian Früh gerne weiß machen will – mehr Beinfreiheit hin und tief ausgeschnittene Sitze her.

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Hochwertige E-Klasse-Ausstattung im neuen Cabrio

So leicht und locker das neue Mercedes E-Klasse Cabrio (2017) auch durchs Leben gleiten möchte, kann und will sich der Sonnenstern aber nicht ganz frei machen von der Last des Alltags. Wie es sich für eine E-Klasse gehört, bietet deshalb auch das Open-Air-Modell sämtliche Assistenzsysteme bis hin zum Autobahnpiloten. Und weil Schwaben schließlich vernünftige Menschen sind, denen jede Verschwendung fremd ist, geht das beim Generationswechsel in der Länge um zwölf, im Radstand um elf und in der Breite um sieben Zentimeter gewachsene Cabrio mit 310 bis 385 Litern Kofferraum auch als vollwertiger Viersitzer durch. Nicht umsonst prangen sogar Leseleuchten für die Hinterbänkler im Verdeck und in der Seitenverkleidung im Fond funkeln die Schalter für die beheizte Rückbank. Selbst wenn dort selten jemand sitzen wird, ist das eine wichtige Eigenschaft der E-Klasse. Denn nur so kann sie sich zumindest halbwegs von der Konkurrenz aus den eigenen Reihen emanzipieren, bevor sie zwischen dem billigeren Cabrio der C-Klasse und der noch feudaleren, aber hinten weniger großzügigen S-Klasse mit Faltdach aufgerieben wird. So viel Lust das neue Mercedes E-Klasse Cabrio (2017) auf den Sommer macht, hat die Sache nur einen Haken: Es kommt erst im September auf den Markt. Dafür versöhnt die offene E-Klasse mit Eigenschaften eines Ganzjahres-Autos, weshalb sie mit einem perfekt gedämmten Verdeck und erstmals auch mit Allrad angeboten wird.

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