Neue Supersportwagen bis 2012 Überflieger und Technologieträger

14.09.2011

Sie sind flach, breit und stark und zählen zu den bestgehüteten Geheimnissen der Autohersteller - die künftigen Topmodelle

» Bilder der Supersportwagen

Es ist schon eine verrückte Welt. Auf der einen Seite verschreiben sich Politik und Industrie dem Umweltschutz, forschen in alle Richtungen nach neuen Antriebsquellen und kommen mit bizarren Wortschöpfungen wie Eco, Blue und Hybrid daher. Auf der anderen Seite entwickeln die Autohersteller aber auch immer abgefahrenere Supersportwagen. Breite, flache Flundern mit vierstelliger Motorleistung und Endgeschwindigkeiten, die bisher dem Flugverkehr vorbehalten waren. - Wie geht das zusammen?

Es geht. Denn zu einem erfolgreichen Unternehmen zählt heute mehr als zuvor ein perfektes Image. Und getreu dem Motto "erfolgreiche Menschen fahren schöne, starke Autos" kommt dem Design und der technischen Überlegenheit eine immer gewichtigere Rolle zu. Von dem Vorsprung der Topmodelle profitieren dann auch nachgeordnete Fahrzeugreihen.

Wer sich mit der Präsentation neuer, appetitlicher Technologieträger zu viel Zeit lässt, riskiert einen Imageschaden. BMW arbeitet schon seit einiger Zeit an einem neuen Hightech-Renner. Fest steht: Der neue Überflieger soll mindestens so viel Alarm machen wie der legendäre BMW-Flachmann M1, der zwischen Juli 1978 und Februar 1981 gebaut wurde. Da taugt nur ein superleichtes Kohlefaser-Chassis. Selbstverständlich sind Keramik-Bremsscheiben, Magnesium-Räder, Sitzschalen aus Kevlar-Karbon-Verbundmaterial und ein ausgeklügeltes Downforce-Kit für maximalen Anpressdruck bei hoher Geschwindigkeit.

Der neue Zehnzylinder, der bei BMW in drei Jahren für den M1-Nachfolger einsatzbereit ist, bekommt TwinTurbo-Aufladung und Benzin-Direkteinspritzung. Entwicklungspartner für die Motorelektronik ist hier der Technologiekonzern Infineon (32-bit-Flash-Micro-Controller), der schon beim BMW-F1-Team mit im Boot sitzt. Die Zielwerte: bis zu 625 PS, knapp 400 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Als Einstiegstriebwerk bietet sich zudem BMWs neuer, extrem kompakter 4,4 Liter großer V8-Twinturbo-Direkteinspritzer an, der Turbolader und Katalysatoren im V-Raum zwischen den Zylinderbänken hat - dazu die Spritspar-Technik Efficient Dynamics. Für ihn stehen aktuell 407 PS zu Buche, bis zu 450 PS wären locker möglich.

Den Namen BMW M1 wird der neue Imageträger übrigens nicht tragen, BMW sucht nach einem heißeren Kürzel. Und die Preise dürften sich, je nach Motorisierung, zwischen 150.000 und 300.000 Euro bewegen

AUTO ZEITUNG

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