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WM-Kandidaten über Gefühle und Titel

Suzuka (dpa) - Ein überglücklicher Lewis Hamilton, zwei mehr oder weniger enttäuschte deutsche Verfolger.

Nach dem Sieg des britischen WM-Spitzenreiters in Suzuka müssen dessen Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg und Ferrari-Pilot Sebastian Vettel fast schon auf ein kleines Wunder im Endspurt um die Formel-1-Weltmeisterschaft hoffen.

ÜBER DEN EIGENEN GEMÜTSZUSTAND SAGTE...

Hamilton: «Das ist ein ziemlich emotionaler Tag, ich bin voller Glücksgefühle.»

Rosberg: «Das war heute natürlich sehr enttäuschend.»

Vettel: «Alles in allem bin ich happy. Ich liebe dieses Rennen, ich liebe die Trophäen hier, leider hab' ich diesmal keine größere bekommen.»

ÜBER DAS RENNEN SAGTE...

Hamilton: «Es war so ein tolles Rennen. Ich glaube nicht, dass es (Anm: Manöver zu Beginn gegen Rosberg) so eng war. Es war meine Kurve.»

Rosberg: «Obwohl ich von der Pole gestartet bin, hab' ich dann (gegen Lewis Hamilton) zurückstecken müssen in der zweiten Kurve. Es war auf jeden Fall sehr, sehr eng. Ich musste eine Kollision vermeiden. Danach war ich auf Platz vier. Und das geht natürlich gar nicht mit unserem Auto. Ich habe versucht, mich zurückzukämpfen und das ist mir auch gelungen. Das war ein bisschen Schadensbegrenzung.»

Vettel: «Gegen Nico war es richtig eng. Er kam eine Runde früher raus beim zweiten Stopp und wir hatten gedacht, dass es reicht. Er hat dann aber eine magische Runde hingelegt. Ich glaube, er war generell im Rennen einen Tick schneller als wir. Und hier ist es sehr, sehr schwer zu überholen. Ich dachte, mit den überrundeten Autos hab' ich eine Chance, aber ich kam nicht wirklich dran.»

ÜBER DEN WEITEREN TITELKAMPF SAGTE...

Hamilton: «Für uns war es wichtig zurückzuschlagen. Wir hatten in Singapur nicht unser Topleistung, heute mussten wir sie wieder zeigen.»

Rosberg: «Es geht sicher (bei mir) in die falsche Richtung, ich hätte heute gewinnen müssen. Ich muss schauen, dass ich in Sotschi zuschlage. Es wird aber immer schwieriger.»

Vettel: «Es ist nicht vorbei, bevor es vorbei ist. Was wäre ich für ein Rennfahrer, wenn ich nicht weiter dran glauben würde. Ich weiß natürlich auch, dass es schwer wird. Wir wussten ja von Beginn der Saison an, dass die beiden Jungs schwer zu schlagen sein würden. Sie haben ein Klasse-Auto und sie haben einen Klasse-Motor. Aber wir sind schon um einiges besser, als man es uns zugetraut hat. Wir gehen in die richtige Richtung. »

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Aufgezeichnet von Jens Marx, dpa