Neu in Genf: Porsche 911 GT3 Stärker, schneller, präziser

02.02.2009

Auf dem Genfer Salo zeigt Porsche den neuen 911 GT3. Zwanzig PS mehr sind Serie, neue Optionen dienen der Performance auf der Rennstrecke

Der GT3 ist der fordernste und vielleicht der faszinierendste Straßen-Elfer und ab Mai noch schärfer. Denn im Mai 2009 beginnt der Verkauf  des neuen GT3, der stärker, schneller und präziser sein soll als bisher. Und teurer: mindestens 116.947 Euro kostet der neue Athlet der Elfer-Reihe.

Für das Geld gibt es unter anderem 200 Kubikzentimeter mehr Hubraum. Der 3,8-Liter-Sauger leistet 435 PS und damit 20 PS mehr als bisher. In 4,1 Sekunden beschleunigt der GT3 von null auf 100 km/h, erst bei 312 km/h einigen sich Motor und Fahrwiderstände auf ein Unentschieden.

In kritischen Situationen relevanter als diese rasanten Eckwerte: Zum ersten Mal hat der GT3 ESP. Wer gerne selbst die Kontrolle behält, kann die Querdynamikkontrolle (Stabilty Control, SC) und die Traktionskontrolle (TC) stufenweise abschalten. Für rennmäßige Ambitiononen wichtig: Aus ist wirklich aus, nur ein Knopfdruck reaktiviert das System. Damit der GT3 auch bei ständiger hoher Belastung zuverlässig schnell bremst, wurden die Bremsscheiben vergrößert und die Belüftung verbessert. Auch das lässt sich steigern: Die Aufpreisliste führt weiterhin eine Keramikbremse (PCCB).

Für mehr Bodenhaftung sorgen neu gestaltete Front- und Heckflügel, die den Anpressdruck im Vergleich zum Vorgänger mehr als verdoppeln. Neue Bi-Xenon-Scheinwerfer, LED-Leuchten und geänderte Luftein- und auslässe verleihen dem GT3 eine neue Optik.

Auffällig sind die ebenfalls neuen, leichteren Räder mit Zentralverschluss und Ultra High Performance (UHP)-Reifen. Im Sportmodus spricht das PASM-Fahrwerk straffer an, der Abrollkomfort im Normalmodus hat sich erhalten.

Gegen Aufpreis bietet Porsche ab Herbst eine dynamische Motorlagerung an. Das PADM (Porsche Active Drivetrain Mount) genannte Modul verhärtet bei rennmäßiger Fahrweise automatisch die elastische Motorlagerung. Das soll die Masseimpulse des Motors verringern und die Traktion beim Beschleunigen verbessern.

Für den Alltag offeriert die Optionsliste einen Lift für die Vorderachse. Ein Knopfdruck hebt die Schnauze  bis zu drei Zentimeter an und erleichtert so das Überqueren von unebenen Fahrbahnen oder steilen Auffahrten. Porsche hat also nicht allein die Performance verbessert, sondern praktisch gedacht. aof

AUTO ZEITUNG

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