Neuer VW Golf Facelift: Erste Fahrt Der Facelift-Golf ist alles andere staubig

von Thomas Geiger 03.02.2017

Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Denn so deutlich der VW Golf auch seit Jahren die Zulassungsstatistik dominiert, so laut wird er als Spießer verhöhnt. Bei der ersten Fahrt mit dem neuen VW Golf Facelift beweist das Volkswagen-Update allerdings, dass es alles andere als staubig ist!

Dass der VW Golf ein Spießer ist, das muss Volkswagen nicht länger auf sich sitzen lassen. Denn wenn der neue VW Golf Facelift (ab 17.850 Euro Starpreis) im Februar anrollt, dann beginnt die große Digitalisierung auf dem Golf-Platz und der Bestseller wird zum Helden der Generation Smartphone. Während man die Änderungen von außen nämlich lange suchen muss, tut sich im Cockpit eine ganze Menge: Hinter dem Lenkrad flimmern jetzt animierte Armaturen, wie es sie bislang nur im Passat gegeben hat, und daneben prangt ein Touchscreen, der zu den größten in dieser Klasse zählt. So wird er nicht nur zur perfekten Bühne für das eigene Smartphone, sondern auch zur Plattform für ein umfangreich erweitertes VW-Infotainment. Das reicht von der nahezu perfekten Kartendarstellung bei der Navigation über einen Fotoplayer und neue Online-Guides bis hin zu Apps, mit denen man aus dem Auto heraus auch schon mal die Wohnung öffnen kann. Muss man natürlich nicht haben, ist aber eine nette Spielerei, mit der man seine Kumpels schwer beeindrucken kann. Damit man sich in der Vielzahl dieser Möglichkeiten nicht völlig verliert, gibt es ebenfalls zum ersten Mal in dieser Klasse jetzt zumindest für einige Menüs eine Gestensteuerung: Mit Wischen und Winken kann man sich so einfach durch die Menüs wedeln.

Fakten zum VW Golf:

 

 

Neuer VW Golf Facelift auf erster Fahrt

Zwar hat sich Volkswagen mit dem neuen VW Golf Facelift vor allem auf der Datenautobahn bewegt und nennt die Modellpflege deshalb selbst im Slang der Computer-Nerds ein Update, doch so ein bisschen neue Hardware gibt es schon auch. So stehen neben zwei bekannten 2,0-Liter-TDI-Triebwerken mit 150 oder 184 PS eine Reihe neuer Benziner in der Startaufstellung. Den Einstieg markiert dort ein Dreizylinder-Turbo mit 85 PS, der die bekannte 110-PS-Version flankiert. Die bisherigen 1,4-Liter weichen einem wunderbar leisen und sehr kultivierten 1,5-Liter mit Zylinderabschaltung, der mit 150 PS startet und im Sommer auch als Sparmodell mit 136 PS kommt. Und beim GTI gibt es einen kleinen Schluck aus der Doping-Pulle, mit dem die Leistung auf 230 PS für das Standard-Modell und 245 PS für dem Performance steigt. Weil außerdem ein neues DSG-Getriebe mit sieben statt bislang sechs Gängen kommt, sinkt der Verbrauch im besten Fall um bis zu 0,3 Liter. Allerdings hat die Sache mit dem Update einen kleinen Haken. Während die Generation Smartphone so etwas einfach herunter lädt und dafür in der Regel nicht einmal etwas zahlen muss, gibt es den neuen VW Golf Facelift nur beim Händler – und der bittet dafür kräftig zur Kasse: 1085 Euro für die LED-Scheinwerfer, 2385 Euro für das große Touchscreen-Navi mit Gestensteuerung, 665 Euro für das digitale Cockpit und 205 Euro für die App-Übernahme durch Car-Net – es hat niemand behauptet, dass man auf der Datenautobahn zum Nulltarif überholen kann.

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