Neue Mittelklasse: BMW 3er und VW Passat Lieblinge der Nation

16.05.2011

Sie sind die Lieblinge der Nation: BMW 3er und VW Passat belegen die vorderen Plätze in der Zulassungsstatistik. Der Passat kommt 2010 neu, der Dreier folgt ein Jahr später

Im Oktober 2010 wird die neue Generation des Der neue VW Passat 2010 auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellt, zum Jahresende steht sie bei den deutschen Händlern – Limousine und Variant kommen gleichzeitig. Und speziell der Kombi wird wieder abräumen – sein Verkaufsanteil beträgt derzeit rund 75 Prozent.

Beim Neuen, der die bisherige Technik-Plattform PQ46 weiter nutzt, soll sich das Ladevolumen (derzeit 603 bis 1731 Liter) bei fast gleichen Karosseriegrundmaßen nur marginal vergrößern.

Damit behält der Passat sein bewährtes Fahrwerk: vorn McPherson-Federbeine, hinten die ausgereifte Mehrfachlenkerkonstruktion. Allerdings will VW die Lenkpräzision und den Abrollkomfort des Kombis weiter verfeinern. Auch bei der Verarbeitungsqualität soll er zulegen: Wie beim neuen VW Golf werden noch feinere Materialien im gesamten Innenraumbereich verwendet.

Bei den Motoren gibt es dramatische Fortschritte. Die wichtigen Stichworte: kleinere Hubräume und Turboaufladung – für spritzigeren Antritt und niedrigere Verbräuche. VW ist hier mittlerweile Vorreiter, und nun profitiert der Passat von den neuen TSI- und TDI-Triebwerken, die bereits in Polo und Golf agieren.

Nur 1,2 Liter Hubraum für den Benziner in Sicht
So soll der 1,6 Liter große Basis-Saugmotor mit 102 PS durch einen 1,2-Liter-Turbo-Direkteinspritzer mit 105 PS abgelöst werden – bekannt aus dem VW Polo. Bei den Dieseln ist mit dem neuen 1,6-Liter-Common-Railer zu rechnen. Später könnte noch eine 90-PS-Sparvariante nachgereicht werden. Und oberhalb der Zweiliter-Turbodiesel (140/170 PS) wird es einen zweistufig aufgeladenen Doppelturbo-Selbstzünder mit rund 200 PS geben – VW hat ihn mit 180 PS für den neuen T5 angekündigt.

Sechszylinder sind derzeit für den neuen Passat nicht mehr geplant, diesen Part kann problemlos der sportlichere und sparsamere Zweiliter-Turbo-TSI übernehmen – dessen Leistungspotenzial reicht ohnehin locker bis über 260 PS. Noch in diesem Jahr startet der Passat  BlueMotion: Der 1,6-Liter-TDI mit 105 PS kommt im Durchschnitt mit nur 114 g CO2/km und 4,3 Liter Diesel aus.

BMW 3er: Neu ab 2012
Zum 3er gibt es immer noch Stimmen, die sagen, dass der schnörkellose E30 aus den 80er-Jahren der schönste war. Das ist natürlich eine Frage des Geschmacks, aber fest steht: Die neue Limousine, die im September 2011 auf der Frankfurter IAA vorgestellt wird, soll wieder mehr das Sportlich-Elegante pflegen. Das zeigen neue Designideen, die einer serientauglichen Version näherkommen – siehe Bildergalerie.

Die Stufenhecklimousine startet im Frühjahr 2012, ab September folgt die Kombiversion Touring. Coupé und Cabrio kommen 2013 – zwischendurch rechnen wir mit dem neuen M3. Noch in der Diskussion für Ende 2013/Anfang 2014 ist das Crossover-Modell 3er GT mit großer (Schräg-)Heckklappe – ein kleiner Ableger des neuen BMW 5er Gran Turismo.

Technisch bleibt es natürlich beim Heckantrieb, aber die neue Generation nutzt mit der 1er Reihe künftig einen neuen, gemeinsamen Teile-Baukasten – von den Achsen bis zur Klimaanlage. Keine Angst, Freunde: Bei den Motoren gibt es weiterhin Reihensechszylinder.

Kleinvolumige Turbos sind im Anmarsch

Für die vierzylindrigen Benziner sind neue Power-Direkteinspritzer mit kleineren Hubräumen avisiert. Zum Beispiel ein 1,6-Liter mit 125 PS als möglicher 316i und rund 150 PS als 318i. Sogar eine Sparversion mit etwa 105 PS ist im Gespräch – als 314i. Darüber könnte ein neuer 1,8-Liter agieren, der den aktuellen Zweiliter ersetzt. Die Leistung steigt von 170 auf gut 180 PS.

Auch bei den Dieseln, die bislang eine Bandbreite von 115 PS (316d) bis 286 PS (335d) haben, kommt das Hubraum-Downsizing: ein 1,6-Liter mit neuester Common-Rail-Einspritzung, der dann bei den Einstiegsmodellen die bisherigen Zweiliter-Versionen 316d und 318d ersetzen könnte. Im Übrigenerhalten alle Modelle, auch die mit Automatikgetriebe, die spritsparende Start-Stopp-Automatik. Und einige Benziner zudem die technischen Voraussetzungen für Hybridtechnik. Wolfgang Eschment

AUTO ZEITUNG

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