Neuer Dacia Lodgy: Familienauto im ersten Vergleich mit der Van-Konkurrenz Dacia Lodgy dCi 110 eco | Ford Grand C-MAX 1.6 TDCi | Opel Zafira Tourer 2.0 CDTI | VW Touran 1.6 TDI

13.08.2012
Inhalt
  1. Karosserie
  2. Fahrkomfort
  3. Motor und Getriebe
  4. Fahrdynamik
  5. Umwelt und Kosten
  6. Fazit

Mit Kampfpreisen greift der geräumige Dacia Lodgy die etablierten deutschen Kompaktvans an. Ob der Rumäne mehr kann als wenig kosten, zeigt dieser Vergleich

Wenn es wirklich immer nur ums Geld ginge, bräuchte dieser Vergleichstest nicht geschrieben zu werden. 10.000 Euro sind eine griffige, runde Summe, in 10-Euro-Scheinen abgepackt ergäben sie ein 720 Gramm schweres Banknotenpaket. Trabt man damit zum Dacia-Händler, schiebt der im Gegenzug den Schlüssel für einen Dacia Lodgy in Basisversion über den Tresen.

Und selbst ein Dacia Lodgy dCi 110 ist mit 15.290 Euro um rund das gleiche Geldpaket billiger als die Kompakt-Konkurrenz. Da wird der ein oder andere Familienvater schwer überlegen, bevor er das Bestellformular für einen Ford Grand C-Max, Opel Zafira Tourer oder VW Touran unterzeichnet – selbst wenn das Geld nicht das allein entscheidende Kriterium sein sollte. Denn in dem Fall würde der Dacia-Van nicht mit Neuwagen konkurrieren, sondern mit fünf Jahre alten Touran oder Zafira.

Doch das ist eine ganz andere Geschichte. In diesem Vergleich trifft der Dacia Lodgy mit der kräftigsten verfügbaren Diesel-Motorisierung dCi 110 auf den Ford Grand C-MAX, der mit dem 115 PS starken Duratorq-Diesel ab 24.050 Euro zu haben ist, den Opel Zafira Tourer, mit 110-PS-CDTI ab 25.450 Euro, und den Klassen-Bestseller VW Touran, der mit dem 105 PS starken 1.6 TDI ab 24.900 Euro in den Preislisten steht. Kann der Lodgy die etablierte Konkurrenz aus Köln, Rüsselsheim und Wolfsburg fordern? Lesen Sie selbst!

 

Karosserie

Kaum ein Kunde kauft vermutlich einen Van, weil er gern mit einem Mini-Bus durch die Gegend gondelt. Meist diktiert der Platzbedarf den Autowunsch. So gesehen liegen die Dacia-Strategen richtig, Platz hat der Dacia Lodgy, und zwar reichlich. Ein maximales Ladevolumen von nicht ganz drei Kubikmetern (2.817 Liter) ist in der Kompaktklasse ziemlich einmalig.

Das ist so grandios, dass dem Dacia etwas Ähnliches gelingt wie seiner Landsmännin Nadia Comaneci bei den Olympischen Spielen in Montreal: Er übertrifft die maximal mögliche Punktzahl und erreicht beim Kofferraumvolumen 100 von 100 möglichen Punkten. Für die jüngeren Leser: Comaneci erhielt 1976 für ihre Stufenbarren-Übung die vorher nie erreichte Höchstnote 10. Wer also gern als Hobby-Spediteur unterwegs ist oder für Familien, Freunde und Nachbarn Billy-Regale oder Rindenmulch abholt, wird mit dem Lodgy bestimmt glücklich.

Ihn wird womöglich die sehr nüchterne, nutzfahrzeughafte Atmosphäre im Interieur ebenso wenig stören wie die sehr spartanischen Sitzmöbel, die eher rustikale Verarbeitung und die sehr spärliche Sicherheitsausstattung. In all diesen Disziplinen haben die Vans aus Deutschland weit mehr zu bieten. Der Opel und der VW glänzen etwa mit einem ebenfalls sehr guten Raumangebot, das allerdings beim Opel aus der schieren Größe – er ist rund 15 Zentimeter länger als die drei Konkurrenten –, beim VW durch die kastenartige Form und geschickte Raumausnutzung entsteht.

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Der Grand C-MAX ist dagegen alles andere als Grand, er bietet weniger Variabilität, knapperen Innenraum und kleineren Kofferraum. Auf der Habenseite stehen seine serienmäßigen Schiebetüren. Die Qualität der Verarbeitung und der verbauten Werkstoffe ist sichtbar schlechter als bei Touran und Zafira. Wenn es darum geht, den vorhandenen Platz optimal zu nutzen, sind Touran und Zafira ebenfalls weit vorn.

Beide gibt es gegen Aufpreis als Siebensitzer (VW: 725 Euro, Opel: 700 Euro), wobei die hinteren Sitze höchstens für Kinder taugen. Und beide bieten vielfältigere Variationsmöglichkeiten ihres Gestühls. So lässt sich im Touran der Beifahrersitz vorklappen (Serie ab Comfortline) und die hintere Sitzreihe mit wenigen Handgriffen entfernen. Der Clou des Opel ist die optionale Lounge-Funktion der Sitzbank in der zweiten Reihe.

Für wohlfeile 295 Euro (ab Edition) lässt sich der Mittelsitz zur Armlehne umformen, die äußeren Einzelsitze sind dann längs und quer verschiebbar. So liegen VW und Opel am Ende des Karosseriekapitels dicht beisammen – mit winzigem Vorsprung für den Wolfsburger. Der Ford sammelt mit seinem knappen Raumangebot und der etwas lässigen Verarbeitung deutlich weniger Punkte, sogar noch weniger als der rustikale, doch sehr geräumige Dacia, der zudem als einziger zum echten Siebensitzer taugt.

KarosserieMax. PunkteOpel Zafira Tourer 2.0 CDTIVW Touran 1.6 TDIFord Grand C-MAX 1.6 TDCiDacia Lodgy dCi 110 eco
Raumangebot vorn10075727470
Raumangebot hinten10072706670
Übersichtlichkeit7046464444
Bedienung/ Funktion10088908690
Kofferraumvolumen100797950100
Variabilität10080847560
Zuladung/ Anhängelast8047433842
Sicherheit15093938159
Qualität/ Verarbeitung200175180170158
Kapitelbewertung1000755757684693

 

Fahrkomfort

Wer seinen Van nicht nur für den Transport von unbelebtem Ladegut nutzen will, freut sich über angenehmen Langstreckenkomfort und heimeliges Ambiente im Interieur. Auch das ist eine Disziplin, in der der Lodgy Federn lässt. Zwar ist das Fahrwerk angenehm komfortabel, verkraftet auch die maximale Zuladung weitgehend unbeeindruckt, doch sind es andere Faktoren, die den Insassen die Dacia-Reise verleidet.

Die sehr bescheidenen Sitzmöbel etwa. Sowohl die beiden vorderen Sitze als auch die im Verhältnis 60:40 teilbare Rückbank sind sehr klein geraten, eher nachlässig gepolstert und bieten wenig Halt. Die zu kurzen Sitzflächen zwingen die Passagiere und den Fahrer in unbequeme Haltungen. Dabei hat es der Fahrer noch am besten, er kann aufrecht und gerade wie ein Transporter-Chauffeur hinter dem Lenkrad sitzen.

Dass sich der eigentlich als kultiviert bekannte Renault-Diesel im rumänischen Exil als Rabauke gebärdet, macht die Sache nicht besser. Der Selbstzünder vollführt beim Kaltstart und im Leerlauf ein derartiges Spektakel, dass man sich an alte Lastwagen-Direkteinspritzer erinnert fühlt. Den Kapitelsieg machen wiederum Opel Zafira Tourer: erste Bilder und VW Touran unter sich aus – mit ganz knappem Vorsprung für den Volkswagen.

Beide treten allerdings mit optionalen adaptiven Fahrwerken zum Test an (Opel: Flex Ride, 980 Euro, ab Edition; VW: DCC, 975 Euro, ab Comfortline). Doch nicht nur die überlegenen Fahrwerkseigenschaften bringen den Rüsselsheimer und den Wolfsburger nach vorn. Der Opel punktet etwa mit den besten Sitzen vorn (AGR-Ergonomie-Sitze, 395 Euro) und den bequemsten Sesseln hinten.

Der VW überzeugt mit der am feinsten ansprechenden Federung, dem niedrigsten Geräuschniveau und der am besten durchdachten Ergonomie. Ob freilich jemand auf die Idee kommt, einen Familienvan mit der verschmutzungsfreudigen hellen Innenausstattung des Testwagens zu bestellen, darf gern bezweifelt werden. An all diese Qualitäten reicht der C-MAX nicht ganz heran, was freilich nicht am Fahrwerk liegt.

Das überzeugt auch ohne aufpreispflichtige Einstellmöglichkeiten mit aufmerksamem Ansprechen und ordentlichem Schluckvermögen, das auch beladen nicht merklich nachlässt. Doch der Sitzkomfort vor allem in der zweiten und dritten Reihe ist deutlich schlechter als in den beiden anderen deutschen Vans. Ob man die beiden Schiebetüren als nützlich empfindet, ist Geschmackssache. Sie geben zwar nur einen kleinen Türausschnitt frei, erlauben jedoch unkomplizierten Zugang zum Fond und ermöglichen das gefahrlose Benutzen enger Parklücken.

FahrkomfortMax. PunkteOpel Zafira Tourer 2.0 CDTIVW Touran 1.6 TDIFord Grand C-MAX 1.6 TDCiDacia Lodgy dCi 110 eco
Sitzkomfort vorn15011811611696
Sitzkomfort hinten10079777066
Ergonomie150129132127120
Innengeräusche5034363427
Geräuscheindruck10060636655
Klimatisierung5031363221
Federung leer200137140135130
Federung beladen200140130133128
Kapitelbewertung1000728730713643

 

Motor und Getriebe

Bei den Dieselmotoren um 110 PS setzt nur Opel auf eine gedrosselte Variante des bekannten Zweiliter- CDTI-Aggregats. Ford und VW haben in dieser Klasse je einen kleineren 1,6-Liter-Vierzylinder im Angebot. Dacia bedient sich traditionell bei der Konzernmutter Renault und baut im stärksten Lodgy-Modell dCi 110 einen Langhuber mit nur 1,46 Liter Hubraum über die Vorderachse.

Der drehfreudige Vierzylinder schiebt den Lodgy dennoch ausreichend kräftig an, allerdings erst wenn die Nadel des Drehzahlmessers die 2000er-Markierung überschritten hat – darunter passiert selbst bei Vollgas nicht viel. Werden die höheren Drehzahlen genutzt, reichen dem leichtesten Teilnehmer im Testfeld sogar 107 PS für den Sieg in der Sprintwertung auf Tempo 100 (11,0 Sekunden).

Dass er mit der geringsten Leistung am Ende etwa zehn km/h langsamer ist als die Konkurrenz, sei ihm verziehen. An der Dämmung hätten die Rumänen aber besser nicht sparen sollen, die Geräuschkulisse im Diesel-Lodgy ist, wie bereits im Komfortkapitel erwähnt, sehr nervig. Und im lang übersetzten Sechsgang-Getriebe findet man nicht immer den besten Gang für spontane Sprinteinlagen.

Vor allem der in der Stadt häufig gebrauchte Übergang vom ersten in den zweiten Gang ist nicht ganz glücklich abgestimmt. Zu sehr fällt die Drehzahl beim Schalten in den Keller und behindert das schnelle Vorankommen bei grüner Ampel. Dafür gefällt der lange und entspannte sechste Gang auf Autobahnetappen.

Sportlicher funktioniert das Schalten bei der deutschen Konkurrenz. Allerdings braucht man etwa im Ford Grand C-MAX nicht allzu oft zum Schalthebel zu greifen. Der Langhuber liefert aus jeder Drehzahl genug Kraft, gönnt sich aber im Grand C-MAX mit 6,9 Litern durchschnittlich mehr als einen halben Liter zusätzlichen Kraftstoff als der satte 100 Kilogramm schwerere Opel Zafira Tourer.

Im Opel wünscht man sich dagegen ab 3000 Touren etwas mehr Punch und weniger raue Töne. Obwohl er mit dem größten Hubraum zum Vergleich antritt, kann er beim Verbrauch mit am besten punkten. Wie auch dem VW Touran genügen dem Rüsselsheimer im Schnitt 6,2 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Schlusslicht auf der Verbrauchsrunde der AUTO ZEITUNG wird der Dacia Lodgy mit durchschnittlich 7,1 Litern pro 100 km.

Motor und GetriebeMax. PunkteOpel Zafira Tourer 2.0 CDTIVW Touran 1.6 TDIFord Grand C-MAX 1.6 TDCiDacia Lodgy dCi 110 eco
Beschleunigung15084817894
Elastizität10068697364
Höchstgeschwindigkeit15040404134
Getriebeabstufung10082848475
Kraftentfaltung5035353230
Laufkultur10063676560
Verbrauch325264264251247
Reichweite2518191713
Kapitelbewertung1000654659641617

 

Fahrdynamik

Natürlich erwarten Familienväter von ihren geräumigen Vans keine Heldentaten auf dem Handlingparcours. Sicherheit sollte an erster Stelle stehen – und die bieten alle Testkandidaten schon wegen des serienmäßigen Schleuderschutzes ESP. Der lässt sich auch in keinem der Autos gänzlich abstellen, sodass Eingriffe bei schnellen Wechselkurven hin und wieder spürbar werden.

Am heftigsten funkt einem die Elektronik im Dacia Lodgy dazwischen. Schon kurze, zackige Bewegungen am Lenkrad führen zu harten, hörbaren Bremseingriffen. Wer den Lodgy zu schnellen Runden überreden möchte, darf es nicht übertreiben. Dann macht der Raumriese sogar Spaß, lenkt willig ein und hängt bei hohen Drehzahlen fast sportlich am Gas.

Die starke Seitenneigung, die nur schlecht dosierbare Bremse und die gefühllose Lenkung lassen aber kaum dynamischen Fahrspaß aufkommen. Hinzu addiert sich der mangelnde Halt im Fahrzeug. Allein schon weil die sehr guten Sitze im Ford viel mehr Abstützung zur Seite bieten, wirkt der Kölner im Vergleich deutlich sportlicher. Allerdings hat auch er durch seinen hohen Aufbau mit stärkerer Seitenneigung zu kämpfen, als man es vom Artverwandten Focus gewohnt ist.

Weil der Grand C-MAX komfortabler ausgelegt ist, entlastet zudem das kurveninnere Vorderrad früher. Am Kurvenausgang geht das Antriebsmoment dann schon mal in Rauch auf. Ausgewogener präsentiert sich der VW. Selbst in der Slalomgasse ist der VW Touran kaum aus der Ruhe zu bringen. Gemütlich umrundet er im Handlingparcours selbst enge Kurven, hält sich in zu engen Ecken – wenn nötig – mit kleinen ESP-Eingriffen auf Kurs.

Zu Bestzeiten führt diese Abstimmung zwar nicht, dafür kommt man mit ihm Runde für Runde sicher durchs Ziel. Kerniger geht es da schon im Opel zur Sache. Der größte und schwerste Van im Test überzeugt mit guter Rückmeldung, präzisem Einlenken und toller Traktion.

Dafür sorgt vor allem die Sporteinstellung seines optionalen FlexRide-Fahrwerks, die Dämpfer und Lenkkräfte strafft. Die sehr sanften, kaum zu spürenden Eingriffe des ESP lassen den Zafira Tourer agil und fahrsicher um die Pylonen zirkeln. Und dank der besten Bremsen im Vergleichsfeld sichert er sich die mit Abstand schnellsten Rundenzeiten.

Ford und Dacia liegen bei den Vollbremsungen aus Tempo 100 auf etwa einem Niveau, was vor allem für den Lodgy eine Auszeichnung ist. Mit den kleinsten und schmalsten Reifen in der Dimension 195/55 R 16 steht er mit kalten wie warmen Bremsen nach etwa 38 Metern. Wohlgemerkt mit eigentlich antiquierten Trommelbremsen an den Hinterrädern.

FahrdynamikMax. PunkteOpel Zafira Tourer 2.0 CDTIVW Touran 1.6 TDIFord Grand C-MAX 1.6 TDCiDacia Lodgy dCi 110 eco
Handling15057484842
Slalom10066545742
Lenkung10079807968
Geradeauslauf5037373734
Bremsdosierung3020202116
Bremsweg kalt150104757167
Bremsweg warm150103828373
Traktion10040403836
Fahrsicherheit150134134132130
Wendekreis2091249
Kapitelbewertung1000649582570517

 

Umwelt und Kosten

Okay, reden wir endlich über Geld. Denn selbst in seiner teuersten Version ist der Dacia Lodgy immer noch einen Lodgy billiger als die deutschen Konkurrenten. Oder anders gesagt: Für den Preis eines Opel Zafira Tourer 2.0 CDTI könnte man beim Dacia-Händler zwei Lodgy kaufen, einen Benziner und einen Diesel. Wobei der Diesel auch noch ganz ordentlich ausgestattet ist.

Weil es den 110 dCi nur ab der Ausstattungslinie Lauréate gibt, ist er bereits ab Werk mit einigen nützlichen Optionen ausstaffiert, sodass er auch in der Bewertung der AUTO ZEITUNG-Normausstattung einige Punkte sammelt. Und weil er wenig kostet, kann er nicht so viel an Wert verlieren. Weniger gut haben es da Ford-Käufer, die zwar billiger an ihr Auto kommen als etwa VW- und Opel-Kunden, doch müssen sie die Klimaanlage extra bezahlen, was den Preisvorteil wieder wettmacht.

Etwas teurer einkaufen ist oftmals preiswerter als ganz billig, das gilt gleichermaßen für Opel- und VW-Fahrer. Den hohen Anschaffungskosten stehen niedrige Verbräuche gegenüber. Zudem punktet der Touran mit den besten Garantieleistungen. Da die Fixkosten ansonsten sehr ähnlich sind, lässt der Dacia in diesem Kapitel die Rivalen deutlich hinter sich.

Kosten/UmweltMax. PunkteOpel Zafira Tourer 2.0 CDTIVW Touran 1.6 TDIFord Grand C-MAX 1.6 TDCiDacia Lodgy dCi 110 eco
Bewerteter Preis675214218224315
Wertverlust5022222334
Ausstattung2567012
Multimedia50
Garantie/Gewährleistung5018281822
Werkstattkosten2012161412
Steuer108888
Versicherung4035363535
Kraftstoff5543434141
Emissionswerte2587868687
Kapitelbewertung1000445464449566

 

Fazit

Gegen die deutsche Van-Elite hat es der neue Dacia Lodgy erwartungsgemäß schwer. Trotz seines sehr günstigen Einstiegspreises und des guten Raumangebots bleibt das rumänische Sonderangebot in diesem Vergleichstest chancenlos – auch wenn es hier als einziger echter Siebensitzer durchgeht. Die hochwertige Konkurrenz hinterlässt einfach den ausgereifteren Eindruck und fährt in Sachen Komfort sowie Dynamik um Klassen besser. Dass VW Touran und Opel Zafira Tourer zudem noch mit sehr gut durchdachten und flexiblen Raumkonzepten aufwarten, verschafft ihnen sogar einen gehörigen Abstand zum Ford Grand C-MAX, der als dritter den Ring verlässt. Auch wenn der Opel das Kostenkapitel wegen des hohen Grundpreises verliert, kann er sich am Ende wegen seiner Ausgewogenheit gegen den nahezu fehlerfreien Erzfeind aus Wolfsburg durchsetzen. Der müsste nur etwas besser bremsen.

Gesamtbewertung

Max. PunkteOpel Zafira Tourer 2.0 CDTIVW Touran 1.6 TDIFord Grand C-MAX 1.6 TDCiDacia Lodgy dCi 110 eco
Summe50003231319230573036
Platzierung1234

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