Neuer Opel Insignia Sports Tourer (2017): Erste Testfahrt Als Kombi wird der Insignia zum Reisemobil

von Lena Reuß 21.06.2017
Inhalt
  1. Erste Testfahrt im neuen Insignia Sports Tourer
  2. Hohes Ausstattungsniveau des Insignia-Kombis
  3. Mehr Individualisierung mit "Exclusive"

Auf der ersten Testfahrt im Opel Insignia Sports Tourer (2017) nehmen wir den neuen Kombi mit Dieselantrieb und seinem Spitzen-Benziner unter die Lupe. Dabei zeigt sich: Der Rüsselsheimer ist ein Reisemobil durch und durch.

Der neue Opel Insignia Sports Tourer (2017) macht keinen Hehl daraus, dass er es als Flaggschiff der Rüsselsheimer mit der Premium-Mittelklasse aufnehmen will. Dass er dazu das Zeug hat, beweist der Kombi auf unserer ersten Testfahrt. Auf den Straßen Hamburgs schlängeln wir uns zuerst mit dem 1,6-Liter-Diesel durch den Stadtverkehr rund um Elbphilharmonie und Speicherstadt. Und das Triebwerk überrascht, denn bei seiner Leistung von 136 PS fährt er angenehm spritzig und fühlt sich sogar nach etwas mehr an. Das Drehmoment von 320 Newtonmetern steht ab 2000 Umdrehungen bereit und sorgt für einen flotten Antritt des Kombis. Dafür ist wohl nicht zuletzt die Gewichtsreduktion verantwortlich, denn der neue Opel Insignia Sports Tourer (2017) hat im Vergleich zum Vorgänger gut 200 Kilo gelassen. Auch der stärkste Diesel mit 170 PS fährt solide und hat sicher auch dann noch genug Dampf, wenn man den Laderaum von 1665 Litern voll ausnutzt und das Maximum von gut 600 Kilo schultert. 400 Newtonmeter sind schließlich ein Pfund, mit dem man ordentlich wuchern kann. Nicht umsonst hetzt der Selbstzünder in 9,2 Sekunden auf Landstraßentempo und rennt bis Tempo 220.

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Erste Testfahrt im neuen Insignia Sports Tourer

Das Spitzenmodell, der Zweiliter-Benziner mit 260 PS, profitiert unter den drei wählbaren Fahrmodi "neutral", "Komfort" und "Sport"  vor allem vom Sportmodus. Sobald das entsprechende Programm im Touchscreen-Menü eingestellt, oder auf Knopfdruck in der Mittelkonsole aktiviert ist, reagiert das Auto: Die Lenkung wird straffer, das Fahrwerk etwas härter und das Ansprechverhalten sportlicher – auch wenn die Achtgang-Automatik noch kurz abwägt, wie der Befehl vom Gasfuß am besten umzusetzen ist. So bringen die 260 PS noch mehr Fahrspaß, während der Allradantrieb die Kraft auf den Asphalt wuchtet und den Top-Insignia in 7,5 Sekunden auf 100 katapultiert. Selbst wenn auf der Autobahn dann die 200er Marke geknackt wird, ist es im neuen Opel Insignia Sports Tourer (2017) weiterhin angenehm ruhig. Nichts klappert, nichts ruckelt, der Wagen liegt auf der Straße wie ein Brett. So machen auch lange Strecken Spaß. Und genau da liegt die Stärke des Kombis: Er ist ein waschechtes Reisemobil. Spätestens im Komfortmodus, wenn Lenkung und Fahrwerk wieder weicher werden und der Wagen extrem laufruhig über die Straße gleitet, fühlt man sich ein bisschen wie in einem Wohnzimmer und Entspannung stellt sich ein. Und zwar nicht nur für die Passagiere vorne, sondern auch alle Mitfahrer im Fond. Dank des Wachstums auf 4,99 Meter und dem auf 2,83 Meter gestreckten Radstand sitzt es sich nämlich auch dort bequem. Wer seine Autofahrt dann vollends zum Wellness-Ausflug machen will, ordert noch die Massagesitze für Fahrer- und Beifahrerplatz und lässt sich während der Fahrt so richtig durchkneten.

 

Hohes Ausstattungsniveau des Insignia-Kombis

Damit man dabei nicht auf Abwege gerät, ist der neue Sports Tourer unter anderem mit Abstandstempomat und Spurhalteassistent ausgestattet. Ein wahrer Zugewinn für den Lademeister ist außerdem das Head-Up-Display. Während der Fahrt macht es das halb digitale, halb analoge Kombiinstrument nahezu überflüssig. Von der Geschwindigkeit über Navigationsanweisungen bis zum aktuell gespielten Song-Titel werden die Infos übersichtlich dargestellt. Mit drei Knöpfen hinter dem Lenkrad kann der Fahrer bequem einstellen, was er sehen will, auf welcher Höhe das Display erscheint und wie hell es sein soll. Dabei ist es selbst, wenn es in Hamburg mal nicht regnet, sondern draußen die Sonne knallt, sehr gut zu lesen. Einziger Wermutstropfen: Der doch etwas lieblos wirkende schwarze Rahmen auf dem Armaturenbrett, in den das Display eingelassen ist. Die kleine Design-Scharte wird vom Infotainment aber allemal wettgemacht, denn das ist mittlerweile einfach und intuitiv bedienbar. Ohne lästiges Klicken durch unzählige Untermenüs ist ruckzuck das Smartphone mit dem Wagen verbunden. Aber damit noch nicht genug: Beim Rangieren unterstützt eine 360 Grad-Kamera, der Kofferraum lässt sich per Fußtritt öffnen und der Insignia warnt, wenn hinter dem Auto andere Verkehrsteilnehmer laufen.

Opel Insignia Sports Tourer (2017)
Das Head-Up-Display im neuen Opel Insignia Sports Tourer (2017). © Opel
 

Mehr Individualisierung mit "Exclusive"

"Die Zukunft gehört allen" – der neue Leitsatz von Opel, mit dem die Rüsselsheimer das Ziel verfolgen Technologie jedem zugänglich zu machen, spiegelt sich in dem breiten Ausstattungsspektrum des neuen Opel Insignia Sports Tourer (2017) allemal wider. Aber auch Individualisierung wird großgeschrieben und so verrät der Autobauer auf der Fahrveranstaltung, dass es mit dem dem Insignia Exclusive künftig sogar möglich sein wird dem Auto eine individuelle Farbe zu verpassen und so im schwarz-silbernen Einerlei auf deutschen Straßen aufzufallen. Im Rennen mit VW und Ford hat Opel damit mindestens aufgeschlossen und zu Audi, Mercedes und BMW den Rückstand um einiges verkürzt. Spätestens wenn im Herbst mit dem Country Tourer der dritte im Bunde anrückt, sollte es der Insignia Sports Tourer, auf den immerhin 80 Prozent der Insignia-Käufe entfallen, endgültig packen.

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