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Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg dankt Schumacher

Rosberg holt WM-Titel und widmet ihn Schumacher

Nachdem Nico Rosberg sich den Formel-1-Weltmeistertitel geholt hat, dankt er seinem einstigen Teamkollegen Michael Schumacher und widmet ihm den Titel.

Nico Rosberg ist Formel-1-Weltmeister. Nach einem harten Kampf mit seinem Stallrivalen und Titelverteidiger Lewis Hamilton konnte der 31-jährige das Ringen um den Titel für sich entscheiden. Dafür bedankt sich der gebürtige Wiesbadener jetzt besonders bei Michael Schumacher. Er erklärt, Schumi habe einen bedeutenden Anteil am Erfolg seines Teams. Zwar unterscheidet sich der in Monaco aufgewachsene Rosberg deutlich von einem "Straßenkämpfer" wie Schumi, dessen Rennkarriere auf einer Kartbahn begann. Doch gerade in den Jahren 2010 bis 2012, in denen Rosberg und Schumacher Teamkollegen bei Mercedes waren, prägten Rosberg sehr: "Er war drei Jahre hier, hat gepusht, dass das Team vorankommt. Es war ein sehr interessantes Erlebnis, mit Sicherheit habe ich von diesem Erlebnis einiges auf den Weg mitgenommen." Nach seinem ersten Ausstieg aus dem Renn-Geschäft war Schumacher damals überraschend zurückgekehrt, um das Mercedes-Werksteam nach vorne zu bringen. Der Formel-1-Rekordweltmeister hatte 2013 einen schweren Skiunfall. Nach wie vor ist unklar, wie es um die Genesung des 47-Jährigen steht.

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Rosberg widmet Schumacher WM-Titel (Video):

 

Formel-1-Weltmeister Rosberg dankt Michael Schumacher

Nico Rosberg sind die Rennfahrer-Gene schon in die Wiege gelegt worden: Vor 34 Jahren fuhr bereits sein Vater Keke Rosberg den Formel-1-Weltmeistertitel ein. Aber sowohl in der Familie als auch in seinem Rennstall kann Rosberg das Image des „ewigen Zweiten“ jetzt endgültig ablegen. Der Kampf um dem Weltmeister-Titel war für Rosberg ein Drahtseilakt. Nachdem es zu Beginn der Saison gut aussah und er im Laufe dessen sogar mal einen Vorsprung um 43 Punkte vor Hamilton erzielte, lag er zeitweilig sogar wieder 19 Punkte hinter dem Briten. So ähnlich fielen auch die Rennergebnisse in der letzten Formel-1-Saison aus: Mal war Rosberg vorn, mal Hamilton. Doch Rosberg kam zurück und holte sich den Titel. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sah schon vor dem entscheidenden Rennen Weltmeister-Qualitäten bei Rosberg: "Er hat eine unbarmherzige Gabe, Niederlagen zu analysieren und zu verarbeiten. Und er ist aus dieser Situation viel stärker zurückgekommen, er hat an Selbstvertrauen gewonnen und einen Weg gefunden, wie er mit dieser außergewöhnlichen Person Lewis Hamilton umgehen muss."

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Lena Reuß