Neuer Mazda MX-5 RF: Erste Fahrt Neuer MX-5 RF mit starkem Charakter

20.01.2017

Auf der ersten Fahrt zeigt der neue Mazda MX-5 RF seine stärken und Schwächen. Dabei bietet er genauso viel Fahrspaß wie die Konkurrenz aus Stuttgart.

Gut ein Jahr nach der Premiere des Roadsters, schicken die Japaner jetzt den neuen Mazda MX-5 RF auf seine erste Fahrt. Damit gibt es den meistverkauften offenen Zweisitzer der Welt jetzt auch wieder mit festem Klappdach. Der MX-5 RF kostet mindestens 29.890 Euro und liegt damit 2.700 Euro über dem vergleichbaren Grundmodell. Doch dafür haben die Japaner diesmal auch deutlich mehr zu bieten. Denn erstens sieht das Retractable Fastback viel besser aus als in der letzten Generation und zweitens hat der MX-5 damit einen ganz eigenen Charakter. Für den neuen Mazda MX-5 RF treiben die Japaner einen großen Aufwand: Wo der Vorgänger nur eine unförmige Plastikhaube im Stil eines Baustellenhelms getragen hat (die gefährlich nach Bastellösung aussah), gibt es jetzt eine Konstruktion im Stil des 911-Targa, die bei der Verdeckbetätigung ein ähnlich spektakuläres Schauspiel wie der Sportwagen aus Stuttgart aufführt. Denn bevor sich das Dachelement und die Heckscheibe ablegen können, klappen erst der Deckel zum unverändert 127 Liter kleinen Kofferraum und die fest stehenden C-Säulen nach hinten. Geschlossen erinnert der neue MX-5 RF mit dieser Konstruktion ein bisschen an das letzte BMW Z4-Coupé und auch offen hat der Roadster jetzt mehr Charakter – selbst wenn es dafür etwas weniger frische Luft gibt.

Neuer Mazda MX-5 RF im Video:

 
 

Neuer Mazda MX-5 RF auf der ersten Fahrt

Mazda setzt beim neuen MX-5 RF aber nicht nur auf den schönen Schein, sondern auch auf die inneren Werte und garniert die psychologisch höhere Alltagstauglichkeit mit einer Komfortoffensive. Es gibt den Coupé-Roadster deshalb nur mit der gehobenen Exclusive–Ausstattung samt Lederpolstern, Klimaautomatik, Online-Navi und LED-Scheinwerfern, mit etwas gründlicherer Schalldämmung, einem softer abgestimmten Fahrwerk und zum ersten Mal in Europa auch mit einem Automatikgetriebe. Obwohl ein bisschen weichgespült, ändert sich nichts am stürmischen Wesen des MX-5 – zumal sich die 45 Kilo Mehrgewicht des Hardtops nicht wirklich bemerkbar machen und Mazda den neuen MX-5 RF obendrein nur mit dem stärkeren Motor anbietet. Zweiliter-Hubraum, 160 PS und 200 Newtonmeter reichen allemal aus für einen heißen Ritt auf der Landstraße. Und wenn der Asphalt schön trocken und die Reifen hübsch warm sind, hat man mit dem Targa für die Westentasche den gleichen Spaß wie mit dem Original aus Stuttgart. Denn wenn der Steiß unmittelbar über der Straße schleift und man mit der Lenkung fast verwachsen ist, fühlen sich die 7,5 Sekunden von Null auf 100 km/h an wie ein Raketenstart und selbst bei mageren 215 km/h Topspeed bekommt man plötzlich Herzrasen. 

 

Dach des neuen MX-5 RF öffnet in 13 Sek.

Das Paket passt und auch als Beinahe-Coupé ist der neue Mazda MX-5 RF ein Garant für gute Laune. Nur an eines müssen sich die Sonnenanbeter in diesem Bonsai-Boliden erst noch gewöhnen: Wo es früher nur eines Handgriffs bedurfte, um das Dach nach hinten zu werfen, muss man jetzt ein Knöpfchen drücken, das Tempo schweren Herzens unter zehn km/h drosseln und sich 13 lange Sekunden gedulden. Gemessen an konventionellen Cabrios ist das Mazda-Verdeck zwar rasend schnell. Doch für MX-5-Fahrer fühlt sich das wie eine Ewigkeit an. 

Vergleichstest Audi TT Roadster/Mazda MX-5: Vergleich
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