Neuer Skoda Karoq (2017): Erste Testfahrt So fährt sich der neue Skoda Karoq

von Stefan Miete 29.06.2017

Erste Testfahrt im neuen Skoda Karoq (2017): Der Yeti hat seine Schuldigkeit getan, im November folgt der neue Karoq, der alles besser können soll. Eine letzte Abnahmefahrt klärt die Chancen.

"Wenn Sie bei Google Yeti eingeben, dann erscheint an erster Stelle ein etwas zotteliges Wesen", sagt Bernhard Maier. Der Skoda-Chef hat einen gesunden Humor, aber auch einen waches Auge auf den Erfolg des ihm anvertrauten Unternehmens. Was er meint: Wie schön wäre es doch, wenn die Internetmaschine unter dem Suchbegriff einen Skoda ganz weit oben listen würde. Mit dem neuen Skoda Karoq (2017) sollte das klappen, denn der Name des Yeti-Nachfolgers ist nun wirklich unique – gebildet aus den Begriffen "Kaa’rag" und "Ruq", was in der Sprache der Inuit für "Auto" und "Pfeil" steht. Letzterer ist Teil des Logos der Tschechen. So weit, so logisch. Ebenso naheliegend ist die technische Basis des neuen Einstiegs-SUV der Marke. Wie beim VW Tiguan und beim eng verwandten Seat Ateca ist dies der Modulare Querbaukasten des VW-Konzerns mit all seinen Möglichkeiten.

Die Skoda Karoq (2017) im Video:

 
 

Erste Testfahrt im neuen Skoda Karoq (2017)

Mit einer Länge von 4382 Millimetern übertrifft der neue Skoda Karoq (2017) den vor acht Jahren eingeführten Yeti um 160 Millimeter. Der Radstand legt um 105 auf 2638 mm zu, die Breite um 48 auf 1841 mm. Einzig in der Höhe fehlen dem Neuling etliche Millimeter – 86 sind es. Mit diesen Maßen und dem erstaunlich luftigen Innenraum empfiehlt sich der ab November erhältliche Karoq auch Fahrern des früheren – inzwischen abgelösten – VW Tiguan, denen der neue schlicht zu groß geworden ist. Eine letzte Abnahmefahrt soll Klarheit darüber bringen, ob sich das Warten auf den Tschechen auch lohnt. Die im Kennenlern-Exemplar eingebauten Sitze sind angenehm konturiert sowie rundum bequem, und auch die Bedienung klappt auf Anhieb. Als Extra bietet Skoda ein digitales Instrumentenpaneel an, das vier unterschiedliche Anzeigenlayouts beherrscht, hier aber noch unter einer Tarnabdedckung steckt. Dank des gewachsenen Radstands und der weit außen montierten Räder überzeugt auch dieses MQB-Derivat mit in Relation zur Fahrzeuggröße sehr guter Raumökonomie. Assistenzsysteme wie der adaptive Abstandsassistent (ACC), die Radarsensorik für die City-Notbremsfunktion oder auch der Spurhalteassistent (Lane Assist) kommen ebenso ins Programm wie adaptive Stoßdämpfer. Bereits das Standardfahrwerk verfügt über hohe Komfortreserven. Die Fahrt über ausgewaschene, mit Baumwurzeln gespickte Waldwege entlockt dem Aufbau des Vorserienfahrzeugs keinen Mucks. Der beim gewählten Karoq 2.0 TDI (190 PS) serienmäßige Allradantrieb käme mit weit tückischerem Terrain klar. Der große Diesel verfügt darüber hinaus serienmäßig über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), das bei Bedarf zügig und ruckfrei durch die Gänge eilt. Alternativ gibt es noch eine 150-PS-Variante. unter rangiert der 115 PS starke 1.6 TDI. Die Benziner-Palette beginnt mit dem 1.0 TSI, einem 115 PS starken Dreizylinder. Darüber folgt der neue 1.5 TSI mit 150 PS, der bei Nichtbedarf sogar zwei Zylinder abschaltet.

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Erster Serien-Karoq vom Band gelaufen

von Stefan Miete von Stefan Miete
Unser Fazit

Skoda hat beim Karoq alles richtig gemacht. Der Qualitätseindruck ist bereits vor dem Serienanlauf gut, der Fahrkomfort im Klassenvergleich hoch. Das attraktive Design und das gute Platzangebot sind starke Argumente – wie auch das handliche Format. Bleibt die Frage nach dem Preis. Unser Tipp: gut 21.000 Euro für den Basisbenziner.

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