Neue Gegner: VW Passat und Opel Insignia Mitten-Wachstum

24.11.2008

Der VW Passat ist einer der Lieblinge aller Dienstwagen- Normalverbraucher und europaweit in den Top Ten der Neuzulassungen. An der neuen Generation mit dem internen Kürzel B8 wird in Wolfsburg schon kräftig gearbeitet – wir zeigen den neuen Passat und seine Konkurrenten


Weltpremiere hat die nächste Passat-Generation  auf dem Pariser Autosalon im September 2011. Der Verkauf beginnt dann nur einen Monat später – die Limousine und die Kombiversion Variant starten gleichzeitig.

Wie bisher soll der beliebte Mittelklässler im Innenraum überdurchschnittlich viel Platz für Passagiere und Gepäck bieten. Mit neuen Bestwerten ist zu rechnen, denn der Radstand der neuen Baureihe, deren Motoren weiterhin platzsparend vorn quer eingebaut sind, soll sich um fast zehn Zentimeter verlängern. Vorgelegt hat hier schon der Opel Insignia, der auf 4,83 Meter Länge gewachsen ist. Der Kombi mit dem Namen Sports Tourer misst sogar 4,91 Meter. Im Ladevolumen dürfte dennoch der Passat Meister sein: Zu rechnen ist hier mit 630 Litern bei stehender Rückbank und etwa 1800 Liter Maximalvolumen. Der Insignia Sports Tourer bietet zwischen 540 und etwa 1700 Liter.

Opel Insignia mit schlauem Fahrwerk
Fürs Fahrwerk gibt es bei VW nichts grundsätzlich Neues, aber Feintuning. Natürlich ist die adaptive VW-Fahrwerksregelung DCC an Bord, mit der während der Fahrt per Tastendruck die Programme Normal, Sport und Comfort anwählbar sind – mit entsprechenden Auswirkungen auf Lenkung und Dämpfung. Das System wird Mitte 2009 schon im aktuellen Passat (B7) auftauchen und dann nahtlos übernommen. Ebenso der wachsame Spurhalteassistent Lane Assist und die automatische Einparkhilfe Park Assist.

Elektronische Helfer für Fahrspaß und Sicherheit hat Opel beim Insignia schon an Bord. Auf Wunsch sorgt ein adaptives Fahrwerk für den Spagat zwischen Komfort und Sport. Um Traktion kümmert sich bei den stärkeren Modellen ein Allradantrieb mit hochvariabler Kraftverteilung – serienmäßig beim 2,8-Liter-V6, gegen Aufpreis biem Zweiliter-Turbo.

Scheinwerfer mit acht Lichtprogrammen (Adaptive Forward Lightning) und das Kamerasystem Opel Eye sorgen zusätzlich für sicheres Vorankommen mit dem Opel-Flaggschiff. Adaptive Forward Lightning reagiert auf Fahrsituationen in der Stadt, auf der Autobahn oder auf kurvigen Landstraßen mit unterschiedlicher Ausleuchtung und erhellt auch Biegungen. Opel Eye hingegen kombiniert Verkehrsschilderkennung und eine Warnung vor dem Verlassen der Fahrspur.

VW Passat : Neue, kleinere Motoren mit mehr Kraft

Bei den Motoren hat Opel vier moderne Vierzylinder-Turbodiesel (110 bis knapp 200 PS) zu bieten, die Benzinmotoren verzichten noch auf Direkteinspritzung. Hier könnte VW ab 2011 endgültig die Nase vorn haben. Denn in der neuen Passat-Generation sind die modernen TSI-Motoren mit von der Partie. Das aktuelle Einstiegstriebwerk, der 1,4-Liter-Turbo mit 122 PS, erstarkt in der Basis auf rund 130 PS – und läuft zu neuer Hochform auf. Denn er wird wohl mit einer stärkeren, gleichzeitig klar sparsameren Version den bisherigen 1,8-Liter-Turbo arbeitslos machen. Für den gibt es dann nämlich eine mindestens 160 PS leistende Kompressor-Turboversion des 1,4-Liters, bestens bekannt aus dem neuen Scirocco und dem Golf VI. Darüber würde dann der Zweiliter-TSI residieren – mit 210 PS und womöglich einer bis zu 250 PS starken Power-Version, die dann glatt den bisherigen Sechszylinder ersetzen kann.

Auch bei den Turbodieseln gibt es im Passat-Nachfolger kleinvolumige Neue. Vorgesehen ist der Einsatz eines 1,6 Liter großen Common-Rail-Diesels in zwei Leistungsstufen: 90 und 105 PS. Beide Triebwerke wird es demnächst auch im neuen Golf geben, beide dürften das künftige EU-Limit von 120 g/km CO2 unterbieten. Bei den großen Dieseln ist mit einem 140 PS starken, supersauberen BlueTDI zu rechnen, dessen SCR-Katalysator Stickoxid in Stickstoff und Wasser wandelt. <i>Wolfgang Eschment/aof</i>

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