NACHRUF: Paul Frère Doppelbegabung

26.02.2008

Der Journalist und Rennfahrer Paul Frère ist am Samstag im Alter von 91 Jahren gestorben – er war eine Legende

Als belgischer Staatsbürger wurde Paul Frère 1917 im französischen Le Havre geboren. Er begann 1948, beim GP von Spa Rennen zu fahren. Sein erstes Forme1-Rennen fuhr Frère 1952. Auf einem Ferrari erreichte er 1956 beim GP von Belgien den ersten Platz.

Nach zwei zweiten Plätzen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955 und 1959 siegte der Belgier 1960 mit Olivier Gendebien in einem Ferrari 250TR mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 175,75 km/h.

Für Porsche startete Frère erstmals 1953 mit Richard von Frankenberg auf einem Porsche 550 Spyder in Le Mans, wo er einen Klassensieg erzielte. Mit dem Porsche 718 RSK konnte er 1958 in Le Mans zusammen mit Edgar Barth den vierten Gesamtplatz und den Sieg in der Klasse bis 1500 Kubikzentimeter holen. Neben seiner Rennfahrerkarriere begann er 1945 seine Tätigkeit als freier Journalist. Frère arbeitete bis ins hohe Alter als Journalist und schrieb diverse Automobilbücher. In der ZDF-Sendung Telemotor war der Autotester im deutschen Fernsehen zu sehen.

Als Testfahrer war Frère bis ins hohe Alter aktiv - und schnell unterwegs. Während des Vortrainings zu den 24h von Le Mans 2003 fuhr der damals 86-jährige den aktuellen Audi R8 - fünfzig Jahre nach seinem ersten Einsatz auf der berühmten Rennstrecke. Im Alter von 89 Jahren verunglückte Frère 2006 beim Test eines Honda Civic Type R und zog sich schwere Verletzungen zu.
aof

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